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Doch kein „Park & Ride“-Platz? -
  NÖN
Dann könnte ja Kahraman bleiben!?

 
KLOSTERNEUBURG / Die ÖBB will laut Willibald Eigner die 50 Prozent der Kosten nicht tragen, wenn ihn auch Nicht-Bahnfahrer in Anspruch nehmen und dort parken können.
 
VON JAKOB HEINREICHSBERGER
 
Beim Kierlinger Bahnhof soll ein neuer Park&Ride-Parkplatz mit einer zweistöckigen Parkgarage und weiteren Außenparkplätzen entstehen. Insgesamt sieht der Plan von 2006 vor, dass dort 312 überdachte Parkplätze und 40 Fahrradstellplätze gebaut werden sollen. Die 2006 geschätzten Kosten betrugen sich ungefähr auf 3,3 Millionen Euro.
 
Das Land Niederösterreich und die Gemeinde Klosterneuburg haben ihren Teil schon beschlossen gehabt, aber die ÖBB stellt sich, nachdem sie in der Vergangenheit schon zugesagt hatte, jetzt quer. 50 Prozent der Kosten müssten sie bezahlen.
Laut einer Zählung der ÖBB parken dort im Moment nicht genug Personen, die auch wirklich das Angebot der ÖBB in Anspruch nehmen, sondern viele Klosterneuburger, die am nahe gelegenen Stadtplatz arbeiten, nützen diesen kurzparkzonenfreien Parkplatz.

 
„Ich verstehe nicht, wieso das nicht möglich sein soll“
Verkehrsstadtrat und Landtagsabgeordneter Willibald Eigner kann sich nicht erklären, wieso das ein Problem darstellen soll: „Vor 50 Jahren sind wir auf den Mond geflogen, und jetzt haben wir ein Problem, diesen Parkplatz nur den ÖBB-Nutzern zur Verfügung zu stellen? Ein simpler Schranken, durch den man mit einer Tages-, Wochen- oder Monatskarte gratis durch kann, würde doch das Problem lösen.“ Privatpersonen könnten natürlich auch noch dort parken bei Bedarf, allerdings müssten sie dann auch entsprechend dafür bezahlen, versucht Eigner einen praktischen Lösungsansatz zu erklären
.
 
Auch erwähnt werden muss, dass ein Teil der Parkplätze, die im Moment am Kierlinger Bahnhof zur Verfügung stehen, von den Vielparkern dort kaum benutzt werden. Der Grund ist, dass sich bei etwas stärkerem Regen schon so tiefe Lacken bilden, dass man nicht ohne nass zu werden ein- oder aussteigen kann.
 
Die Frage der Zuständigkeit ist oftmals eine schwierige
Presseprecher DI Christopher Seif von der ÖBB kann allerdings versichern: „Wir haben Planungsverträge für einen Umbau des Bahnhofs Kritzendorf, für überdachte Abstellplätze in Weidling, über den Bahnhof Klosterneuburg Kierling liegt uns aber nichts vor“. Außerdem verrät Seif, dass das Areal gar nicht der ÖBB gehöre, sondern dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR). Man fühlt sich dadurch nicht zuständig für einen Umbau. Eigner dazu: „Wir haben immer nur mit der ÖBB Gespräche geführt.“. Der Verkehrsbund war für die NÖN bis Redaktionsschluss nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

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EislaufplatzJetzt gibt’s einen Betreiber! NÖN    
 GEMEINDERAT / Ein Thema und vier Anträge: Das Happyland beschäftigt auch den Gemeinderat intensiv.

Gesteckt voll präsentierte sich der Große Sitzungssaal bei der Gemeinderatssitzung vorigen Freitag. Der Grund: Initiativantrag, Minderheitsantrag, drei Dringlichkeitsanträge und eine dringliche Anfrage über das gleiche Thema: Die Happyland Sportstätten AG.JAKOB H.

VON CHRISTOPH HORNSTEIN
KLOSTERNEUBURG /  So voll wie noch nie präsentierte sich am letzten Freitag der große Sitzungssaal im Rathaus. Kein Wunder, standen doch ein Minderheitsantrag, ein Initiativantrag, drei Dringlichkeitsanträge und eine dringliche Anfrage am Programm. Nein, nicht über die verschiedenen Tagesordnungspunkte verteilt. Da ging‘s bei allen Anträgen um das Problemkind Nummer eins: Die Happyland Sportstätten AG.
 
Sitzungsproblematik:               
  
Das Happyland soll ab 2011 saniert werden

Kloburger Weihnachtslied        
Das Häppyländ, das Häppyländ
Ist ein Gemurkse ohne End.
Und das nicht nur zur Sommerzeit.
Nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Happyland, o Happyland,
Du hast schon sehr viel Geld verbrannt.

Das Häppyländ, das Häppyländ,
Hat keine Dämmung auf die Wänd
Und heizt im Winter auch genau
zum Schwimmbad noch die kalte Au.
O Happyland, o Happyland,
Dafür kriegst Du die Kletterwand.

Das Häppyländ, das Häppyländ
Sich zu dem Masterplan bekennt,
Den leider niemand kennen soll,
Nur Aktionäre, ist ja toll.
O Happyland, o Happyland,
Raubst vielen Bürgern den Verstand!
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17.11.2010 | 00:00
 
Fast die Hälfte der gesamten Sitzungsdauer verschlang die Problematik rund um das marode Happyland und seinen Eislaufplatz. Da wurde zuerst einmal der Dringlichkeitsantrag der Grünen behandelt. In diesem Antrag wurde von den Grünen gefordert, dass die Stadtgemeinde ausreichende Mittel zu Sanierung des gesamten Happyland ab dem Budget 2011 zur Verfügung stellen soll. Stadtrat Mag. Sepp Wimmer (Grüne): „Die Anschaffung einer Kletterwand ist grundsätzlich ein guter Gedanke, nur hat das ohne Sanierung des übrigen Happyland keinen Sinn.“ Für die Grünen sei die Sanierung vorrangig und unabdingbar. Für Gemeinderat Johannes Kehrer (SAU) stellt sich die Frage der Sanierung erst dann, wenn sicher ist, welche Bereiche in der Verantwortung der Stadtgemeinde bleiben und welche einen Betreiber finden.
 
Dr. Bernd Schweeger (PUK) fordert vehement - „Mit kleinkariertem Denken kommt man da nicht weit“ - ein Gesamtkonzept, und Peter Hofbauer (Liste Hofbauer) sucht einen Schuldigen: „Wo ist der Geschäftsführer der Happyland AG? Wo ist der Herr Knoth? Der Mann ist nicht da! Hat der kein Interesse für dieses Thema?“ Und: „Wann bekommen wir endlich den richtigen Masterplan zu sehen?“ Darauf der Aufsichtsratsvorsitzende der Happyland AG, Stadtrat Martin Czerny (ÖVP): „Der Masterplan war dem Land NÖ immerhin eine Förderung wert. Es wurde im Aufsichtsrat beschlossen, nicht den gesamten Plan zu präsentieren. So ist das.“ Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

Wimmer: „Rechtsform  muss geändert werden“
Die nächsten Dringlichkeitsanträge hatten die Forderungen von Gemeinderat Hofbauer auf Rekommunalisierung des Happyland, also eine Rückführung in die öffentliche Hand, und die Forderung der Grünen auf Änderung der Gesellschaftsform der Sportstätten AG zum Inhalt. Die Dringlichkeitsanträge wurden schließlich zusammengelegt. Wimmer: „Eine ausreichende Kontrolle durch den Gemeinderat ist aufgrund aktienrechtlicher Vorschriften nicht möglich, obwohl die Stadtgemeinde klarer Mehrheitseigentümer ist.“ Im Antrag wird verlangt, dass die Stadtgemeinde prüfen soll, ob eine andere Rechtsform für das Happyland oder eben eine Rückführung in die öffentliche Hand nicht sinnvoller wäre. Die Behandlung dieser Frage im zuständigen Ausschuss wurde einstimmig beschlossen.

Initiativantrag auf  Öffnung des Eislaufplatzes         
Dann kam der Gemeinderat zum Initiativantrag Eislaufplatz. Zunächst informierte Happyland-Aufsichtsratsvorsitzender Stadtrat Czerny über das, was bisher in der Causa Eislaufplatz passiert ist. Czerny: „Der Aufsichtsrat konnte sich nicht anders entscheiden und nimmt seine Verantwortung sehr ernst.“ Die am Tag der Gemeinderatssitzung erfolgte TÜV-Prüfung habe ergeben, dass ein Eislaufen doch zumindest heuer an Ort und Stelle noch möglich sei. Er, Czerny, hätte sogar noch in der Nacht vor der Sitzung einen Betreiber für den Eislaufplatz gefunden. Immer habe er die Bereitschaft gehabt, Auskunft zu geben, hätte man ihn nur angerufen. Die Wertigkeit der vielen Unterschriften, die für den Initiativantrag, dass der Eislaufplatz bestehen bleibt, notwendig waren, stellt Czerny mehr als infrage: „Jeder, dem ich die Sachlage erklärt habe, hat mich in kürzester Zeit verstanden. Da haben sich einige vor den politischen Karren des Herrn Hofbauer spannen lassen.“
 
Und dann die Aussage, die Entrüstung auslöste: „Mir wurde gesagt, dass die Unterschriftenlisten in Pensionisten-Bussen herumgereicht wurden.“ Darauf Wimmer: „Warum sollen Pensionisten keine Unterschriften leisten?“ Und Hofbauer: „Das ist eine hinterhältige Unterstellung. Ich werde mir rechtliche Schritte überlegen. Ihr habt’s gewusst, dass der Eislaufplatz repariert werden muss, und nichts dagegen getan. Mir ist der Eislaufplatz lieber als die Ortsvorsteher und das Flugdach am Recyclinghof. Der ÖVP ist die Statue im Kreisverkehr wichtiger.“
 
PUK- Listenchef Schweeger: „Wenn Sie behaupten, man hätte Sie anrufen können, ist das eine Frechheit. Es handelt sich hier um eine Bring- und nicht um eine Holschuld.“ Und Pitschko: „Offensichtlich ist der Bürgermeister nicht besser informiert als alle anderen. Die Einzigen, die alles wissen, sind die Aufsichtsräte.“
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ZITATE         
„Der Masterplan ist aus meiner Sicht Dreck! 52.000 Euro Steuergeld ist er jedenfalls nicht wert.“
Dr. Josef Pitschko, Stadtrat FPÖ
„Die Stadt soll sich überlegen, ob sie das Happyland will.“
Hans Kickmaier. Gemeinderat SPÖ
„Das Happyland ist ohne Haftung der Gemeinde nicht kreditwürdig.“
Karl Hava, Stadtrat, SPÖ
„Das, was im Masterplan steht, hättet Ihr von mir gratis haben können.“
DI Peter Hofbauer, Gemeinderat , Liste Hofbauer
„Czerny hat vom Bürgermeister den Auftrag bekommen, die Kosten des Happyland zu minimieren und die Attraktivität zu steigern. Das muss aber jeder Schuster in seinem Betrieb machen.“
derselbe
„Der Gemeinderat kann nicht über Millionen entscheiden, wenn nur der Bürgermeister und ein paar andere Bescheid wissen.“
Mag. Sepp Wimmer, Stadtrat, Die Grünen
„Herr Bürgermeister, das ist eine Schande! Wir haben ein Recht darauf,
den Masterplan zu kennen."
Dr. Bernd Schweeger, Gemeinderat, PUK
„Wie soll ich, ohne den Masterplan zu kennen, abstimmen? Ich kann nicht dafür oder dagegen stimmen, wenn ich von der Thematik nichts weiß.“
Johannes Kehrer, Gemeinderat, SAU
„Ich finde es bedenklich, dass die Anzahl der Unterschriften so relativiert werden soll. Ich versichere Ihnen, wir sind nie politisch an die Sache herangegangen.“
Mag. Andreas Profous.
Initiator des Initiativantrages, auf den Vorwurf von Stadtrat Czerny, man hätte sich die Unterschriften in Bussen voller Senioren geholt.
Dr. Josef Pitschko, Stadtrat, FPÖ
„Der Sinn einer Kletterwand ist zu hinterfragen, wenn am Schluss die Kletterwand noch steht, das Gebäude aber nicht.“

Probleme in der Politik
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Nicht ganz Deiner Meinung
GV: ich glaube die Jugend kann mit den vielen Freiheiten, mit dem guten Leben gegenüber damals nicht viel anfangen. Sie wollen nochmehr und der Neid auf alle anderen steigt.
Ganz kann ich Dir auch nicht zustimmen, daß die Ausländer hier sind um so zu leben wie die Österreicher. Viele sind hier, weil es ihnen hier mit wenig Leistung sehr gut geht. Sie fordern immer mehr Unterstützung und sehen nicht, daß die Integration eigentlich eine Bringschuld ist. Die Ausländer der ersten Generation sind gekommen um so wie wir Österreicher zu leben. Bei der 2 und 3. Generation sehe ich das nicht mehr. Mangelnde Bildung kommt auf Grund von Faulheit, denn diese sind hier geboren und hätten doch jede Chance. Sie wollen uns Österreicher einfach ausnützen. Ich habe 46 Jahr hart gearbeitet und bekomme 1.220 Euro Pension. Wer sein Leben nichts arbeitet bekommt trotzdem knapp 800 Euro Mindestsicherung. Ohne FPÖ nahe zu sein, sehe ich das nicht als gerecht.
Aufrosch
15.11.2010 15:14
Stimme
im Großen und Ganzen zu. Das Problem ist aber nicht die Mindestsicherung, sondern die Politik, welche die Wirtschaft machen hat lassen was sie will. Im Interesse der Wirtschaft, um die Löhne noch weiter zu drücken, werden massenhaft Leute ins Land gelockt. Die Dümmsten, Primitivsten, religiös Fanatischen, Hauptsache billig. Die brauchten sich auch nie zu integrieren, weil sie am Arbeitsplatz ebenso wie in ihrer Wohngegend meist unter sich bleiben konnten. Und einer schleust den nächsten ein. Würde man alle unsere österreichischen Gemeindebauproleten, die so eifrig in der Krone schreiben, zusammen nach Zürich übersiedeln, die würden sich dort auch nicht integrieren und Schwyzerdytsch lernen... Als Spitzen-Politiker kann man sich freuen, die Armen im Volk bekriegen eiinander wegen Pensionen und Mindestsicherung, und als Verursacher kann man weiter schön absahnen....
Breiti
16.11.2010 23:17
Mach die Augen auf
Aufrosch, auf Grund einer schweren Krankheit mit dem Herz und der Lunge muß ich als Therapie viel spazierengehen. Bin daher viel in Klosterneuburg unterwegs. Da sieht man dann schon einiges. 30, 40 jährige gestande Mannsbilder die ab 10 h beim Fröschl in Kritzendorf beim Würstelstand und ÖAMTC oder im Sommer in der Oase sind und sich ein Bier nach dem anderen genehmigen. Rede einmal mit denen, dann denkst ander. Die lachen dich aus wennst von Arbeit zu reden anfängst. Alle sind sie stolz auf die "Stützn" und wie sie groß mit ihren Schmäh das AMS legen. Wie man mit Krankenstand und Kur die arbeitslose Zeit verlängert und als Alkoholiker in Frühpension geschickt wird. Aufrosch, es gibt mehr asoziale Schweine, auch unter uns Österreichern als Du glaubst. Diese faulen Schweine braucht keiner in Schutz zu nehmen. Da ist mir jeder Türe und Jugo lieber der arbeitet.
Aufrosch
17.11.2010 09:53

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Punkt für dich...
Gut, das sind nicht gerade meine Stammlokale. Aber was du meinst, sind sicher Leute, die nicht wirklich wegen körperlicher oder seelischer Krankheit arbeitslos sind, sondern meist irgendwo pfuschen und das AMS melken. Denn bei den heutigen Getränkepreisen und Fixkosten für Wohnen usw kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand täglich auswärts saufen gehen kann. Noch dazu in einem Lokal und nicht den 24er Dosentray Bier vom Penny Markt. Mit Stütze allein geht das nicht, auch nicht wenn der Typ vorher Generaldirektor war. Man sollte denen vielleicht auf den Zahn fühlen. Aber es ist nicht fair, dass andere, wie zB du, mit echter Krankheit oder Leute die ich kenne, die gerne wieder einen fairen Job hätten, mit diesen in einen Topf geworfen werden. Was zur Zeit in der Politik immer wieder geschieht und wenn du denen deine Geschichte erzählst, wirst sogar du hören: "Jaja, des kenn ma schon...".
Aufrosch
11.11.2010 20:48
 
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