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NÖN - Klosterneuburg, Nr. 31, 31.7.2019 - S. 18-19

Top-Bilanz: 100 Prozent Auslastung
Oper Klosterneuburg/ Intendant Michael Garschall + Geschäftsführer Franz Brenner im NÖN- Gespräch.

Von Ewald Baringer



`Opernzwillinge´ Franz Brenner und Michael Garschall auf der Bühne im Kaiserhof: Buchstäblich große Freude über den enormen Erfolg von `Hoffmanns Erzähllungen´.   Foto: Baringer
 
Klosterneuburg
,- Ein Top-Ergebnis für die diesjährige Produktion der Oper Klosterneuburg. `Holffmanns Erzählungen´ von Jacques Offenbach können Intendant Michael Garschall und Geschäftsführer Mag. Franz Brenner bereits 1 Woche vor der letzten Aufführung präsentieren: 100 Prozent Auslastung und 11.850 Besucher. Ein Top-Ergebnis, sind sich die Opern- Twins einig. Wer jetzt noch Karten will hat keine Chance mehr: `Wir müssen Interessenten wegschicken´, so Brenner.
Noch mehr Vorstellungen kommen für Garschall nicht in Frage. Nicht zuletzt aus Rücksicht auf die Sänger. Es gehe auch nicht darum, Rekorde aufzustellen. Gerade weil sich Klosterneuburg eben nicht als `Standort der Opernindustrie´ verstehe, fühlt sich das Sängerteam so wohl. Und Stars wie Daniela Fally oder Clemens Unterreiner kommen immer wieder nach Klosterneuburg zurück. Wer keine Karten ergattern konnte, hat dennoch eine Chance, die Aufführung zu sehen: Am Sonntag, 25. August 2019 sendet ORF III um 20,15 Uhr eine Aufführung der Oper.
`Mit diesem Budget so eine Produktion zu stemmen ist das Wunder von Klosterneuburg´, sagt- Mag.
Franz Brenner- Geschäftsführer und  Kulturamtsleiter der Stadt- und so auch für die `Kloburg´- Oper - der `engagierte Manager´!
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Die Kosten, die von der Gemeinde Klosterneuburg auf `Heller und Pfennig´ in diesem Jahr zu berappen waren, würden mich sehr interessieren. Wer kann mir darüber Auskunft geben? - Herwig Irmler 
lion@aon.at  < klick und schreib!
   
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Davon erwartet sich Brenner positive Effekte - Garschall ein `Image-Feuerwerk.´ - Auch rundherum ist man gut aufgestellt. So wurde die offene Probe vom Publikum gestürmt und soll auch nächstes Jahr wieder angeboten werden. Ebenso die `Oper für Kinder´ mit Moderator Andy Hallwaxx. Brenner freut sich, dass sich Hauptdarsteller Zurab Zurabishvili beim Ferienspiel zur Verfügung stellte. Garschall wiederum zeigt sich über verstärkte Kooperationen mit Firmen und Organisationen zufrieden, die Packages zu buchen: `Die Events boomen´. Die Oper Klosterneuburg ist jedenfalls nicht nur ein künstlerisches, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis - nicht nur bei der Premiere.
Also alles paletti? Grundsätzlich Ja, mit Unterstützung von Land, Stadt und Stift. Mit dem vorhandenen Budget eine derart dimensionierte Produktion auf die Bühne zu stellen - die laut Brenner, so breit wie die Felsenreitschule in Salzburg sei - stelle geradezu ein `Wunder von Klosterneuburg´ dar.
2020 wird mit Verdis `La forza del destino - `Die Macht des Schicksals´ ein bewusster Kontrapunkt gesetzt. Das Werk stand seit langem nicht mehr auf den Wiener Spielplänen, erlebt aber international gerade eine bemerkenswerte Renaisance. Ein veritabler Verdi-Krimi, so Garschall. Premiere ist am 4. Juli 20
Vorstellungen bis 31. Juli. Der Vorverkauf startet am 7. Jänn. 20


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Wir bleiben beim `Brenner-Engagement´


Unsere `Gemeinde-Manager´ Mag. Franz Brenner, Bgm. Mag. Stefan Schmuckenschlager und jCard- Betreuerin Barbara Groß
zeigen stolz das erhaltene Taferl, in dem erkannt werden soll, dass Klosterneuburg am 26. November 2007 zur NÖ- Jugend-Partnergemeinde ausgezeichnet wurde.
Ein Jugendzentrum wird aber von der Gemeinde abgelehnt.

Wer will denn nun ein Jugendzentrum? NÖN- NÖ- 2009
KLOSTERNEUBURG/ Gemeinderätin Barbara Vitovec kämpft für ein
Jugendzentrum in der Stadt - und gegen eine harte Front.

VON NICOLA ASKAPA
608 Klosterneuburger Bürger unterzeichneten im Frühjahr einen Initiativantrag für die Errichtung eines Jugendzentrums im städtischen Gemeindegebiet. Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh nahm diesen Antrag in die Tagesordnung der letzten Sitzung des Gemeinderates auf.
GR Barbara Vitovec erklärte hier ihre Sicht der Notwendigkeit:
„Obwohl Klosterneuburg in NÖ als jugendfreundlichste Stadt gilt, gibt es- anders als in vielen anderen Gemeinden- keine Räumlichkeit, in der sich Jugendliche ohne Konsumzwang in einer entspannten Atmosphäre treffen können, um ihre Schulaufgaben unter Führung und Leitung von Fachleuten erzielen zu können.“
Mag. Franz Brenner ist gegen ein Jugendzentrum!

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Da sich im Bild der Klbg `Bezirks-Blätter´ die `schwarzen´ Gemeinderäte
Eckl und Honeder am gestellten Bild neben Brenner platzieren und so die peinliche für die Jugend beleidigende Brenner Aussage mittragen, will ich sie dem Leser nochmals zu Gemüte führen.
Sie lautet: „Etliche Jugendzentren sind in verschiedenen Gemeinden wieder geschlossen worden, denn dort hat sich ein Umschlagplatz für Drogen und Alkohol entwickelt. Meistens hat in so einem Zentrum nach einiger Zeit eine Clique das Sagen. Wer sich nicht unterordnet, fliegt hinaus“.
Brenner hat kluger Weise keine Namen genannt, um einer Klagsschrift zu entgehen. Noch eher glaube ich aber, dass sich dieses Pamphlet um bös gemeinte Erfindung handelt.
Aber wenn der unsympathische Sager auch erfunden ist, sehe ich mich veranlasst, bei der Jugend für die Brenner Entgleisung, im Namen der Gerechtigkeit, eine Entschuldigung auszusprechen.

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Förderdschungel Österreich:                   
Die Öffentlichen Subventionen
Zuletzt -
die Kontrolle ihrer Verwendung:

Sparen, Sparen und noch mal sparen. So lautet die frohe Devise der Schuldenstaaten Griechenland und Italien, auch in Österreich soll der Rotstift bei den Staatsausgaben jetzt verfassungsrechtlich festgeschrieben werden. Enormes Einsparungspotenzial orten Rechnungshof (RH) und Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) seit Jahren bei den Subventionen, deren Vergabe als zu teuer, in transparent und mangelhaft kontrolliert kritisiert wird – Stichwort: Doppel- und Mehrfachförderung.

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Die Subventionspolitik der EU - ist ja toll!    
Wer bekommt ein Geld?
Wer braucht EU-Subventionen?

Wofür wird das Geld ausgegeben?
Gibt
es vernünftige Einsparungspotenziale?
Sind die gewährten Subventionen gerechtfertigt?
Bekommen wir von EU-Abgeordneten eine Antwort?
Nach möglicher Befürwortung, die Frage: Ist sie gerecht?
Wenn `Ja´ - wie lauten die begründeten Projekterklärungen?

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Österreich-                    
zahlt EU-weit die meisten Subventionen

Österreich ist EU-weit die Nummer eins, wenn es um die Ausschüttung von Förderungen geht. Das zeigt der aktuelle Förderungsbericht der Regierung für das Jahr 2011. Insgesamt wurden von Bund, Ländern und Gemeinden an Unternehmen und Privatpersonen in direkter oder indirekter Form durch steuerliche Begünstigungen - 75 Mrd. Euro ausbezahlt Das sind 25 Prozent des BIP. Der EU-weite Schnitt liegt im Vergleich dazu bei 19 Prozent des BIP. Besonders viele Direktzuwendungen flossen an die ÖBB und in das Gesundheitswesen. Größter Förderer ist das Landwirtschaftsministerium.
Publiziert am 10.01.2013

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ortner online -                  
DAS ZENTRALORGAN DES NEOLIBERALISMUS
 
In diesem Land gibt es 50.000 verschiedene Fördermaßnahmen, was absoluten Europarekord darstellt. Kein Wunder, dass die Spezialisten, die sich in diesem Dschungel halbwegs auskennen, eine der bestbezahlten Wachstumsbranchen bilden. Mehr als ärgerlich ist hingegen, wie die Politik auf diesen Umstand reagiert. Das Transparenzkonto, mit dem einst Josef Pröll versprochen hatte, Licht ins Dunkel zu bringen, hat sich jedenfalls weitgehend zur Totgeburt entwickelt. Dass auch Budgeteinsparungen – bei Bund, Ländern und Gemeinden – ein Ziel der Transparenz sein könnten, was ja angesichts des gewaltigen Defizits nur logisch und notwendig wäre, scheint sich nicht durchzusetzen.
Noch absurder: Nach dem gegenwärtigen Planungsstand sollen in der entsprechenden Datenbank auf Verlangen der SPÖ lediglich die geförderten Bürger und Firmen selbst erfahren können, wie viel sie aus diversen Steuer- und Abgabetöpfen erhalten. Die werden es aber ja ohnedies wissen. Ansonsten soll es überhaupt nur gruppenweise Auswertungen geben. Damit war aus dem Transparenz- endgültig ein Schildbürgerkonto geworden. Da fragen sich die Länder und Gemeinden – die innerösterreichisch trotz ihres Schuldenberges die wahren Förder-Rekordler sind – freilich zu Recht, wozu dann der riesige Aufwand überhaupt gut sein soll.
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Wer kann am besten glaubhaft argumentieren?       
Der wird aus unserem EU-Topf reich
!

€ 100.000.-  zahlte die EU für ein Wintersportprojekt auf der Badeinsel Bornholm an der Ostsee. Eingereicht hat es ein dänischer Bauer aus Jux, doch das zuständige Landwirtschaftsministerium genehmigte das Projekt und so gelangte es tatsächlich nach Brüssel. Und von dort die Auszahlung der Subvention nach Dänemark. Nun hat die Badeinsel einen Schilift auf einem 100 Meter langen Hügel, ein Pistengerät und Schneekanone. Und im Durchschnitt eineinhalb Tage Schibetrieb pro Jahr!
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 Klarerweise ist das ein -            
Schildbürgerstreich
, der nicht zu den klassischen
Förderanträgen der EU zählt.
Aber auch bei den regulären Subventionen stellt sich die Frage, ob das System gerecht ist.  Insbesondere bei den Agrarförderungen, die immerhin 42 % des gesamten EU- Budgets von € 133,8 Mrd. ausmacht. In der amtlichen Broschüre „EU-Haushalt 2009“ heißt diese Budget-Position -
Marktorientierte Landwirtschaft und Entwicklung des ländlichen Raums. Das weckt romantische Heimatgefühle beim Leser. Die Realität ist aber weit weg von jeglicher Romantik, denn aufgeteilt wird das Agrarbudget nach Größe des Betriebes, unabhängig davon, welchen ökologischen Beitrag das jeweilige Unternehmen leistet.
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