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NÖN 

Eschensterben -
Sperren in Klosterneuburg ausgeweitet

Erstellt am 09. Juni 2017, 14:51  Von APA Red

Stadtwald teilweise gesperrt.

In Klosterneuburg werden die Sperren aufgrund des Eschensterbens ausgeweitet. "Der Befall ist weitreichender als zunächst angenommen", erklärte Alexander Lung, Verantwortlicher für Forstangelegenheiten der Stadtgemeinde Klosterneuburg, in einer Aussendung.

Am Montag beginnen Holzarbeiten zur Beseitigung des vom Pilz befallenen Baumbestandes und zur Wegesicherung.

Von Pilz befallen

Der Eschenbestand des Forstes der Stadtgemeinde im Bereich der Haschhofstraße sei, wie weite Teile der Donauauen, vom Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus befallen. Es besteht Gefahr durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume. Die seit Mai geltenden Sperren von Wanderwegen im Stadtwald wurden nun ausgedehnt, sie gelten vorerst für vier Monate.

Personal der Stadtgemeinde kontrolliert die betroffenen Waldgebiete laut Aussendung wöchentlich, beim kleinsten Verdachtsmoment werden befallene Bäume gefällt. Information über Sperren gibt es auch auf der Webseite www.klosterneuburg.at. Jobs

Stadtwald wegen teilweisem Eschensterben jetzt gesperrt.

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NÖN Klosterneuburg
Update am 07. September 2017, 15:26 von Redaktion noen.at

Eschensterben: Erlebnisweg im Aupark ab sofort gesperrt. Die Forstverwaltung des Stifts Kloburg, in dessen Besitz der Wald liegt, und die Stadtgemeinde als Pächterin entschieden heute, mit sofortiger Wirkung ein Gebiet im Aupark beim Happyland zu sperren. Die Stadtgemeinde beginnt ehestmöglich mit Sicherungsmaßnahmen.

Erlebnisweg im Aupark ab sofort gesperrt  |  Stadtgemeinde Klosterneuburg, Zibuschka

Das durch Pilzbefall verursachte Eschentriebsterben hat in Klosterneuburg eine weitere Sperre erfordert: Nach den Spazier- und Wanderwegen im Stadtwald, die seit Mai aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden dürfen, ist davon nun der Erlebnisweg im Aupark beim Freizeitzentrum Happyland betroffen.
Die Forstverwaltung des Stifts, das Waldeigentümer ist, und die Stadtgemeinde als Pächterin haben die Sperre am Donnerstag mit sofortiger Wirkung beschlossen.
An die Bevölkerung erging der Appell, diesem Verbot aufgrund der bestehenden Gefährdung durch fallende Eschen oder herabfallende Äste unbedingt zu folgen.
"Die Stadtgemeinde beginnt ehestmöglich mit Sicherungsmaßnahmen", hieß es in einer Aussendung. Bei dem Erlebnisweg handelt es sich um ein vor allem bei Kindergärten und Schulen beliebtes Ausflugsziel.
Festgehalten wurde, dass die betroffenen Waldgebiete durch Personal der Stadtgemeinde wöchentlich kontrolliert werden. Der Baumbestand auf öffentlichem Gut - u.a. in den Parks der Stadt - unterliege den Kontrollen im Rahmen des Baumkatasters, die jährlich bzw. halbjährlich durch externe Experten durchgeführt werden. Diese Begutachtungen seien nun aufgrund der Eschen-Problematik verdichtet worden.

Weitere Maßnahmen oder Aufhebungen von Sperren sowie Hintergrundinformationen sind auf der Homepage der Stadtgemeinde Klosterneuburg zu finden: www.klosterneuburg.at/Stadtgemeinde sowie über den Newsletter (Anmeldung kostenlos via Homepage – Aktuelles).

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Letztes Update am Mi, 17.05.2017 09:48 APA Onlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe
 
Eschensterben- Stadtwald in Klosterneuburg 
                      
 teilweise gesperrt

Aufgrund des Eschensterbens ist der Stadtwald in Klosterneuburg am Mittwoch teilweise gesperrt worden. Das Betretungsverbot gilt vorerst für vier Monate. Die Stadtgemeinde nahe Wien appellierte in einer Aussendung an die Bevölkerung, aufgrund der bestehenden Gefährdung durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume die Sperren unbedingt zu beachten.
Bei
einer Begehung im Revier Haschhof in Hinblick auf das Eschentriebsterben sei ein Pilzbefall festgestellt worden hieß es.
Daher müssten Wanderwege unverzüglich gesperrt werden. Betroffen sind die Wege vom Parkplatz AUVA Stollhof zur Langen Gasse durch das Stadtwäld-chen, ab der Wiese neben der Haschhofstraße hinauf zum Versuchsgut Haschhof (blaue Markierung), die Lange Gasse zwischen Versuchsgut Haschhof und der Zugang zum Wanderweg in das Stadtwäldchen sowie die Elisabethgasse in Richtung Lange Gasse (gelbe Markierung). Im nahegelegenen Korneuburg ist der Donau- Auwald bereits seit vergangenem Dezember gesperrt.
(APA, Red.)

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Archivbild: Waldsperre in Klosburg – `Stift´

Die Presse

Eschensterben: Sperren in Klosterneuburg ausgeweitet
Der Pilz-Befall sei `weitreichender als zunächst angenommen´, heißt es seitens der Stadtgemeinde Klbg. Die seit Mai geltenden Sperren von Wanderwegen im Stadtwald wurden ausgedehnt.
In Klosterneuburg werden die Sperren aufgrund des Eschensterbens ausgeweitet. Der Pilz-Befall sei `weitreichender als zunächst angenommen´, erklärte
Alexander Lung - Verantwortlicher für Forstangelegen-heiten der Stadtgemeinde - in einer Aussendung. Am Montag beginnen Holzarbeiten zur Beseitigung des befallenen Baumbestandes und zur Wegesicherung.
Der Eschenbestand des Forstes der Stadtgemeinde im Bereich der Haschhofstraße sei, wie weite Teile der Donauauen, vom Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus befallen. Es besteht Gefahr durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume.
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ORF-AT

10.11.2017
Eschensterben: Neue Sperre in Klosterneuburg
Im Zusammenhang mit dem Eschentriebsterben ist in Klosterneuburg (Bezirk Tulln) eine Waldsperre aufgehoben worden. Allerdings musste aus Sicherheitsgründen auch eine neue Sperre verhängt werden.
Die neu verhängte Sperre betrifft einen Weg im Revier Redlinger. Entlang des Wanderwegs im Revier Haschhof seien die Schlägerungen hingegen abgeschlossen, teilte die Stadtgemeinde Klosterneuburg am Freitag mit.
Pilzbefall weitreichender als angenommen
Der Pilzbefall am Eschenbestand sei weitreichender als zunächst angenommen und werde ständig überwacht, wurde betont. Gemeinsam mit dem Bezirksforstexperten wird festgelegt, wo und in welchem Umfang Bäume gefällt werden müssen. Aktuelle Informationen dazu finden sich auf der Homepage der Stadtgemeinde.
An die Bevölkerung werde aufgrund der bestehenden Gefährdung durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume appelliert, die Wegsperren unbedingt einzuhalten. Überdies rät die Stadtgemeinde „dringend“ zur Kontrolle der Eschen auf privaten Grundstücken.

Aggressiver Pilz bedroht Eschenbestand
Grund für das Absterben der Bäume ist das „Falsche Weiße Stängelbecherchen“, ein aggressiver Pilz, der ausschließlich Eschen angreift. Die Korneuburger Au wurde im Dezember 2016 erstmals für Spaziergänger gesperrt. Im Klosterneuburger Stadtwald wurde der Pilzbefall der Eschen im Mai festgestellt. Im Augebiet bei Tulln mussten 4.000 Bäume geschlägert werden. Die vom Pilz befallenen Eschen können jederzeit umfallen, für Spaziergänger, Wanderer oder Radfahrer besteht Lebensgefahr.

Links:
Stadt Tulln muss alle Eschen fällen (noe.ORF.at; 18.8.2017)
Forscher wollen resistente Eschen züchten (noe.ORF.at; 19.8.2017)
Eschensterben weitet sich aus (noe.ORF.at; 17.5.2017)
Eschensterben: Donau-Auwald bis 2018 gesperrt (noe.ORF.at; 2.5.2017)

Homepage der Stadtgemeinde Klosterneuburg

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Kurier at   17.05.2017, 10:17
Eschensterben: Stadtwald in Klbg teilweise gesperrt



Bei einer Begehung im Revier Haschhof sei ein Pilzbefall festgestellt worden. Für vorerst vier Monate. Eine Gefahr durch herab fallende Äste und umstürzende Bäume für den Klosterneuburger Stadt-Wald, hat nun die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Werden wir auch wieder friedliche Zeiten erleben können?
 
Aufgrund des Eschensterbens ist der Stadtwald in Klosterneuburg am Mittwoch teilweise gesperrt worden. Das Betretungsverbot gilt vorerst für vier Monate. Die Stadtgemeinde nahe Wien appellierte in einer Aussendung an die Bevölkerung, aufgrund der bestehenden Gefährdung durch herab fallende Äste oder umstürzende Bäume die Sperren unbedingt zu beachten.
 
Pilzbefall
Bei einer Begehung im Revier Haschhof in Hinblick auf das Eschentriebsterben sei ein Pilzbefall festgestellt worden, hieß es. Daher müssten Wanderwege unverzüglich gesperrt werden. Betroffen sind die Wege vom Parkplatz AUVA Stollhof zur Langen Gasse durch das Stadtwäldchen, ab der Wiese neben der Haschhofstraße hinauf zum Versuchsgut Haschhof (blaue Markierung), die Lange Gasse zwischen Versuchsgut Haschhof und der Zugang zum Wanderweg in das Stadtwäldchen sowie die Elisabethgasse in Richtung Lange Gasse (gelbe Markierung).
Im nahegelegenen Korneuburg ist der Donau-Auwald bereits seit vergangenem Dezember gesperrt.

(APA / sho) Erstellt am 17.05.2017, 10:17
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09.06.2017, 13:16 Uhr
Eschentriebsterben: Sperren in Klosterneuburger Wald-gebiet ausgeweitet

Der Stadtwald
muss aus Sicherheitsgründen von einem Großteil des Eschenbestandes befreit werden. (Foto: Stadtgemeinde Klosterneuburg) Kontrollen werden verstärkt, Bestand muss dezimiert werden.
Klosterneuburg,- Nach Abschluss der Kontrollmaßnahmen wurde die weitere Vorgangsweise für den Klosterneuburger Waldbesitz festgelegt. Ab Montag, 12. Juni 2017, beginnen umfassende Holzarbeiten, die der Beseitigung des vom Pilz befallenen Eschenbestandes und der Wegesicherung dienen.

Pilzbefall
Der Eschenbestand des im Eigentum der Stadgemeinde Klosterneuburg liegenden Forstes im Bereich der Haschhofstraße ist, wie weite Teile der Donauauen, vom Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus befallen. Aufgrund der Gefährdung, die für Spaziergänger ausgeht, mussten bereits im Mai Wanderwege gesperrt werden. Die Sperren wurden jetzt ausgeweitet und Sicherungs-maßnahmen beschlossen.
Zahlreiche Bäume müssen fallen
Alexander Lung, Verantwortlicher für Forstangelegen-heiten der Stadtgemeinde, zeigt sich betroffen über das Ausmaß des Schädlingsbefalls: „Es fällt uns wirklich nicht leicht, aber die Maßnahmen müssen in Angriff genommen werden. Der Befall ist weitreichender, als zunächst angenommen.“ Gemeinsam mit dem Bezirksforstexperten wurde festgelegt, wo und in welchem Umfang Bäume gefällt werden müssen. „Die Sicherheit der Bevölkerung geht unbedingt bevor. Die Gefahr durch den Pilz ist unberechenbar.“ Gestartet wird mit den Wegen im Bereich der Haschhofstraße und Lange Gasse, nach und nach werden die anderen Wanderwege bearbeitet.
Vier Monate Sperre
Alle Sperren sind vorerst für die Dauer von vier Monaten verfügt. Der Stadtwald als beliebtes Ausflugsziel soll möglichst rasch gesichert werden. Vor Ort informieren Schilder über die Waldsperren. Die Stadtgemeinde Klosterneuburg informiert darüber hinaus detailliert auf ihrer Homepage www.klosterneuburg.at. Jeder Schritt und die jeweiligen Aufhebungen der Sperren werden hier bzw. über den Newsletter (Anmeldung kostenlos via Homepage – Aktuelles) kommuniziert. Alle Maßnahmen werden laufend überwacht, die betroffenen Waldgebiete durch Personal der Stadtgemeinde wöchentlich kontrolliert.
Verstärkte Kontrollen
Der Baumbestand auf öffentlichem Gut, also jene Bäume in den Parks und anderen Bereichen der Stadt, unterliegt den regelmäßigen Kontrollen im Rahmen des Baumkatasters. Diese werden im Normalfall jährlich bzw. halbjährlich durch externe Experten durchgeführt. Auch hier werden die Begutachtungen nun verdichtet. Die Stadtgemeinde sorgt für eine lückenlose Überwachung. Bei dem kleinsten Verdachtsmoment werden befallene Bäume gefällt. An die Bevölkerung wird aufgrund der bestehenden Gefährdung durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume appelliert, die Wegsperren unbedingt einzuhalten.
Der Eschenbestand des im Eigentum der Stadgemeinde Klosterneuburg liegenden Forstes im Bereich der Haschhofstraße ist, wie weite Teile der Donauauen, vom Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus befallen. Aufgrund der Gefährdung, die für Spaziergänger ausgeht, mussten bereits im Mai Wanderwege gesperrt werden. Die Sperren wurden jetzt ausgeweitet und Sicherungsmaßnahmen beschlossen.
Zahlreiche Bäume müssen fallen
Alexander Lung, Verantwortlicher für Forstangelegenheiten der Stadtgemeinde, zeigt sich betroffen über das Ausmaß des Schädlingsbefalls: „Es fällt uns wirklich nicht leicht, aber die Maßnahmen müssen in Angriff genommen werden. Der Befall ist weitreichender, als zunächst angenommen.“ Gemeinsam mit dem Bezirksforstexperten wurde festgelegt, wo und in welchem Umfang Bäume gefällt werden müssen. „Die Sicherheit der Bevölkerung geht unbedingt bevor. Die Gefahr durch den Pilz ist unberechenbar.“ Gestartet wird mit den Wegen im Bereich der Haschhofstraße und Lange Gasse, nach und nach werden die anderen Wanderwege bearbeitet.

Vier Monate Sperre
Alle Sperren sind vorerst für die Dauer von vier Monaten verfügt. Der Stadtwald als beliebtes Ausflugsziel soll möglichst rasch gesichert werden. Vor Ort informieren Schilder über die Waldsperren. Die Stadtgemeinde Klosterneuburg informiert darüber hinaus detailliert auf ihrer Homepage www.klosterneuburg.at. Jeder Schritt und die jeweiligen Aufhebungen der Sperren werden hier bzw. über den Newsletter (Anmeldung kostenlos via Homepage – Aktuelles) kommuniziert. Alle Maßnahmen werden laufend überwacht, die betroffenen Waldgebiete durch Personal der Stadtgemeinde wöchentlich kontrolliert.
Verstärkte Kontrolle
Der Baumbestand auf öffentlichem Gut, also jene Bäume in den Parks und anderen Bereichen der Stadt, unterliegt den regelmäßigen Kontrollen im Rahmen des Baumkatasters. Diese werden im Normalfall jährlich bzw. halbjährlich durch externe Experten durchgeführt. Auch hier werden die Begutachtungen nun verdichtet. Die Stadtgemeinde sorgt für eine lückenlose Überwachung. Bei dem kleinsten Verdachtsmoment werden befallene Bäume gefällt. An die Bevölkerung wird aufgrund der bestehenden Gefährdung durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume appelliert, die Wegsperren unbedingt einzuhalten.
Folgende Wege sind gesperrt:
Revier Haschhof (Buchberg)
1.
Der Wanderweg vom Parkplatz AUVA Stollhof zur Langen Gasse durch das Stadtwäldchen sowie der Fußweg vom Bildstock im Stadtwäldchen hin zur Haschhofstraße
2. Ab der Wiese neben der Haschhofstraße hinauf zum Versuchsgut Haschhof – blaue Markierung
3. Elisabethgasse in Richtung Lange Gasse – gelbe Markierung
4. Lange Gasse zwischen Versuchsgut Haschhof und Zugang zum Wanderweg in das Stadtwäldchen
5. Wanderweg vom Spohrweg bis zur Haschhofstraße – gelbe Markierung
6. Spazierwege unterhalb der Haschhofstraße entlang Doppelngraben
Revier Redlinger (Redlingerhütte)
1. Der Weg zwischen der Lenaugasse bis zur Einmündung in den Wanderweg der grünen Markierung in Richtung Redlingerhütte.
2. Der Wanderweg der grünen Markierung ab der Waldgrenze bis zur Einmündung in den Wanderweg der blauen Markierung.
3. Der Wanderweg der roten Markierung ab der Redlingerhütte in Richtung Holzgasse. Sowie ein Wegstück beim Rückhaltebecken Feldgasse

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NÖN Situation "dramatisch"
Gefahr durch Eschensterben: Wasserpark Tulln gesperrt. Das Eschensterben, das bereits in Korneuburg und Klosterneuburg Sperren von Wäldern erfordert hat, zwang nun auch die Stadtgemeinde Tulln zum Handeln.

Ca. 50%       des   gesamten  Baumbestandes im Wasserpark  sind
betroffen und müssen gefällt werden. -
Stadtgemeinde Tulln


Am Freitag wurde der gesamte Wasserpark "aufgrund akuter Gefahr bzw. zunehmend unkalkulierbarem Risiko" gesperrt und mit Forstarbeiten begonnen. Alle rund 2.200 Eschen - und damit 50 Prozent des Baumbestandes - werden gefällt.
Situation "dramatisch verschlechtert"
Laut einer Aussendung habe sich die Situation in den vergangenen Tagen und Wochen "dramatisch" verschlechtert: Auch Bäume, deren Zustand noch vor kurzem als unbedenklich eingestuft wurde, können eine Gefahr für alle Besucher des Parks darstellen. Der externe Baum-Sachverständige der Stadtgemeinde könne keine Garantie mehr für die Standfestigkeit der erkrankten Eschen in dem Erholungsgebiet geben. Die beabsichtigte Strategie einer schrittweisen Bestandsumwandlung sei daher nicht zu verantworten.
Als erste Bereiche werden die Zufahrten zur Garten Tulln und zur Badhaussiedlung durchgeforstet und in der Folge die Eschen gefällt. Die Zufahrt zur Garten-Schau sei über die Kronauer Straße möglich, Bewohner der Badhaus-siedlung müssen über eine Umleitung ausweichen.

Der Bootsverleih bei der Garten Tulln wurde geschlossen. Nach diesen Zufahrtsbereichen werden die Arbeiten Gebiet rund um die Garten Tulln sowie an sämtlichen Spazierwegen und Straßen bis 30 Meter in den angrenzenden Bestand hinein fortgesetzt. Sie werden - witterungsabhängig - voraussichtlich bis Jahresende dauern, teilte die Stadtgemeinde mit. Anschließend werden neue Bäume gepflanzt.

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Eschensterben: Schon fast 1000 Bäume in Tulln gefällt
Erste Wege durch den Wasserpark werden bald wieder benutzbar sein.

Archivbild – APA / BIRGIT EGARTER                   
06.10.2017, 11:14

Geschlägerte Eschen bei der Einfahrt zur Garten Tulln. Das Fällen der Eschen wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung nachträglich legitimiert. Der Aussendung der Stadt zufolge stimmten alle Fraktionen mit Ausnahme der Grünen - einer Gegenstimme, drei Enthaltungen - dafür. Die Beeinträchtigung des Budgets durch das Eschentriebsterben werde aufgrund der notwendigen Aufforstungsarbeiten weiter steigen.

Der Sachverständige Rainer Prosenz erläuterte, dass "eine klare Gefahr für Menschenleben" bestanden habe. Die Sicherheit auf den vielen Wegen im Wasserpark und im Aubad hätte nicht mehr garantiert werden können. Weil die Stadtgemeinde von der Gefahr gewusst habe, wäre Bürgermeister Peter Eisenschenk (ÖVP) im Schadensfall vor Gericht zur Verantwortung zu ziehen gewesen.
Der Stadt Tulln ist durch das Eschensterben vorerst etwa 260.000 Euro an Schaden entstanden.
Wiederaufforstungskosten seien in dieser Summe noch nicht berücksichtigt, teilte das Rathaus am Freitag mit.
Tausende Bäume hatten gefällt werden müssen. Eine andere Entscheidung wäre laut einem Sachverständigen grob fahrlässig gewesen.
  
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NÖN
Erstellt am 10. November 2017, 14:31 von APA Red
Eschensterben: Waldsperre aufgehoben, eine neu verhängt. Im Zusammenhang mit dem Eschentriebsterben ist in Klosterneuburg eine Waldsperre aufgehoben worden.

Die Schlägerungen entlang des Wanderwegs im Revier Haschhof seien abgeschlossen, teilte die Stadtgemeinde am Freitag mit. Allerdings musste aus Sicherheitsgründen eine neue Sperre verhängt werden, die einen Weg im Revier Redlinger betreffe.

Der Pilzbefall am Eschenbestand sei weitreichender als zunächst angenommen und werde ständig überwacht, wurde betont. Gemeinsam mit dem Bezirksforstexperten wird festgelegt, wo und in welchem Umfang Bäume gefällt werden müssen. Aktuelle Informationen dazu finden sich auf der Homepage www.klosterneuburg.at.

An die Bevölkerung werde aufgrund der bestehenden Gefährdung durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume appelliert, die Wegsperren unbedingt einzuhalten. Überdies rät die Stadtgemeinde "dringend" zur Kontrolle der Eschen auf privaten Grundstücken.
95 Prozent bisher gefällter Bäume -
waren tatsächlich krank.
Aber nicht immer muss man einem kranken Baum sein schönes Leben nehmen. Dieser Baum im Bild mit dem hohlen Stamm ist krank - aber Leben kann er noch lange. Und keinesfalls wäre er eine Gefahr für die Menschen. Auch wenn man ihn leben lässt. Ein erkennbares Beispiel zeigt uns dieser hohle Baum - eine 500 Jahre alte Eiche, die in Klosterneuburg mit einem ganz hohlen Stamm immer noch lebt, im Sommer grüne Blätter und weiß blühende Pflanzen zeigt...
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Salzburg

 

Eschensterben: Neue Baumarten bei Aufforstung
In Hallein- Rif (Tennengau) ist nach dem großen Eschensterben mit der Aufforstung begonnen worden. In ganz Europa tötet eine Pilzkrankheit viele Eschen. In Hallein werden nun andere Arten von Laubbäumen gepflanzt, gehegt und gepflegt.

Eschen gelten eigentlich als robust und zäh, doch ein Pilz hat in ganz Europa ein Massensterben dieser Laubbäume ausgelöst. Besonders schlimm wütete er in Hallein-Rif an der Königsseeache und beim Universitäts- und Landessportzentrum. Dort haben nur zwei Eschen die Krankheit überstanden. Viele Dutzend mussten gefällt werden.
Eschen gelten eigentlich als robust und zäh, doch ein Pilz hat in ganz Europa ein Massensterben dieser Laubbäume ausgelöst. Besonders schlimm wütete er in Hallein-Rif an der Königsseeache und beim Universitäts- und Landessportzentrum. Dort haben nur zwei Eschen die Krankheit überstanden. Viele Dutzend mussten gefällt werden.


ORF
Beginn der Aufforstung am Montagvomittag: Weiden, Pappeln, Eichen, Buchen, Bergahorn...
Christian Indinger vom Wirtschaftshof der Stadt Hallein sagt, die Bäume seien in sehr schlechtem Zustand gewesen: „Wir haben dann sofort reagiert und diesen Bereich gesperrt. Die Wiederaufforstung ist sehr wichtig, und sie wurde auch von der Behörde gefordert.“
Wenn alte Bäume umfallen oder geknickt werden, dann ist das Risiko für Autofahrer, Spaziergänger und Läufer sehr groß, sagt Wolfgang Becker, Direktor des Landessportzentrums: „Die Bevölkerung nutzt dieses Areal sehr viel, und wir sind froh, dass die Stadt Hallein mit uns die Kosten geteilt hat. Dadurch haben wir diesen schönen Wald wieder zur Verfügung.“
200 abgeholzt, mehr als 400 neu
Mehr als 400 Bäume werden hier nun eingepflanzt. Das Risiko mit Eschen geht man aber nicht mehr ein. Stattdessen wird auf Vielfalt gesetzt, sagt der Forstwirt Andreas Schreyer: „Zuerst setzen wir Pionierbäume wie Weiden und Pappeln. Die wachsen schnell und halten die Konkurrenzvegetation niedrig. Die Brombeere würde ein Fortpflanzen der Bäume gefährden. Im zweiten Schritt kommen dann Buchen, Stieleiche und Bergahorn hierher. Dadurch können sich dann wieder natürliche Arten etablieren.“
Behörde schrieb Aufforstung vor
Man hat man sich beim Aufforsten für so genannte Containerpflanzen entschieden. Ein eigener Behälter für jede Pflanze schont die Wurzel. Zusätzliche Nährstoffe sollen das Anwachsen erleichtern, erzählt Schreyer: „Nach 20 und 30 Jahren kann man schon ordentlich was erkennen. Damit es möglichst schnell geht, haben wir Maßnahmen gegen Verbiss gesetzt, damit die Pflanzen nicht dem Wild ausgesetzt sind und sich ordentlich entwickeln können.“
Ende dieser Woche soll die Pflanzung der kleinen Bäume in Hallein-Rif abgeschlossen sein. Das Projekt kostet rund 7.000 Euro. Und es wird Jahrzehnte dauern, bis die alte Pracht der Eschen wieder erreicht ist.

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