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So war teilweise die Stadt - und auch das Stift, von der Donau bedrängt. Da der Strom nach Korneuburg hin, reguliert wurde, ist die hier sichtbare Überflutung vom Wasser freigelegt worden.
Da ergibt sich folgende Situation, die damals so erkannt wurde. Alle, von einem Fließ-Gewässer,
also auch vom Donaustrom überflutete Gebiete, sowie jene, die durch Regulierung der Flüsse trocken gelegt wurden, waren der entsprechenden Gebietsfläche zuzuschreiben. In diesem Fall also Staatsbesitz. Der Grund, warum geradezu alle trocken gelegten Flächen dem Chorherrenstift zuzuschreiben waren, konnte bislang nicht erklärt werden.

* Bunt gemischt im Bilderschmuck       
Die trüben Tage in der Landes-Nerfenklinik
Landesnervenheilanstalt Ma. Gugging 
Wikipedia
Das Landeskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie in Gugging wurde 1885 gegründet.
Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden in der Anstalt Menschen, die von den Nationalsozialisten als "unwertes Leben" angesehen wurden, im Rahmen der
Aktion T4 ermordet. Ab 1943 wurden über 330 Menschen, darunter wahrscheinlich auch Jugendliche und Kinder, getötet, wobei der Anstaltsleiter Emil Gelny (1890-1961) die Patienten mit Medikamenten vergiftete oder mit einem eigens von ihm konstruierten Apparat mit Starkstrom tötete. Weitere 600 Patienten der Anstalt sind zum Schloss Hartheim bei Linz überstellt und dort vergast worden.
In den letzten Kriegsmonaten 1944/45 wurde Gugging als Dependance des Wiener Wilhelminen-Spitals genutzt. Eine Kinderabteilung wurde von Zischinsky geleitet. Frau Luitgard Konrad-Billroth und geistliche Schwestern betreuten dort u.a. die aus Wien überstellten Kinder.
Am 14. Juli 1947 verurteilte das Volksgericht Wien (Aktenzahl Vg 11h Vr 455/46) im „Gelny-Prozess“ vier Krankenschwestern und fünf Pfleger wegen Beihilfe zum Mord in den Heil- und Pflegeanstalten Gugging und Mauer-Öhling zu teils hohen Haftstrafen. Emil Gelny konnte sich nach dem Krieg den österreichischen Gerichten durch Flucht entziehen.
Mitte der 1970er Jahre regte der damalige Direktor Alois Marksteiner umfassende und maßgebende Psychiatriereformen an. Seinem Engagement war auch die Einrichtung des Künstler-Pavillons 1981 zu verdanken.
2007 wurde die Landesnervenklinik Gugging aufgelöst. Auf ihrem Gelände sind heute das Art/Brut Center Gugging und das
Institute of Science and Technology Austria ansässig.
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ORF
/ Wikipedia
 / APA
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"Gugging" sperrt am Samstag zu

Redaktion 30. September 2007, 18:53

Die Patienten der Landesnervenklinik werden nach Tulln und Baden übersiedelt - Auf dem Areal wird Platz für die Elite-Uni gemacht.

Klosterneuburg - Die vor mehr als 120 Jahren als
"NÖ Landes Anstaltsfiliale Kierling-Gugging" eröffnete Landesnervenklinik in der Klosterneuburger Katastral-Gemeinde Maria Gugging schließt am Samstag für immer ihre Pforten. Etwa 150 neurologische und psychiatrische Patienten werden an diesem Tag mit Unterstützung des Roten Kreuzes nach Tulln und Baden übersiedelt. Auf dem bisherigen Anstaltsareal entsteht die Eliteuni des "Institute for Science and Technology Austria" (I.S.T. Austria).

Wie der ORF am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe berichtet, gibt es für die Schließung der Anstalt mehrere Gründe: Der neue Psychiatrieplan sieht vor, dass derartige Stationen künftig an ein normales Akutkrankenhaus angeschlossen sind, so können zum Beispiel internistische Untersuchungen problemloser durchgeführt werden. Außerdem bleibt den Patienten ihr soziales Umfeld erhalten.

Rotes Kreuz unterstützt
Unterstützung bei der Übersiedlung gibt es vom Roten Kreuz, das am Samstag für den Transport von rund 80 Personen etwa 50 Sanitäter aus den Bezirken Tulln, Wien-Umgebung und Baden, 16 Krankentransport- und zwei Notarztwägen aufbieten wird. Etwa ebenso viele Patienten werden außerdem mit Autobussen übersiedelt.
Auf dem Noch-Anstalts-Gelände befinden sich 30 zum Teil architektonisch wertvolle Bauwerke. Einige Objekte werden abgerissen, andere - wie das 1895 erbaute Zentralgebäude - für den universitären Betrieb adaptiert. Bestehenbleiben werden auch die - renovierte - jugendstilartige Kirche mit modernem Altar und selbstverständlich das "Haus der Künstler". Seit mehr als einem Jahr ist auf dem Areal außerdem das "Museum Gugging - Art/Brut Center" beheimatet. (APA/red)
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NACHRUF
Eine, bisher unbeantwortete Frage betrifft - nicht zuletzt - die
Vernichtung des völlig intakt gewesenen hier gezeigten, ehemaligen Institutsgebäudes, das sogar als "denkmalschutzwürdig" anzuerkennen gewesen wäre...
Die folgenden Bilder-ohne Worte... Mehr auf
Tatsachen 32 



Am Ende dieses denkmalwürdigen Hauses, errichtet vom Land NÖ - nicht zuletzt auch mit meinen und `Ihren´ Steuergeldern, schlummert jetzt unter dieser Park-Zone...



August Alois Walla                                   
"Ich bin kein Künstler,
           ich mache alles nur aus Gefälligkeit"

          
"Mein himmlisches Klosterneuburg"
Brieftext: - Absender: Augustin Walla!

Christus Gebet für meine brave Mutter!  Prophet Gott Heiland Du Christus mein bitte lasse länger leben mein braves, so gutes Mütterlein. Ja Du Himmelskönig Gottessohn beim Himmelvater auf dem so goldenen Gottesthron. Mache lebendig meine so geliebte Mama, so wie du den Toten Lazarus lebendig gemacht hast in Jerusalem im heiligen Römerland, mache meine tote Mami wieder lebendig, und gib bitte ihr die Wohnung im Orte Klosterneuburg, mache sie gesund und dass es ihr wohlergehe auf der Erde bei mir daheim.

 
Bunt gemischt im Blumenschmuck       
 

Die Landes-Nervenklinik Maria Gugging hier in Bildern:

Gugging - Fasching im Heim des LKH im Jahr 2000 
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Ma Gugging - Weihnachten im Heim des LKH  2000
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Fasching 2001 im Landeskrankenhaus Ma. Gugging 
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Christoph Irmler im Landeskrankenhaus Ma. Gugging

Christoph-Bild. Körper-Grundfläche in einem Zug geftgt
 

Winzer- Golfturnier in Klosterneuburg im Jahr 2001  
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Der Babenbergerlauf des ULC RR ab 1983- von H. Irmler ^

Das Chorherrenstift Klosterneuburg vor der Renovierung

Auch Naturpflanzen können sich - oder wollen sich ordnen

Hier erkennen wir Pflanzen, die sich im Wasser spiegeln.

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