Neuigkeiten  I  Probleme  I  Stadtbild  I  Tatsachen  I  Politik  I  Erfolge  I  lion@aon.at

            Stadtbild   0             Disclaimer Impres

   ° Propst Bernhard Backovsky feiert seinen Sechziger  2003
   
° Großer Tag für Stift und Stadt  Mai-2006
    ° Hohe Auszeichnung für Generalabt Backovsky  November 2006
 

  Prälat Bernhard Backovsky erzählt
  aus Kierlings Vergangenheit 

     29. Jänner 2001
  Red: Herwig Irmler                                   

Wer in netter Erinnerung den Kierlinger Alltag der Fünfzigerjahre Revue passieren lassen wollte, der konnte sich am 29. Jänner an derartigen Gedankenbildern erfreuen. Die Gasser Familie erfreute zum Auftakt mit erfrischenden Liedern.
Prälat Bernhard Backovsky erzählte die heitersten Anekdoten aus seiner Kinder- und Jugendzeit. Man sah, dass er es gerne tat. Die Verbundenheit, mit dem Ort in dem man aufgewachsen ist, bleibt eben für immer bestehen. Und das Schöne an diesem bunten gesellschaftlichen Streifzug, durch den damaligen Luftkurort, war die zwanglose Beteiligung des mehr als hundertköpfigen Publikums, das den Pfarrsaal erneut zum Ort der Begegnung wählte. Immer wieder gab es Wortmeldungen, der g´standenen Kierlinger älteren Semesters, die Zeitzeugen der genannten Begebenheiten waren. So rührte der Prälat Backovsky immer wieder mit viel Gefühl, Takt aber auch mit passender Würze an die Seele der Zuhörer.
          Prälat des Chorherrenstift Bernhard Backovsky               Fam. Ing. Bartelmuss
 
Das Bogner-Haus mit Mutter Gottes Marterl.      Hier Fleischhauerei Ernst Aichinger

Bernhard Backovsky, der „Ur- Kierlinger“ erinnert sich noch genau an die Zeit, als sein Heimatort zum 26. Wiener Gemeindebezirk gehörte. Er, der schon damals Kierling wie seine Westentasche kannte, berichtet vom elterlichen Wohnhaus in der Lenaugasse, das an der sogenannten „Schwalbengstetten“ unterhalb des Hahnkreuzes lag. Die in den Kinderschuhen steckenden kommunalen Errungenschaften zwangen die Familie, Trink- und Nutzwasser vom Nachbarsbrunnen der immer freundlichen „Hosenseidl- Leut“ zu holen. Gebadet wurde im Holzschaff oder im Waschtrog. Trotzdem – glücklich und zufrieden sein, gehörte zu den Tugenden jener Zeit. Lebendig sind die Erinnerungen an das damals eleganteste „Mayer“- Gasthaus in der Lenaugasse, wo an Sonn- und Feiertagen die „vornehme Gesellschaft“ einkehrte, vom Bogner-Fleischhauer, wo der junge Bernhard und seine Schulkameraden von den Geschäftsführern Loichtl oder Schalkshorn ein „Radl“ Wurst erhielten.

Wer kann sich noch an das Diakonissen-Altersheim, dem heutigen Haus im Grünen erinnern, an das Dr. Hoffmann- Sanatorium in dem der Schriftsteller Franz Kafka seine letzten Lebenstage verbrachte. Wussten Sie, dass die Freiwillige Feuerwehr im Gebäude der Volksschule untergebracht war? Prälat Bernhard Backovsky: Ich weiß noch, als ob es Gestern gewesen wäre, wie wir im Handarbeitsunterricht nicht nur Nähen und Socken Stopfen lernten. Eine erfreuliche Abwechslung in diesem Gegenstand war die Gartenarbeit. Wir durften Schnittlauch und Petersilie anbauen. Von den vielen Storys, die der brillant Vortragende ins Treffen führte, gab´s ein besonders eindrucksvolles Ereignis. Bei dem auf der Bühne des Ortsgasthauses (heutiges Chinarestaurant) aufgeführten Krippenspiel wirkte auch ein echter Esel mit. Einige Kinder und der junge Bernhard knieten vor der Krippe nieder, als der Esel sein ´Geschäft´ machte. Während sich die Kinder mit diesem ´rinnenden Umstand´ begnügen mussten, sagte der Hl. Josef (Hr. Korntheuer) lt. Drehbuch: „Oh teures Weib, wo sind wir hier?“ Darauf die Hl Maria (Fr. Eder) im doppelten Sinn des Wortes: „In einem Stall“.
Der gute Kontakt der Backovsky Familie mit der Kierlinger Peter & Paul Kirche war durch die Bekanntschaft mit Pfarrer Roman Himmelbauer begründet. Dieser beliebte Volkspfarrer war besonders im sozialen Engagement federführend. Gemeinsam mit Bernhards Vater Ferdinand, der Schuldirektor und Ortsvorsteher war, verteilte der Seelsorger Fleisch und Nahrungsmittel an minderbemittelte Bürger. Unter Pfarrer Otto Josef Kochwasser (1902 bis 1982) entschied sich Bernhard ins Stift als Chorherr einzutreten. Nur zwei Monate nach der Matura wurde Bernhard 1961 im Chorherrenstift aufgenommen. Als sich dann auch Bruder Ferdinand entschied ins Stift zu gehen, sagte der immer zu Scherzen aufgelegte Pfarrer Otto zu Vater Ferdinand sen.: „Dein Sohn Ferdinand tritt jetzt auch ins Stift ein? Das ist ja Wahnsinn! Für ihn habe ich ja schon eine Braut ausgesucht...

In spontaner Dankbarkeit erhielt der herzensgute Menschenfreund Hw. Prälat Bernhard Backovsky einen lang anhaltenden Applaus.

 

Bernhard Backovsky feiert in Kierling seinen Sechziger      
Klosterneuburg, 5.1. 2003     Red: Herwig Irmler 

 
Bernhard Backovsky, ein glücklicher Sechziger-
weil ihm das Helfen Freude bereitet.
 
Der Propst des Chorherrenstiftes Klosterneuburg, Generalabt Bernhard Backovsky hat es sich nicht nehmen lassen, seinen Sechziger in seiner Heimatgemeinde Kierling zu feiern.
Zu sehr ist er Verwurzelt mit dem Boden auf dem er seine Kindheit verbracht hat.
Stets innig verbunden mit den Menschen die hier wohnen und die mit ihm aufgewachsen sind.
Wie der Menschenfreund Backovsky keine Gelegenheit auslässt, seine hilfreiche Hand den Bewohnern des Kierlingtales zu reichen, so war er auch gestern bereit, mit den Pfarrangehörigen, dem Ortsvorsteher sowie den Gesellschafts- und Polit-Promis, seinen runden Geburtstag in Freude und Gesundheit zu begehen. Klerikaler Höhepunkt war die hl Messe zelebriert vom Klosterneuburger Oberhirten in Begleitung von 50 Altministranten, die in den vergangenen fünfzig Jahren, während der Kierlinger Messfeiern, ihre Dienste leisteten. Zuvor gab´s schon in der Oberen Stadt ein zünftiges Geburtstags- Ständchen von der Klosterneuburger Stadtkapelle.
Immer noch teilt Bernhard Backovsky Freud und Leid mit der Ortsgemeinde. Beim Ableben eines Mitmenschen, aber auch bei jeder Firmung und anderen bedeutenden Festen des Ortes, kommt er um sich mit den Kierlingern auf einen Tisch zu setzen.
Gespannt lauschten die Geladenen bei dieser festlichen Begegnung, als der Geehrte erneut an die schöne, aber nicht selten schwierige Zeit seiner Kindheit und seiner Jugendzeit erinnerte. Wenn auch die Nachkriegszeit mehr ein Überlebenskampf für jeden Einzelnen, aber auch für die Wirtschaft im Allgemeinen war, gab es dennoch vor fünfzig Jahren noch neben einer Handvoll Wirtshäuser, einem Kino, einem Dutzend Greißler, Bäcker und Fleischhauer auch noch 16 Heurige im Kierlinger Luftkurort.
Die Namen der Greißler und Läden waren:
Oska, Karner, Brand, Karner II, Lang, Bobrich, Altmann, Bogner, Weber, Stelig, Schatz und ein Modegeschäft in der Feldgasse.

Die netten Erlebnisse mit seinen Mitmenschen, oder die für das ganze Leben prägende Schulzeit in der Kierlinger Volksschule lassen nicht zuletzt an seinen unvergessenen Lichtbildervortrag erinnern, den Backovsky vor zwei Jahren im Pfarrsaal zum Besten gegeben hatte.
Der sechzigste Geburtstag, zu dem der Donaukurier dem Primus des Chorherrenstiftes herzlich gratuliert, ist natürlich auch eine Gelegenheit, die Leistungen sowie die für ihn wichtig erscheinenden Ausblicke zu nennen um ihm zu dem bereits Geschaffenen zu gratulieren und den vor ihm liegenden Aufgaben, Kraft und Gottes Segen zu wünschen.
Seine menschliche Offenheit überträgt er geschickt auf die Aufgaben der Seelsorge, die in der heutigen Zeit viele Wege zu gehen scheint. Ihm ist es jedenfalls gelungen, dem Gotteshaus eine Bedeutung zu geben, die von den Gläubigen verstanden und akzeptiert wird. So hat Prälat B. Backovsky die Tore zur Stiftsbasilika geöffnet. Seither erklingen die schönsten Melodien in verschiedenen Kultur- und Konzert-Zyklen sowohl in der Kirche, als auch im Augustinussaal. Beim jährlich abgehaltenen Stiftsfest öffnen sich alle Räumlichkeiten des Stiftes, um den Menschen die Schätze vergangener Epochen zu zeigen. Als "zivile Krönung" beherbergt der Kaiserhof jährlich eine Opernaufführung der Stadt. Zudem locken Sonder-Ausstellungen tausende Menschen in die Orangerie, den Binderstadl und in die Kaiserzimmer.


Generalabt Bernhard Backovsky teilt mit jenen Schulkinder das Brot,
die sich für die rumänischen Straßenkinder opferbereit zeigen
.
 

Das Projekt der Nächstenliebe ist dem Klosterneuburger Oberhaupt der Augustiner Chorherren eine Herzensangelegenheit.
Nicht zuletzt deshalb hat er bei seinem Rumänien- Straßenkinder- Projekt auch Pater Georg Sporschill an Ort und Stelle besucht und den dort bereits zu hunderten geretteten Kindern Trost und Mut gespendet. Dass sich nun auch die Klosterneuburger Schulkinder an diesem Projekt beteiligen, wie dies die Volksschule Hermannstraße zeigt, beeindruckt Bernhard Backovsky sehr. Bekanntlich spendet jeder Schüler von seinem Taschengeld pro Monat €1.- für die Rumänien- Hilfe.
Das "Erlebnis-Projekt", ebenfalls für Schülergruppen und Schulklassen, das Propst Bernhard gemeinsam mit der Stiftspfarre durchführt, hat bereits Nachahmer gefunden. Ziel des Projektes ist es, dem Lehrplan angepasst, Informationen in Form von Führungen und Workshops als bleibendes Erlebnis zu vermitteln. Das sich daraus entwickelte Angebot betrifft das adaptieren von Denkmälern. Hier der Hinweis dazu: In und um Klosterneuburg gibt es viele historisch wertvolle und natürliche Denkmäler.
So etwa den jüdischen Friedhof,
die alten Wehranlagen und den
Garten des Stifts, der nach Plänen aus dem Barock wieder hergestellt wird. Jeweils eine Schule sollte sich mit einem Denkmal beschäftigen, Beiträge zur Erhaltung liefern und die Geschichte und Gegenwart dokumentieren.
Das Stift hilft dabei durch Fotodokumentation, Digitaldruck, Unterstützung bei Ausstellungen, fachliche Beratung etc.
Interessenten können sich bei Dr. Peter Schubert, Tel.: 02243/ 411-214 melden.
 
Das große Unternehmen der neuen Bio-Heizanlage für den gesamten Stiftskomplex, das neue Entree sowie die Renovierung und Sanierung des gesamten Stifts, damit dieses im 900 Jahrjubiläum des Jahres 2014 im neuen Glanz erstrahlt, gehört zweifellos zu den größten Leistungen von Generalabt Backovsky.
Trotz dieser großen finanziellen Belastung, hat er die leidtragenden Menschen der Hochwasserkatastrophe nicht vergessen. Neben den unermüdlichen Einsätzen der Betriebsfeuerwehr und des Forstbetriebes, sowie einer Spende als Soforthilfe, hat der "gute Hirte des Stifts" den Plan unterstützt, den in Mitleidenschaft gezogenen Pächtern die halbe Jahrespacht nachzulassen.
Die den Menschen von Bernhard Backovsky gegebene Hoffnung und Zuversicht möge Gott belohnen.
 

4. Mai - Großer Tag für Stift und Stadt      4. Mai 2006      


      "Ein neues `Gefühl´ fürs Stift..."

Propst Bernhard Backovsky und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll repräsentierten die klerikale und die zivile Freude über die für das Land geschaffene Pioniertat der Generalsanierung. Damit eröffnet sich eine neue Darstellung des seit 1114 bestehenden Stiftes Klosterneuburg. Beim strahlenden Festakt wurden auch jene Männer und Frauen vor den Vorhang gebeten, die während der Renovierungsarbeiten in den vergangenen Jahren großartige Leistungen vollbrachten.

15.000 Tulpen zu einer Lilie geformt, leuchteten in bunten Farben entlang des großzügig angelegten Kreuzweges, der zum neuen Haupteingang und zum Gartensaal der Sala terrena führt. Damit bekommt der Gast und Besucher ein neues "G´fühl" fürs Stift, das früher von Wien kommend, zwar gesehen wurde, in der Nähe dann aber durch teilweisen Verschluss aus den Augen verloren wurde. Jetzt scheinen alle Geheimnisse gelüftet und ein noch nie da gewesener Kunstgenuss übertrifft alle Vorstellungen des Betrachters.
800 Gästen wurde bewusst- hier wurde ein bedeutendes Kultur- und Kunstwerk freigesetzt und der Öffentlichkeit präsentiert. Die "neue Zeit" des Chorherrenstiftes begann mit dem Empfang in den Garagen, die auf Ebene des hauseigenen Wärmekraftwerks liegen und mit Rathaus, Happyland und Krankenhaus auch der Stadt einen Dienst erweist.
Mit der Segnung und Enthüllung der Schutzbatronin - der Hl. Barbara und einem neuen Wappenrelief durch Generalabt Prälat Bernhard Backovsky begann unter Fanfarenklängen eine Führung über den gewaltigen barocken Gartensaal, der im Zustand des Rohbaues blieb und nun zum neuen Besucherempfang des Stiftes wurde- durch das dahinter liegende Gangsystem und die Chorherrenstiege, in denen nun durch die von Architekt Driendl entdeckten raffinierten barocken Lichtführungen, auch im Tiefparterre Tageslicht herrscht. Die Gänge stellen sich so dar, dass sie als Ausstellungsräume genügend Platz bieten, um durch die Anwendung moderner Methoden, wie Aufzüge, Glasbrücken oder Behinderten-Hilfen, die wichtigsten Daten der Geschichte, Kultur, Seelsorge und traditionelle, aber auch aktuelle Sozialstrukturen aufzeigen. Einer dieser Wege ist als "Weinweg"- dem hauseigenen, ältesten und größten österreichischen Weingut gewidmet. Die bisher "versteckte" Chorherrentreppe, die zur Kaiserstiege führt, bietet den Besuchern die Möglichkeit, die Aufgaben der Augustiner Chorherren in unserer Zeit vorzustellen.
Museumsplaner Dieter Bogner zeigte mit dem Kulturteam des Stiftes, bei der ersten Führung u.a. die einzigartig gestaltete Mittelalterausstellung mit noch nie gesehenen Kunstwerken, wie Figuren aus der gotischen Kapelle, Bauteile aus der romanischen Kapelle, die Rückseite des aus 1330 stammenden romanischen Altars- dem zweitbedeutendsten Schatz nach dem Verduner Altar, die älteste sichtbare Mauer des Stiftes aus dem Jahre 1136 mit Fenster, den neuen Zutritt zum Kreuzgang, der mit den Schätzen, wie dem Verduner Altar, eine interessante Verbindung schuf.
So liegt Altes und Neues nebeneinander, ohne gegenseitig zu stören, und die Räumlichkeiten, die 300 Jahre lang nur Depot waren, stellen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf eine Ebene.
Einen kulinarischen Abschluss ohne Gleichen durften die Galagäste schließlich in den Räumlichkeiten des neu gestalteten Restaurants und dem Stiftsgarten genießen. Damit steht nun der ehemalige "Schüttkasten" als Gastronomiezentrum neben dem Café Escorial- neben dem Besucherempfang, der Binderstadl, die Vinothek und das Stiftscafé zur Auswahl.
In seiner viel beachteten Eröffnungs-Ansprache betonte Propst Bernhard, der nunmehr seit 45 Jahren dem Chorherrenstift angehört: "Für das größte Bauvorhaben seit mehr als 160 Jahren, ist die Bezeichnung Jahrhundertprojekt wohl gerechtfertigt. Für diesen nun vorerst abgeschlossenen große Schritt wurden insgesamt 34,2 Mio Euro investiert".
Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll drückten ihre Freude und ihre Hoffnung darüber aus, dass sich dieser neue Glanz nicht zuletzt auch über die Stadt und das ganze Land ausbreiten möge.


Dank für die Unterstützung
gebührt dem Chorherrenmanagement, insbesondere dem "Hausherren" Generalabt Bernhard Backovsky, der als Seele des Unternehmens galt, Stiftskustos DDr. Floridus Röhrig, Kemmerer Dr. Walter Simek, Direktor Nussbaumer, Pressechef Dr. Schubert, dem Mitarbeiterstab des Stiftes, dem Bauteam unter Baumeister Niklas Göttersdorfer, dem Kulturteam um Martina Simbürger, den Planern wie Architekt Heinz Tesar oder dem Museumsplaner Prof. Dieter Bogner, sowie den Mitarbeitern der ausführenden Firmen, die es schafften, unter größtem Zeitdruck das Vorhaben zu verwirklichen.

-herwig irmler-

 
OPEN DAY
Am 6. Mai 2006
ist für alle Eintritt frei im gesamten Stift! Das Stift Klosterneuburg lädt Kinder Jugendliche und Erwachsene von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Rahmen von Führungen unter dem Titel „Der Sakrale Weg“ ein, das Stift von seiner besten Seite kennenzulernen. Weinliebhaber haben die Gelegenheit den stiftseigenen Weinkeller zu besichtigen und Weinproben im Barriquekeller und in der Vinothek zu kosten. Auch für Musikbegeisterte ist etwas dabei: um 15- und 17- Uhr können sie in der Stiftskirche einem Orgelkonzert von Helmut Lerperger lauschen. Der Künstler Roman Scheidl überrascht um 14- Uhr, 15- Uhr und 16- Uhr mit der Performance „TAMAMU – Der tanzende Pinsel“ im Augustinersaal. Im Rahmen dieser Live-Lichtzeichnung aus den Elementen TAnz, MAlerei, MUsik, Sprache und Licht immer wieder aufs Neue faszinierende Bildgeschichten. Unter dem Motto „Glasklare Sache – Die Atelierfenster müssen bunter werden“ gestalten Kinder im Kinderatelier die Fenster und sie haben die Möglichkeit ihren ganz persönlichen Kinderatelierbutton zu basteln. Wer sich „Austoben“ möchte, der findet sich auf dem Stiftsplatz ein. Hier können Kinder Joseph Diermaiers GoCarts, Dreiräder und Scooter und Fahrräder, die klangtechnisch präpariert und mit mechanischen und elektronischen Mitteln zu bewegten Klanginstrumenten umfunktioniert wurden, ausprobieren und ein gemeinsames Konzert veranstalten.
 

Hohe Landesauszeichnung für Generalabt Backovsky     15. Nov. 2006   

© Stephanscom.at

Am Mittwoch, 15.11.2006 wurde der Propst des Augustiner Chorherrenstiftes Bernhard Backovsky mit dem Goldenen Komturkreuz des Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Niederösterreich ausgezeichnet.

© Rupprecht@kathbild.at
Landeshauptmann Erwin Pröll überreichte dem Propst die Auszeich- nung nach dem traditionellen Fest-gottesdienst zum Leopoldifest in der Stiftskirche. Pröll würdigte Backovsky als "exzellenten Seelsorger und Gottesmann sowie tüchtigen Manager mit sozialer Verantwortung".

Probst Backovsky und Landeshauptmann Pröll bei der
Verleihnung des Goldenen Komturkreuzes im Stift Klosterneuburg
Propst Backovsky verkörpere Werte, an denen man sich orientieren könne und die er auch lebe und vorlebe, so Pröll weiter. Dazu sei das Stift Klosterneuburg heute dank Backovsky auch ein wirtschaftlicher Leitbetrieb und touristischer Magnet und übernehme auch in Sachen Umweltschutz eine Vorreiterrolle.
Der 66. Probst des Stift Klosterneuburg
Backovsky wurde als Sohn einer Klosterneuburger Familie am 2. Jänner 1943 in Wien geboren, wuchs in Klosterneuburg auf und besuchte hier das Gymnasium, wo er 1961 maturierte. Im gleichen Jahr trat er gemeinsam mit seinem Bruder Ferdinand in das Stift Klosterneuburg ein. 1965 legte er die feierliche Profess ab, 1967 wurde er zum Priester geweiht.
Nach dem Tod des Stiftsdechanten Michael Schmidt wurde Bernhard Backovsky im Frühjahr 1995 von seinen Mitbrüdern zum Stiftsdechant und nach dem Amtsverzicht des langjährigen Propstes Gebhard Koberger am 14. Dezember 1995 zum 66. Propst des Stiftes gewählt. Im Oktober 2002 erfolgte die Wahl des Propstes zum Generalabt der Österreichischen Chorherrenkongregation. 2005 wählte der Konvent des Chorherrenstiftes Backovsky auf weitere zehn Jahre zum Propst.
stephanscom.at
               Stadtbild   0