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          Probleme   47A           Disclaimer Impres            lion@aon.at     20.05.2020
Ehrungen und Auszeichnungen für die Stadtgemeinde Klbg- und für uns Bürger gewährt die Landesregierung

Vorerst sieht alles gar nicht so freundlich aus, wie Bürger - Anträge, die von Privatpersonen, an die NÖ- Landesregierung eingebracht, aber `nicht anerkannt´ werden... Sehen wir uns die `freundliche´ Angabe an, wie sie mir schriftlich vom Land mitgeteilt wurde:
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung 
Abteilung Landesamtsdirektion / Service, 3109 St. Pölten
LAD1-Bl-226 / 094-2020 - 7. Mai 2020  Betrifft:  Stadtgemeinde Klbg.

 
Sehr geehrter Herr Irmler,
als Leiter der Beratungsstelle darf ich den Empfang Ihres weiteren Schreibens, auch an die NÖ Landeshauptfrau, vom 1.5.2020, bestätigen.
Wir bedauern, dass die Stadtgemeinde Klosterneuburg Ihre Ideen und Anregungen noch nicht verwirklichte und müssen Ihnen mitteilen, dass im Hinblick auf
bestehende Zuständigkeiten durch das Land
keine Gemeindeprojekte umgesetzt werden können
.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen für die Landeshauptfrau...

 

Also, wir schauen jetzt, welche Gemeinde- und Landesprojekte in Klosterneuburg und Niederösterreich umgesetzt wurden:
Diesen hat teilweise unsere Landeshauptfrau zugestimmt
!!??
 v Nicht chronologisch wiedergegeben... Nicht lückenlos dargestellt.

 
SG-LHF Mag. Johanna Mikl- Leitner,
           
  ich bitte vielmals
                           
um ein persönliches Gespräch
!
1.
Café Bistro eröffnet NÖN- Nr. 39- 25.09.2019 -Klosterneuburg, Seite 34-35
Von Christoph Hornstein

Keine Geringere als die sehr geschätzte Landeshauptfrau Mag Johanna Mikl- Leitner persönlich, übernahm die Eröffnung der Aus-stellung mit den ehrenden Worten:

 

`Alle spüren, dass dies heute ein ganz besonderer Ort ist. Auch die hier ausgestellten Werke der Künstler Guggings sind weltweit etwas ganz besonderes, das die Bürger nicht zuletzt von Stadt und Land schätzen werden. Das alles hier ist einzigartig auf der Welt, und die Ausstellung wird über alle Grenzen bekannt werden
 

Das finanziell installierte Projekt, mit Büro- Anlage für Landesbeamte inszenierte die s.g. Landeshauptfrau ML.
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2. NÖN - Nr. 49 1989  Seite 15
Maria Gugging: 75 Jahre Wallfahrtstradition
Die 75-jährige Wallfahrtstradition, die auch von Landeshauptmann Siegfried Ludwig gewürdigt wurde, nahm dann Bürgermeister Dr. Schuh zum Anlass, Ma. Gugging zu seiner Namensgebung zu gratulieren.
Zuerst 1925, dann 1937, beschloss die Gugginger Gemeinde eine dementsprechende Ortsnamensänderung. Die Anträge wurden aber immer zurückgestellt. Erst im Jänner 1989 stellte der Pfarrgemeinderat das letzte Gesuch, das sowohl von der Gemeinde als auch vom Land erhört wurde.

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3. Die Kleine Klbg Zeitung -  Do. 5. April 1990  Seite 12
Abteilung VI/5 kommt nach Tulln. Zentrum entsteht.
NÖ Landesregierung
Tulln,- In Ergänzung des seit Mitte 1987 vorliegenden Dezentralisierungskonzepts der NÖ Landesregierung wird nun die Abteilung VI/5 der NÖ Landesverwaltung (Landwirtschaftliches Schulwesen) nach Tulln verlegt. Das hat die NÖ Landesregierung in ihrer letzten Sitzung beschlossen. Für diesen Zweck kann dort ohne große Kosten die Landwirtschaftliche Fachschule adaptiert werden.

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4. Die Kleine Klbg Zeitung -  Do. 5. April  1990  Seite 11

Klosterneuburg setzt Maßnahmen gegen Schwarzbauten
Rathaus-Information. Die Stadtgemeinde wird nun gemeinsam mit der
Bezirkshauptmannschaft Wien Umgebung erheben, welche Maßnahmen gegen solche `Schwarzbau - Sünden´ zu treffen sind...

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5. NÖN - Woche Nr. 8 1990  Seite 3

BH wird verlegt
Seitens der Landesregierung wurde auf einen Grundsatzbeschluss aus dem Jahr 1987 verwiesen, wonach der Sitz der BH Wien Umgebung nach Niederösterreich verlegt werden soll...

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6. NÖN - Woche Nr. 46 1989  Seite 21

Hochwasserschutz wird jetzt neu überarbeitet
Die Gemeinde will nun vor endgültiger Grundeinlöse, Wasser - Rechte und Bauverhandlungen mit den zuständigen Beamten der Landesregierung ein neuerliches Gespräch im Ausschuss führen.

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7. Twilight Zone - Klosterneuburg leben lassen bis zum Tod...

 

Dr. Peter Maria Schuster
10.02.2006 17:25 von Dr. Peter M. Schuster
 
"Vom Leben und Sterben einer Stadt des Weines und des Weinens" 

In Klosterneuburg wird viel gestorben und selten geboren, es wird häufig gependelt und wenig gelebt. Bericht aus einem Ort der Unbestimmtheit.

                    Durchgestrichen.  >
Eine Stadt zum Vergessen. Am Weg ins Niemandsland. Eine Totenstadt: Durch die Diskussionen um den Standort der "Eliteuni" im Moment zwar im Fokus medialen Interesses. Jedenfalls aber weiß man in Klosterneuburg, mit Tod und Reblaus umzugehen.
                    Seit sieben Jahren,
seit ich vom neunten Wiener Stadtbezirk nach Klosterneuburg gezogen bin, bedrückt mich das Gefühl zu wissen, warum Kafka, Lenau und Mattauch – hier gestorben sind. Gerade hier, wo ich nach einer lebensbedrohenden Operation nur gezogen bin, um den Dämonen zu entwischen,
also um überleben zu können.
                     Ich dachte, das sei so wie in Deutschland,
wo ich ebenfalls sieben Jahre in einer Kleinstadt aus beruflichen Gründen zugebracht und so wie hier in diesen sieben Jahren drei Kinder bis zur Schulreife mit großgezogen hatte.
So zwischen Stadt und Land, was ich liebe, so mittendrin, wo man noch unentschieden und noch nicht festgelegt sein kann. – Unentschlossen zu sein, hat das im Krieg nicht geholfen sich herauszuhalten? Aber die Leute hier sind nicht unentschlossen. Sie sind todesähnlich, die Klosterneuburger, unbeweglich und tot.
Ich bin da hereingeplatzt und werde sofort an den Rand gezogen, halte mich nur durch fortgesetztes Gehen – nach Wien hinein, aus Wien heraus – in der Mitte. Wie die Pendler, die in Klosterneuburg schlafen, in Wien arbeiten. Aber der echte Klosterneuburger pendelt nicht, er hockt in der Weinstube, ruhig, unbeweglich und still...

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8. Freizeitzentrum am 24.1.1979 eröffnet! www.klosterneuburg1.at

 
Landeshauptmann-Stellvertreter Siegfried Ludwig
 
bei der Eröffnungsansprache im neu

errichteten Happyland!
  Klosterneuburg
 
Aus der Historie 1970 -
Jahrbuch Stadtgemeinde Klosterneuburg
25 Jahre selbständig 1954-1979:
 
Im Rahmen der NÖ Raumplanung
wurde im Sinne des zu erwartenden und anzustrebenden räumlich funktionellen Aufbaues ein Leitbild bezüglich der Siedlungssysteme erstellt. Hinsichtlich des räumlich funktionellen Geschehens und der absehbaren gesellschaftlichen Entwicklungsrichtung steht die Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten in und um die Großstadt Wien an hervorragender Stellung. Klosterneuburg nimmt hierbei im Raum der Kleinregion eine besondere Stellung ein. Die bestehende Unterversorgung im Freizeitbereich und die eingetretenen Verän-derungen im Freizeitverhalten lassen die im Raum bestehende infrastrukturelle Ausstattung im Naherholungsbereich der Stadt eine innerhalb der Landesregierung wesentliche Rolle spielen.
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9. Weinlesefest in Klosterneuburg BH-Wien-Umgebung Nr.19/56.Jg

Am 20. September 2009 fand nach 5-jähriger Unterbrechung wieder ein Weinlesefest in Klosterneuburg statt. Die Stadt Klosterneuburg und der Bezirksweinbauverband gedachten mit diesem Fest wieder der Tradition und der Geschichte des Weinbaues.
Begonnen wurde mit einer Festmesse im Stift, bei der die Erntekrone gesegnet wurde. Anschließend folgte ein Frühschoppen am Rathausplatz. Den Höhepunkt des Weinlesefestes bildete der traditionelle Festumzug. Die örtlichen Winzer, die Schulen, Kindergärten sowie zahlreiche Vereine hatten dabei ihre geschmückten Wägen und Darbieunter Führungtungen rund um das Thema Wein zur Schau gestellt. Bis in die Abendstunden boten am Rathausplatz 12 örtliche Winzer und 6 Gastrostände bei einem Open Air Heurigen kulinarische Schmankerln.
STR KR Martin Czerny sowie die Moderatoren Mag. Michael Bauer und Christoph Kaufmann sorgten für den gelungenen Ablauf und für die Unterhaltung der tausenden Gäste. Unter ihnen konnten von den Veranstaltern auch zahlreiche Ehrengäste u.a. L.R. Mag. Johanna Mikl-Leitner, Generalabt Bernhard Backovsky, die Abg. zum Nat.Rat Bgm. Hannes Fazekas und Johannes Schmuckenschlager, die LAbg. DI Willibald Eigner und Mag. Lukas Mandl, der Bez. Hauptm. Mag. Wolfgang Straub, sowie eine große Abordnung aus der Partnerstadt Göppingen unter Führung des Oberbürgermeister Guido Till begrüßt werden.

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10. Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl- Leitner


Zuerst hat die Erinnerung das Wort: Wir schreiben -
Klbg., 28.4.2000. Der örtliche Schützenverein 1288 organisierte das vereinsorientierte `VP- Journalisten- Schützenfest´.
Teilgenommen haben u.a. nicht nur Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh, sondern auch die Jung- Politikerin NR- Abgeordnete Johanna Mikl- Leitner. Ihr ist es an diesem Tag auch gelungen, beim
Zielschießen den dritten Platz zu erlangen. Eine tolle Leistung. Wir gratulieren
!

Die ÖVP Niederösterreich hatte eingeladen, der Klosterneuburger Schützenverein 1288 stellte freundlicherweise seine Anlage zur Verfügung und die MedienvertreterInnen, angeführt von NR-Abgeordneter Johanna Mikl- Leitner, und Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh schossen `aus allen Rohren´ um die Wette - nachdem sie zuvor einen Schluck Sekt als `Zielwasser´ zu sich genommen hatten.
Natürlich waren die Geschosse eher friedliche Luftgewehr- Patronen. Trotzdem verfehlten sie nicht ihre Wirkung auf den ins Visier genommenen `Kartonringen´. Erstaunlich, wie das Schützen-Kommando des Vereins, die erzielten Ringe auf einem elektronischen Lesegerät ermittelten.
Das garantiert Richtige Ergebnis lautete dann: 1. Karin Kovats, 2. Birgit Zeiss- Prammer, 3. Johanna Mikl- Leitner, 4. Norbert Rief, 5. Michael Jäger, 6. Herwig Irmler, 7. Christian Rädler, 8. Wolfgang Lehner, 9. Susanne Bartalsky, 10. Peter Lachnit, 11. Bgm. Dr. Gottfried Schuh, 12. Hr. Radlberg. Der inoffizielle Schützenmeister war der außer Konkurrenz agierende VP Funktionär Michael Strotzer.
Eine ausgedehnte Führung durch die Weinkellerei des Chorherrenstiftes beeindruckte die Journalisten genauso wie das „Finale“ in der Vinothek bei Ehrung mit Pokal-Verleihung, köstlichem Büffet und Weinverkostung. Das gute Gesprächsklima und die freundlichen Kontakte zwischen Journalisten und Volkspartei bleiben bestens erhalten. Ohne Zweifel...

Foto: H. Irmler 
 

Meine Meinung  1:   
Bauernopfer.1/  Ja, es ist ein Hilferuf, in der heimischen Politik. Ein Schrei der Enttäuschung. Und auf allenfalls Schuldige muss man auch nicht lange warten. Eine - hat sich schon erkennen lassen. Nicht zuletzt - Jänner 2014 - im TV des ORF: Seit dem 21. April 2011 ist `sie´- Innenministerin. Mag. Johanna Mikl- Leitner (VP)!
Und warum diese Klosterneuburgerin hier so bekannt ist, glauben manche Stadtbewohner eindeutig zu erkennen. Sie ist in der Volkspartei aufgestiegen. Sie wohnt am Ölberg. Wien - hin und zurück - ist am Besten über die so genannte neue "Umfahrung" zu bewältigen. Das ist toll. Man wird von keiner Stadtkern- Ampel aufgehalten.
Das freut auch
ML. Und sie hat sich auch an dieser glücklichen Tatsache entsprechend in der ÖVP engagiert. Wie schon in der Bauphase erkennbar wurde, haben sich bei der Umfahrung einige Mängel eingeschlichen. Das konnte aber der Eröffnungsfreude keinen Abbruch tun. Optisch war es toll, als am Mittwoch, dem 17. Dezember 2008, ab 15 Uhr, die zivilen und christlichen Größen, aus Politik, Kirche und Wirtschaft, sich in die Finsternis der Unterführung des Weidlingbaches begaben.

Dass die anwesenden Bürger und Promis nicht gleichermaßen ungeteilte Fröhlichkeit erkennen ließen, lag nicht so sehr an der Feierlichkeit selbst. Erst die Ehrenbezeugung für ÖVP LR. Johanna Mikl- Leitner- die Unterführung mit ihrem Namen zu krönen, stellten Fragen in den Raum. Und wer vergibt einen Bürger- Namen für ein Bauwerk des Landes und der Gemeinde? Und über welche Begründung können wir uns Klosterneuburger in diesem Fall erfreuen? Wenn eine tolle Erklärung zu erkennen ist, wollen wir auch gerne den Lapsus -
"Her mit den Millionen, her mit der Marie, her mit dem Zaster!"
  vergessen. Bevor ich zu meinem abschließenden Meinungs-Ergebnis komme, muss auch die Vorgeschichte des ML-Tunnels finalisiert werden. Und das zeigt sich so:

 
Mikl- Leitner: Umfahrung Klosterneuburg mit
Martinstunnel steht nichts mehr im Wege!

 Bericht APA
2005 werden die ersten Bagger der Verkehrshölle ein Ende bereiten
 
"Einem jahrzehntelangen Wunsch der Klosterneuburger Bevölkerung, nämlich der nach einer Errichtung der Umfahrung Klosterneuburg mit dem Martinstunnel steht jetzt nichts mehr im Wege. Seit Jänner liegt der vom Verkehrsministerium genehmigte Einreichplan auf dem Tisch", freut sich LGF NR Mag. Johanna Mikl-Leitner.**** Der genehmigte Einreichplan ist zugleich Startschuss für die Umweltverträglichkeitsprüfung, mit der noch heuer begonnen wird. Abgeschlossen ist sie bis Mitte 2003. Nach den notwendigen Grundeinlösungen wird dann, voll im Zeitplan, nämlich im Jahr 2005 mit dem Bau begonnen.
Das Projekt "Umfahrung Klosterneuburg" hat auch im Landesverkehrskonzept die Priorität 1a. Mit dem jetzt endgültigen Zeitplan sollten auch ein für alle Mal sämtliche Verunsicherungsversuche anderer Parteien, der Vergangenheit angehören, so Mikl-Leitner. "Mit dem Bau der Umfahrung von Klosterneuburg wird schon bald die Verkehrshölle - derzeit rollen 22.000 PKW"s durch die Stadt - der Vergangenheit angehören. Damit wird die Lebensqualität um ein Vielfaches gehoben. Besonders wichtig ist aber auch die Steigerung der Sicherheit für die "schwächsten Verkehrsteilnehmer", nämlich der zahlreichen Fußgänger, für die das Überqueren der Straßen immer mit erheblichen Gefahren verbunden ist", betont Mikl-Leitner.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders. OTS0026 2001-02-10 09:30 100930 Feb 01 NNV001 0206
 

Meine Meinung  2:
Und so kommen wir jetzt zum ML-Rätsel: Warum muss die `Umfahrungs- Befürworterin´ von anno 2005, jetzt im Jahre 2014 eine gewaltige Geld- Eintreib- Maßnahme inszenieren? Es beginnt mit den Presse- Aussendungen, die sich u.a.
so anhören:
In den Gemeinden, die „ihre“ Polizeiinspektionen mit 1. Juli 2014 verlieren werden,
ist auch am Tag nach Bekanntgabe der Reformpläne der Katzenjammer groß. Nicht erfreut ist die Mehrheit der Bürgermeister jener Gemeinden, deren Polizeidienststellen nach den Plänen des Innenministeriums geschlossen werden sollen. Die Entscheidungen seien "unverständlich" und "nicht nachvollziehbar", heißt es. Kritik gibt es auch daran, "nicht in die Materie eingebunden" gewesen zu sein.
Als unverständlich und nicht nachvollziehbar empfinden Niederösterreicher die plötzlichen Sparmaßnahmen. Mir ist das nicht so unklar. Ich kann mir durchaus
einen Grund vorstellen, warum ML jetzt den Sparstift einsetzen muss. Ich mache aber gleich deutlich dass die jetzt folgende Darstellung einer Fiktion gleichkommt. 
Also: Eine Fiktion hat einen fehlenden Wahrheitsanspruch. Dem zufolge bedeutet fiktiv - ausgedacht, erdichtet, hypothetisch, ideell, imaginär, scheinbar, gedanklich vorgestellt...  Aber, es ist auch nicht unmöglich, dass eine nicht nachvollziehbare - oder unglaubwürdige Meinung der Wahrheit entsprechen kann...
Man könnte sich also durchaus vorstellen, dass ein freundlich parteiorientierter
Mensch, Politiker, Politikerin, einem Bürgermeister oder Landeshauptmann einen Tipp gibt, oder gab, wie ein Umfahrungsprojekt freundlicherweise zu entwickeln wäre, damit der Nutzer - oder die Nutzerin am schnellsten durch das Straßen- Wirrwahr zu seinem oder ihrem Haus am Ölberg gelangen kann - um auf der anderen Seite - während der Morgenstunden kreuzungsfrei das Winkelwerk der Stadt Klosterneuburg passieren zu können.
Dass dabei auch von der Planung her, vorgeschlagen wurde, unter der Rollfährestraße ein Unterführungssystem zu errichten, das im Trinkwasser- Einzugsgebiet angesiedelt ist, wurde als `sträflich´ empfunden. Man hätte auf dieses praktisch unfinanzierbare Projekt verzichten müssen - um statt dessen einen Kreisverkehr errichten zu können. Der weitere Vorteil wäre die Erreichbarkeit des Stadtzentrums Klosterneuburg, das durch das gegebene Projekt nicht möglich ist. Und jetzt kommt noch die architektonische Projektfrage. Warum hat der Architekt so geplant - wie gegeben? Hat vielleicht ein Politiker oder eine Politikerin gesagt - oder verlangt: `Ich will nicht durch Ampel oder Kreisverkehr aufgehalten werden. Ich will kreuzungsfrei nach Wien - oder Klosterneuburg fahren!´ Und wenn wir zuletzt noch einen Blick zu diesem Projekt machen, erkennen wir, dass es nie mehr fertig wird. Dass die B14 einen bedeutenden Umweg durchs Stadtzentrum machen muss. Und diese Route wird nicht - und kann nicht vom Schwerverkehr genützt werden. Der muss über die neue Gemeindestraße (ehem. B14) fahren - und so der Stadt Klosterneuburg bedeutende Kosten verursachen. Wenn zuletzt Bürgermeister Schmuckenschlager sagt, dass die Wartungs- und Erhaltungskosten für Albrechtstraße und Hölzlgasse - die jetzt als B14 benannt ist, vom Land NÖ bezahlt wird, kann ich das nur sehr schwer glauben. Einfach deshalb: Am 18. März 2008 schrieb mir Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll unter LH-K-1046/ 006-2008:
`Die Verkehrsfreigabe der Umfahrungsstraße von Klosterneuburg ist für Ende 2008 geplant. Anschließend wird eine Verkehrsanalyse vorgenommen, um die eventuelle Notwendigkeit weiterer Verkehrsmaßnahmen für Klosterneuburg beurteilen zu können´.
Herr
Dr. Pröll - ich erlaube mir dazu folgende Frage:
1. Wurde eine Verkehrsanalyse vorgenommen?
2. Welche Verkehrsmaßnahmen erscheinen jetzt als notwendig?
3.
Will die Stadt ein `Integriertes Handlungskonzept Innenstadt´?
4. Wie lauten unsere Schwerpunkte als Modellstadt 2020 und 2027?
5.
Wann gibt es Anforderungen für Bauen, Wohnen, Entwicklung?
6. Warum kann alles gedreht und gewendet werden, wie man will?
7. Wer ist Nutznießer der `lustigen´ Umfahrung? Der ML-Ölberg?!

Immer wieder soll und muss man aber daran denken: Ist jetzt in Klosterneuburg die notwendige Entwicklungsfreude für immer beendet? Wenn nicht, wie geht´s dann weiter?

 
Ihre Meinung bitte an Herwig Irmler   >  lion@aon.at 
Bauernopfer1/ Man verwendet den Begriff in Fällen, in denen hochrangigen Amtsträgern, oft Politikern, die Verantwortung für einen (tatsächlichen oder vermeintlichen) Missstand zugeschrieben wird und der Amtsträger daraufhin einen leitenden Untergebenen zum Rücktritt veranlasst, ihn entlässt oder ihn in den (einstweiligen) Ruhestand versetzt, statt selbst zurückzutreten (Beispiel: Staatssekretär statt Minister; General statt Verteidigungsminister). - Wikipedia

 
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11. Bitte benennt Bau - zum `Gschirrmeisterhof´!

`Liebend gern, komme ich zu eurer Gschirrmeisterhof- Segnung´, sagte Alt- Landeshauptmann Hofrat Mag. Siegfried Ludwig - beim Klosterneuburger Leopoldi- Empfang 2005 in der Stadtgemeinde...

Gschirrmeisterhof - zur Erinnerung an den Kierlinger Ortsvorsteher Norbert Gschirrmeister, 20.02.1927 - 28.08.1993 - Abteilungsleiter der städtischen Verwaltung, beliebter Heurigenwirt, Gründer des Kierlinger Straßenfestes.

Gschirrmeisterhof zur Erinnerung an den Kierlinger Ortsvorsteher Norbert Gschirrmeister  20.02.1927 – 28.08.1993  Abteilungsleiter der städtischen Verwaltung, beliebter Heurigenwirt, Gründer des Kierlinger Straßenfestes.

Seit dem Dringlichkeitsantrag der Familienpartei vom 20. Mai 2005. Der Kierlinger Alpenland- Wohnbau möge den Ehren- Namen

„Gschirrmeisterhof“, im Gedenken an den vor 17 Jahren verstorbenen Ortsvorsteher GR Norbert Gschirrmeister tragen. 

Eine Gasse, etwa eine der Doppelngasse- Nebenstraßen, soll nach dem Namen des ehemaligen Ortsvorsteher benannt werden. Damit befasst sich eine Initiativgruppe der Familienpartei. Die Klosterneuburger Zeitung berichtete darüber. Entschiedener Gegner: BGM. Dr. Gottfried Schuh!

Wenn auch die freundliche Zustimmung vom Landeshauptmann

verbindlich vorliegt- kommt man auf das Ehrenzeichen
für
Norbert Gschirrmeister - wie folgt:
                               

"Was nützt´s, wenn´s dem Nachbarn nicht gefällt".
Norbert Gschirrmeister zu Grabe getragen

Die offizielle und endgültige Verabschiedung von Ortsvorsteher GR Norbert Gschirrmeister, am Montag dem 6. September 1993 in der Kierlinger Ortskirche Peter & Paul, stand ganz in Erinnerung an dieses große Vorbild menschlicher Nähe und Güte. Wenn auch begraben,
vergessen wird ihn die Bevölke
rung nie.

von Herwig Irmler

Sein Name wird immer wieder in Gesprächen über vergangene Epochen der örtlichen Kommunalpolitik, aber auch in den Zukunftsdiskussionen um der Lebensqualität und der Weiterentwicklung der Gemeindestruktur genannt werden.
Ein Politiker von Format, der auch den massivsten Kritikern nie böse oder nachtragend war, für die Anliegen und Nöte besonders der älteren Generation immer ein offenes Ohr hatte, setzte sich somit bereits zu Lebzeiten ein
wohlverdientes Denkmal.
* Er, der wendige Ortsvorsteher und Gemeinderat,
* Von Fam. Irmler - 1980 kostenfrei das Barbara-Denkmal für die Stadt erworben.
* 1991 Gründer des Vereins `Kierlinger Club der Freunde des Weines´
* Beliebter und vorbildlicher Weinhauer in Kierling
* Neben Irmler und Neumann - Mitbegründer von `Union pro Kierling´
* Gründer des beliebten, jährlich durchgeführten- Kierlinger Straßenfestes
* Geschäftsabteilungsleiter des Rathauses
,
* Aktiver und vorbildlich agierender Gemeinderat,
* Obmann der Kierlinger Volkspartei,
* Leiter der Seniorenrunde Kierling- Maria Gugging,

* Vorstandsmitglied der Raiffeisen Bank,
* Kammerrat der Bezirksbauernkammer,  
* Ausgezeichnet u.a. mit dem Goldenen Stadtwappen,
* War Partei-Vorbild für alle Amts- und Funktionsnachfolger.
 
So waren auch die Abschiedsworte von Pfarrer Benno, Ortsvorsteher Günter Knapp und Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh den guten Taten des Norbert Gschirrmeisters gewidmet.
 
Noch einmal war die Rede von Liebe, Treue und Verständnis, von einer Vorbildfunktion für alle, die sich um die Geschicke der Gemeindebürger bemühen. Zur letzten Ruhestätte am Kierlinger Bergfriedhof wurde die trauernde Familie von einem endlosen Trauerzug mit ergriffenen Mitbürgern begleitet.

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12. Tatsachen zur sogenannten Umfahrung Klosterneuburg

Die Behördenmeinung 
 `
1. Bestehende Situation
Die Landesstraße (ehemalige Bundesstraße) B 14 quert Klosterneuburg im Zuge des Straßenzuges Wiener Straße – Niedermarkt – Stadtplatz – Kierlingerstraße. Im Jahr 2000 wurde eine Verkehrsbelastung an der Stadtgrenze zu Wien von ca. 28.000 Kfz/24h, zwischen Bahnhof Weidling und Niedermarkt zwischen 20.000 und 23.000 und westlich der Einmündung der Hölzlgasse (Landesstraße L116) von ca. 10.500 Kfz/24h festgestellt. Vor allem zu den Stoßzeiten kommt es, wie auch bei den meisten anderen Hauptzufahrten nach Wien zu Stauerscheinungen, die eine Zeitverzögerung von etwa 10 min verursachen.
Im übrigen Tagesverlauf ist der Verkehr als flüssig zu bezeichnen, geringe Behinderungen treten gelegentlich durch Zu- und Abfahrten von PkW’s zu Parkplätzen am Stadtplatz auf. Für die Zufahrt zum Gewerbegebiet stehen derzeit vier Möglichkeiten zur Verfügung. Es sind dies die Eisenbahnkreuzung mit der Franz Josefs Bahn bei der Donauwarte, die Durchfahrt bei km 5,4 der Wiener Straße mit sehr beschränkter Durchfahrtsmöglichkeit (nur für PkW nutzbar) die Eisenbahnkreuzung im Zuge der Donaustraße und die Unterführung unter der Franz Josefs Bahn im Zuge der Rollfährenstraße, die nur eingeschränkte Durchfahrts-möglichkeit für LkW aufweist. Bei der Eisenbahnkreuzung im Zuge der Donaustraße führt der Rückstau bei geschlossenem Schranken zu zusätzlichen Behinderungen auf der Wiener Straße (B14).
 
2. Verkehrsprognose
Im Verkehrsgutachten zum eingereichten Projekt wird für den Fall, dass keine Straßenneubauten erfolgen (Planfall 0), an der Stadtgrenze zu Wien für das Jahr 2020 eine Belastung von ca. 40.800 Kfz/24h hochgerechnet, das ist gegenüber 2000 eine Steigerung um 43%. Diese Steigerung ist nur dann nachvollziehbar, wenn von einer überdurchschnittlichen Verkehrszunahme in der Relation Tullnerfeld- Wien ausgegangen wird, also der derzeit eher geringe Durch-zugsverkehr (Transit) überdurchschnittlich zunimmt. Allerdings geht aus den zur Verfügung stehenden Unterlagen nicht hervor, ob dieser Verkehr von der bestehenden Straße aufgenommen werden kann, was zu bezweifeln ist. Vielmehr wird in diesem Fall eine verstärkte Inanspruchnahme der Schnellbahnverbindung Wien-Tulln (S40) erfolgen, die jedoch in der vorliegenden Verkehrsuntersuchung offenbar überhaupt nicht berücksichtigt wurde. Im Gegensatz zum Planfall 0 kann die für das Jahr 2020 hochgerechnete Verkehrsbelastung bei einem Straßenneubau aufgenommen werden, wobei auch mit einer Verringerung der Inanspruchnahme der Schnellbahn S40 und einer weiteren Zunahme des Straßenverkehrs zu rechnen ist. Nach den vorliegenden Zahlen ist daher zu rechnen, dass ein Straßenneubau zu einer gewaltigen Verkehrszunahme (Steigerung um 43%) führt, die hauptsächlich durch den Durchzugsverkehr verursacht wird. Ob dieser Verkehr von der Wiener Stadteinfahrt, wo es bereits jetzt zum Beispiel vor der Friedensbrücke im morgendlichen Stoßverkehr zu täglichen Staus kommt, aufgenommen werden kann, sei jedoch dahingestellt.
Anzumerken ist noch, dass auch westlich der Einmündung der Kritzendorfer Landesstraße L 118 in die B 14 bei einem Straßenneubau mit einer Verkehrs-steigerung bis zum Jahr 2020 auf 23.500 Kfz/24h zu rechnen ist, was gegenüber dem Jahr 2000 (10.500Kfz/24h) mehr als eine Verdoppelung des Verkehrs bedeutet.

3. Projekte für Straßenneubauten
Die derzeit bekannten Projekte für Straßenneubauten in Kosterneuburg sind in Bild 1 dargestellt. Es handelt sich dabei primär um die sogenannte „Umfahrung Klosterneuburg“, die, wie man aus Bild 1 erkennt keineswegs Klosterneuburg, sondern nur den Bereich Stadtplatz-Niedermarkt umfährt, weshalb der Titel irreführend wirkt.
Sie beginnt bei km 5,2 der Wiener Straße, also im Stadtgebiet und mündet im dicht verbauten Gebiet in die Albrechtsstraße bzw. in die Kierlinger Straße ein. Die Abzweigung von der Wiener Straße bei km 5,2 erfolgt durch eine abfallende Rampe, die die Franz Josefs Bahn (FJB) unterquert und in einen Kreisverkehr (Kreisverkehr Aufeldstraße) östlich der Bahn einmündet. Von diesem Kreisverkehr führt eine Rampe, die die Bahn wieder unterquert zur Wiener Straße zurück und mündet in die Kreuzung mit der Weidlinger Straße, die in einen Kreisverkehr umgestaltet wird. Die beiden Rampen liegen zwischen den jeweils zweispurigen Richtungsfahrbahnen der Wiener Straße, die zu diesem Zweck auf ca. 700 m Länge auseinandergerückt bzw. verschwenkt werden müssen. Die in Richtung Klosterneuburg führenden beiden Fahrspuren müssen zu diesem Zweck zur Franz Josefs Bahn verschwenkt und gleichzeitig auf die Höhe der Gleise angehoben werden, um die Durchfahrtshöhe für die zum bzw. vom Kreisverkehr Aufeldstraße kommenden beiden Rampen zu schaffen. Die Wiener Straße weist somit im Bereich vor der Weidlinger Kreuzung eine Breite von insgesamt sechs Fahrspuren auf. Der nötige Platz wird durch Abtrag des Billa-Gebäudes, des ehemaligen Postgebäudes und durch Verringerung des Platzes vor dem Bahnhofsgebäude erhalten. Ungeklärt sind im Bereich der Kreuzung mit der Weidlinger Straße noch verschiedene Detailfragen, wie zum Beispiel Zufahrten zu diversen Häusern an der Wiener Straße, weshalb für diesen Bereich noch kein endgültiges Projekt vorliegt. Zwei weitere Rampen führen vom Kreisverkehr Aufeldstraße einerseits zum Gewerbegebiet und andererseits Richtung Kritzendorf. Die Rampe Richtung Kritzendorf verläuft parallel zur Aufeldstraße auf dem derzeitigen Gelände des Bahnhofes Klosterneuburg Weidling und erreicht das vorhandene Gelände etwa im Bereich des derzeitigen Ausganges aus dem Bahnhof Klosterneuburg Weidling. Die Straße fällt danach sofort wieder ab, um den Weidlingbach und die Donaustraße zu unterfahren. In der Folge verläuft die Straße östlich der Bahn parallel zur Wiener Straße und erfordert eine Verlegung des Durchstiches in Richtung Au. Im Bereich des Bahnhofes Kosterneuburg Kierling ist nach Querung des Kierlingbaches eine Unterführung der Rollfährenstraße geplant, nach der die Straße wieder ansteigt um parallel zur Bahn und unmittelbar neben dieser bis etwa zum bestehenden Martinssteg zu führen. Von dort erfolgt ein steiler Anstieg über eine 222 m lange Brücke, die auch die Franz Josefs Bahn überführt, zur Albrechtsstraße, in die mittels eines Kreisverkehrs eingemündet wird. Im Bereich des Martinssteges ist für die weitere Fortsetzung des Straßenneubaues Richtung Kritzendorf und Richtung Kierling (Martinstunnel) ein großer, kreuzungsfreier Verkehrsknoten geplant, der auch die Möglichkeit einer Einbindung der durch die Au führenden, von der geplanten Donaubrücke kommenden Straße beinhaltet.
Für die Schaffung dieses Knotens muss der Durchstich um ca. 60 m in die Au verlegt werden und der über den Durchstich führende Martinssteg in veränderter Lage neu errichtet werden. Die Verlegung des Durchstiches erfordert auch eine Verlegung des von zahlreichen Touristen genutzten Radweges.

4. Kunstbauten
Unter Kunstbauten werden im technischen Sinne alle, mit dem Straßen-neubau verbundenen Bauwerke, wie Unterführungen, Brücken, seitliche Mauern und Tunnels  verstanden. Da die geplante Straße im Überschwemmungsgebiet der Donau liegt, ist bei der Auslegung der Kunstbauten der Hochwasserschutz zu berücksichtigen. Als maßgebend wurde hiefür das 30-jährliche Hochwasser, also ein Hochwasser, das im Mittel alle 30 Jahre auftritt, angenommen, was eine eher unübliche Vorgangsweise ist, da im allgemeinen bei Straßenbauten, die eine langlebige Investitionen darstellen, das 100-jährliche Hochwasser zugrunde gelegt wird.
Der dem 30-jährlichen Hochwasser entsprechende Wasserstand liegt ca. 2m unterhalb der Gleise der Franz Josefs Bahn, die im Gegensatz zur geplanten Straße hochwasserfrei errichtet wurde. Wie in Bild 2 (Längsschnitt) gezeigt ist, erfordert der Straßenneubau in kurzer Folge drei Unterführungen, nämlich die Unterführung der Franz Josefs Bahn, der Donaustraße und des Weidlingbaches sowie der Rollfährenstraße. Diese Unterführungen liegen mit ihren Tiefpunkten zum Teil weit unter dem Grundwasserspiegel.

Um ein Eindringen von Wasser zu verhindern, müssen unter den Unterführungen wasserdichte Bodenplatten und seitlich der Unterführungen wasserdichte Wände angeordnet werden, wodurch ein Bauwerk, ähnlich einer Wanne entsteht, woraus sich die Bezeichnung „Dichte Wanne“ ableitet (siehe Bild 2). Eine derartige, im Grundwasser befindliche Wanne würde allerdings, wie ein im Wasser schwimmender Bottich, aufschwimmen, was durch ein entsprechendes Eigengewicht verhindert werden muss. Die Bodenplatten der Unterführungen sind daher entsprechend dick auszuführen.

Zum Schutz gegen das 30-jährliche Hochwasser (HW 30) ist beispielsweise für den Kreisverkehr Aufeldgasse eine ca. 3m dicke Bodenplatte aus Stahlbeton mit ca. 4,50 m hohen Seitenwänden erforderlich. Die Sohle der für die Herstellung erforderlichen Baugrube liegt ca. 10 m unter der Schienenoberkante der unmittelbar neben der Baugrube verlaufenden Franz Josefs Bahn, für deren
Sicherung während des Bauvorganges umfangreiche Stützkonstruktionen notwendig werden. Noch ungünstiger sind die Verhältnisse im Bereich der Unterführung der Donaustraße und des Weidlingbaches, bei der die Baugrubensohle ca. 13m unterhalb der Gleise der daneben vorbeiführenden Franz Josefs Bahn liegt. Bei Wasserständen oberhalb des 30-jährlichen Hochwassers, wie sie zuletzt tatsächlich aufgetreten sind, ist die geplante Straße unpassierbar und stehen sämtliche Unterführungen unter Wasser. Nach dem Zurückgehen des Hochwassers sind dann umfangreiche Aufräumungsarbeiten zur Beseitigung des Schlammes notwendig.
Die Ausführung dichter Wannen für die Unterführungen bedingt naturgemäß, dass Regenwässer nicht natürlich abfließen können, sondern aus den Unterführungen gepumpt werden müssen. Die ausgepumpten Wassermengen werden zum Teil über das Kanalsystem abgeleitet und zum Teil in großräumige Absetzbecken geführt.
In diesem Zusammenhang ist auch zu erwähnen, dass der geplante Martinstunnel bei der Abzweigung im Bereich des derzeitigen Martinssteges die Franz Josefs Bahn unterquert und das Tunnelportal daher unterhalb des 30-jährlichen Hochwassers liegt. Bei Hochwasser wird daher auch der Martinstunnel unpassierbar sein.
 

Bei ca. km 8,2 erhebt sich die unmittelbar neben der Franz Josefs Bahn verlaufende Straße aus dem flachen Gelände zum Anstieg zur Albrechtsstraße. Sie verläuft zunächst auf einem Damm, der gegen die Bahn mit einer bis zu ca. 5m hohen Stützmauer gesichert ist. Im Anschluss daran erfolgt der eigentliche Anstieg zu Albrechtsstraße über eine stark ansteigende, 222 m lange Brücke, die sich bis zu 16 m über das vorhandene Gelände erhebt und eine mittlere Steigung von ca. 6% aufweist. Sie überquert die Bahn, eine Streuobstwiese und die Martinstraße.
Die Länge der projektierten Straße von der Abzweigung von der Wiener Straße bis zur Einmündung in die Albrechtsstraße beträgt ca. 3,6 km. Etwa 50 % der Strecke verlaufen in Unterführungen bzw. auf Brücken mit Steigungen bis zu ca. 6%. Der, für eine einfache „Umfahrung“ unüblich hohe Anteil an Kunstbauten macht auch die extrem hohen Kosten von 70 Mio €, das sind ca. 20 Mio €/km, verständlich. Dieser Betrag entspricht den Kosten einer Autobahn in extrem schwierigem Gelände. Die hohen Steigungen verursachen einerseits einen erhöhten Schadstoffausstoß und andererseits einen hohen Aufwand bei der winterlichen Betreuung, einschließlich der notwendigen Entfernung und Entsorgung des Streugutes. Besonders die stark ansteigende Brücke kann bei ungünstigen winterlichen Verhältnissen zu Schwierigkeiten bei der Verkehrsabwicklung führen, da die Fahrbahnen auf Brücken aufgrund ihrer ausgesetzten Lage wesentlich rascher vereisen, als die anschließenden Straßenabschnitte.

5. Erster Bauabschnitt
Zur straßenbehördlichen Bewilligung wurde der Abschnitt von der Abzweigung von der Wiener Straße (ca. km 5,2) bis zur Einmündung in die Albrechtsstraße eingereicht. Die entsprechende Verhandlung wurde am 5. Nov. 2003 abgehalten. Im Zuge der Verhandlung wurde der Bereich „Weidlinger Platz“ (Einmündung der Weidlinger Straße in die Wiener Straße) wegen unüberbrückbarer Planungsmängel aus dem Genehmigungsverfahren ausgenommen. Für diesen Bereich liegt auch derzeit (Jan. 2005) noch keine Umplanung vor, das heißt dass ein wesentlicher Teil des Projektes, nämlich die Gestaltung der Wiener Straße vor dem Weidlinger Bahnhof, die die Einbindung der Weidlinger Straße und die Fortführung der Wiener Straße zum Stadtplatz umfasst, noch nicht geklärt ist.
Auch für den übrigen Bereich sind bis jetzt noch wesentliche Genehmigungsbescheide ausständig. Es ist daher festzuhalten, dass derzeit weder von einer abgeschlossenen Planung noch von einer gültigen Genehmigung des Projektes gesprochen werden kann.

 
6. Nutzen des ersten Bauabschnittes
Im verkehrstechnischen Gutachten des Amtssachverständigen im straßen-behördlichen Genehmigungsverfahren wird ausgeführt, dass „das vorliegende Projekt nicht geeignet ist, sämtliche künftig möglichen verkehrswirksamen Zusatzmaßnahmen, wie etwa die Umfahrung Höflein und Kritzendorf, die Anbindung des Kierlingtales (Martinstunnel) sowie die Verbindung einer neuen Donaubrücke nach Korneuburg zu bewältigen“. Weiters wird festgehalten, dass die geplanten Kreisverkehre generell vom Beginn der Umfahrung an einzelnen Ästen eine relativ hohe Auslastung aufweisen. Speziell gilt dies für den Kreisverkehr an der Einmündung der Weidlinger Straße, der seine absolute Leistungsfähigkeit spätestens im Jahr 2012 erreicht. Positiv wird in diesem Gutachten nur die verbesserte Anbindung des Gewerbegebietes erwähnt. Bei Ausführung des Projektes wird der derzeit eingereichte Straßenabschnitt von ca. 6000 Kfz/24h befahren werden. Dies bedeutet eine nur geringe Entlastung des Stadtplatzes bzw. des anschließenden Bereiches der Wiener Straße bis zur Einmündung der Weidlinger Straße von derzeit ca. 23.000 auf ca. 17.000 Kfz/ 24 h. Es ist daher nicht nachvollziehbar, warum das eingereichte Projekt auch als Entlastungsstraße bezeichnet wird.
Die Anbindung des Gewerbegebietes erfolgt über den Kreisverkehr Aufeldstraße. Dabei ist allerdings zu vermerken, dass von Wien kommende LkW’s, die derzeit über die Eisenbahnkreuzung bei der Donauwarte fahren, bei Realisierung des Projektes bis zum Kreisverkehr Aufeldstraße fahren müssen und von dort erst das Gewerbegebiet erreichen. Gegenüber der direkten Verbindung über die Eisenbahnkreuzung bei der Donauwarte bedeutet dies im ungünstigsten Fall eine Verlängerung der Fahrtstrecke um ca. 4km, in jedem Fall aber eine beträchtliche Verkehrszunahme im Abschnitt von der Stadtgrenze bis zum Kreisverkehr Aufeldstraße.

Die geplante Zufahrt zum Gewerbegebiet ist für diesen Verkehr somit sehr ungünstig situiert. Wie in der Projektsbeschreibung ausgeführt, schließt unmittelbar an die Unterführung der Franz Josefs Bahn die Unterführung der Donaustraße und des Weidlingbaches an. Die bestehende Eisenbahnkreuzung im Zuge der Donaustraße bleibt bestehen und kann auch in Zukunft nicht mehr niveaufrei gemacht werden.

Im Zusammenhang mit der nur geringen Entlastung der Wiener Straße im Bereich Weidlinger Straße bis Niedermarkt bedeutet dies, dass Behinderungen auf der Wiener Straße durch Rückstau wegen geschlossenen Bahnschrankens auch künftig zu erwarten sind. Auch die derzeit ungünstige Einbindung der Donaustraße in die Wiener Straße in Richtung Wien wird wegen der nur geringen Entlastung der Wiener Straße nur unwesentlich verbessert.
Für Klosterneuburg wäre es zweifellos günstiger gewesen, eine Unterführung der Donaustraße unter der Franz Josefs Bahn zu errichten und die geplante neue Straße in Höhe des vorhandenen Geländes über den Weidlingbach zu führen.
Im Bereich des Bahnhofes Kierling ist ein Halbanschluss der neuen Straße an den Stadtplatz und die Rollfährenstraße vorgesehen. Dies bedeutet, dass diese Verkehrsverbindungen nur von Kritzendorf kommend, bzw. nach Kritzendorf fahrend benützt werden können. Von Wien kommend sind der Stadtplatz und die Rollfährenstraße nur über den Niedermarkt erreichbar, was den Nutzen der neuen Straße für die Geschäfte am Stadtplatz zweifellos zusätzlich schmälert. Im übrigen ist zu vermerken, dass dieser Halbanschluss die einzige Zwischenverbindung der neuen Straße zum bestehenden Straßennetz darstellt.
Um Platz für diesen Halbanschluss zu schaffen müssen die nördlich der Rollfährenstraße gelegenen Park und Ride-Parkplätze aufgelassen und auf die der Stadt abgewandte Seite des Durchstiches verlegt werden. Die Wege von den Parkplätzen zum Bahnhof oder auch zum Stadtplatz werden dadurch wesentlich länger, was die Akzeptanz der Parkplätze deutlich mindern wird. Ein merkbarer Nutzen der neuen Straße tritt nur in der Hölzlgasse und im dazu gegenläufig befahrenen Teil der Albrechtsstraße ein. Allerdings betrifft auch dies nur den Verkehr von Kritzendorf und Höflein in Richtung Wien und umgekehrt. Keinen Nutzen bringt der Verkehr von Kritzendorf und Höflein in Richtung Kierling sowie große Teile des Verkehrs vom und zum Ölberg.
 

7. Auswirkungen weiterer Projekte
Wie die genaue Analyse zeigt, ist der Nutzen des eingereichten ersten Baubschnittes nur sehr gering. Angesichts der im Gegensatz dazu extrem hohen Kosten von 70 Mio € stellt sich zwangsläufig die Frage, ob dieser Nutzen durch weitere Bauabschnitte erhöht werden kann.
Hier ist zunächst der Martinstunnel zu erwähnen, dessen Realisierung für die Bewohner des Kierlingtales anfänglich eine Verbesserung bringt, die allerdings durch die, erst durch diesen Tunnel ermöglichte, prognostizierte Verkehrssteigerung im Kierlingtal von 10.000 auf 23.500 Kfz /24 h, die hauptsächlich den Durchzugsverkehr betrifft, bald wieder zunichte gemacht wird.
Weitere Verkehrssteigerungen im Kierlingtal sind durch die geplante Donaubrücke von Korneuburg zu erwarten, die erst durch die im Raum Klosterneuburg geplanten Straßenneubauten ermöglicht wird und unter anderem auch eine rasche Verbindung von der Autobahn A 22 über Klosterneuburg und Tulln zur Westautobahn ergibt, die wesentlich kürzer ist, als über die bestehenden und in dieser Relation geplante Autobahnen bzw. Schnellstraßen.
Dass der Schwerverkehr derartige Verbindungen tatsächlich nützt, zeigen die Erfahrungen der jüngsten Zeit mit „Mautflüchtlingen“. Es ist nicht auszuschließen, dass die zu erwartenden Verkehrssteigerungen einen vierspurigen Ausbau der B14 auch im Kierlingtal erzwingen, zumal nach Realisierung des Martinstunnels zusammen mit der bestehenden B 14 bis zur Stadtgrenze nach Wien bereits 4 Fahrspuren zur Verfügung stehen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass das derzeit eingereichte Projekt einer „Entlastungsstraße“ für Klosterneuburg nur geringen Nutzen ergibt, zusammen mit den weiteren geplanten Projekten Martinstunnel und Donaubrücke von Korneuburg jedoch eine für den übergeordneten Verkehr hohe Verkehrswirksamkeit erlangt, die beträchtliche Verkehrssteigerungen im Raum Klosterneuburg, mit allen damit verbundenen Auswirkungen, vor allem erhöhten Schadstoffausstoß, verursacht.

Bei den erwähnten Verkehrssteigerungen handelt es sich vorwiegend um Durchzugsverkehr, der für Klosterneuburg keinen ersichtlichen Nutzen bringt. In diesem Zusammenhang ist auch interessant, dass von den geplanten Kreisverkehren Aufeldstraße, Weidlinger Straße und Albrechtsstraße der Kreisverkehr Aufeldstraße, der im übergeordneten Straßennetz liegt, die höchste Leistungsfähigkeit aufweist, während die vor allem für das Stadtgebiet Klosterneuburg wichtigen Kreisverkehre Albrechtsstraße und Weidlinger Straße sehr bald an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoßen und die bekannten Stauerscheinungen verursachen werden.
Im Lichte dieser Überlegungen wird auch verständlich, dass vom Land Niederösterreich als Projektbetreiber für eine, als „Entlastungsstraße für Klosterneuburg“ bezeichnete, eher untergeordnete, 3,6 km lange Straßenverbindung 70 Mio € (in alter Währung ca. 1 Mrd S) investiert werden.

 
8. Schlussbemerkung
Der erste Abschnitt der in Klosterneuburg geplanten Straßenbauvorhaben, der von der Wiener Straße entlang der Franz Josefs Bahn zum Martinssteg und von dort zur Albrechtsstraße führt, stellt im wesentlichen nur eine Verbesserung des vergleichsweise geringen Verkehrs nach Kritzendorf dar. Die gleichzeitig erreichte Verbesserung der Anbindung des Gewerbegebietes wird aufgrund der eher ungünstigen Lage dieses Anschlusses mit zusätzlichen Verkehrsbelastungen für Klosterneuburg erkauft. Verbunden mit dem Straßenneubau sind wesentliche Verlegungen des Durchstiches und beträchtliche Eingriffe in die Au, die deren Erholungs- und Freizeitwert stark schmälern.
Die volle Verkehrswirksamkeit der neuen Straßenverbindung tritt erst nach Realisierung des Martinstunnels und der in der Folge geplanten Donaubrücke nach Korneuburg ein.
 
Durch diese Verbindungen wird eine beträchtliche Verkehrszunahme verursacht, die beispielsweise im Kierlingtal zu einer Verdoppelung des gegenwärtigen Verkehrs führen wird, wie aus dem Verkehrsgutachten, das den Projekten zugrunde liegt, hervorgeht. Im Gegensatz zu der Bezeichnung des Gesamtprojektes als „Umfahrung Klosterneuburg“ wird dieser Verkehr, der zu einem wesentlichen Teil aus Durchzugsverkehr besteht, Klosterneuburg- Tulln und Klosterneuburg- Wien, durchqueren
und beträchtliche Belastungen verursachen.
 
Klosterneuburg, Jänner 2005

Frage: Wann wird Martinstunnel und Donaubrücke realisiert?
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13. Unakzeptabel: Menschen atmen Auspuffgase ein!

Diese Besserungsmöglichkeit, die mit allen zuvor eingebrachten Gemeinde- Eingaben unberücksichtigt blieb, und zuletzt vom Land sogar wegen Unzuständigkeit des Lande abgelehnt wurde, bitte ish, auf diesem Wege, erneut um freundliche Hilfeleistung, dieses eindeutig als gesundheitsschädigende Aktivität erkannte Projekt - einer deutlichen Besserung zuzuführen.

Unakzeptabel: Menschen atmen Auspuffgase ein!


 
Das Parkzentrum am Niedermarkt ist insbesondere während der kalten Jahreszeit ein Problembereich. Nicht zuletzt deshalb, weil- um Wärme ins Innere der Fahrzeuge zu bringen- Motoren von Taxi- Groß- und Kleinbus auch während der Park- und Wartezeit der Fahrzeuge, laufen gelassen werden!

Das belastet auch jene Personen, die sich im Wartebereich des Parkdecks, auf der Sitzbank aufhalten, und vom Bus mit laufendem Motor -  drei Minuten lang- die 
                 Auspuffgase einatmen müssen.
Besserungsmöglichkeit:
1. 
Die Sitzbank muss einige Meter versetzt werden, um nicht  
    bei der Fahrbahn zu stehen. Das ist ohne Weiteres
möglich.
2. 
Der Bus muss im Stillstand auf der Parkzone so lange 
    stehen, bis die Ampel auf Grün schaltet. Die PKW müssen 
    die Zone zur Ampel für den Bus frei halten.

3. 
Für weiterhin zwingende Besserungsmöglichkeiten in der 
    Stadt- Zone. bin ich bereit, mit zuständigen Politikern und 
    dem Bürgermeister zu sprechen...

Mit besten Grüßen            Ergeht an Interessierte!
 


 

 

           Probleme   47A