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         Tatsachen   25         Disclaimer Impres
 
 * Jugendinitiativen in Klosterneuburg
 * Meine Meinung - Wie geht es der Jugend
 * Was ich zur Jugend sagen möchte
 * Schlafende Hunde aufwecken
 * Die Jugend will ein Jugendzentrum
 * Gespräch- GR B. Vitovec mit Dr. Wozak

Jugendinitiativen in Klosterneuburg   1999 - 2012      
      klick dich hin v und wieder zurück!
1   Miteinander Bürger gewinnen
2   Klosterneuburg will ein Jugendzentrum
3   Klosterneuburg als Jugendpartnergemeinde
4   Leserbriefveröffentlichung- einmal ja - einmal nein
5   Alles was Recht ist
6   Gemeinde ist "Partner der Jugend"
7   Initiativantrag für ein Jugendzentrum
8   Wer will tatsächlich ein Jugendzentrum
9   Was fehlt der Jugend
10 NÖ Dorf- und Stadterneuerung

 

Was ist heute mit der Jugend los?   2013, 2014  27/28. Februar 2013
                                                                                                   
Bezirksblätter Klosterneuburg S4
BH Wolfgang Straub: "Die Jugend ist per se nicht schlecht, der Fehler liegt oft bei der Erziehung."
Diskussion im Klosterneuburger Rathaus bricht Lanze
für die Jugend: "Besser als ihr Ruf!"

Klosterneuburg (vom) Unter dem Titel "Jugend im Spannungsfeld von Spaßgesellschaft
und gesellschaftlicher Verantwortung" veranstaltete das Jugendreferat der
Stadtgemeinde Klosterneuburg vergangene Woche im großen Sitzungssaal des Rathauses eine Jugendenquete. In seinem Impulsreferat betonte Matthias Rohrer vom Institut für Jugendkulturforschung, dass der Druck, unter dem die Jugendlichen stehen, immer größer und daher der Freizeitbereich als Ausgleich immer wichtiger werde.
Gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie Verlust an Vertrauen ins System des
Wohlfahrtstaates. Angst vor Arbeitslosigkeit und Aufwachsen in einer Migrations-gesellschaft  einerseits und die vielfältigen Chancen andererseits bewirken eine Orientierungsunsicherheit.
Druck auf Jugend
Der Druck auf die Jugendlichen werde auch verstärkt durch das Aufwachsen in einer
"Burn-out-Gesellschaft", somit seien Jugendkulturen Orte der Kompensation und des Identitätsgewinns. Zu beobachten seien Realitätsflucht und Verweigerung anstelle von Widerstand.
Zu laut?
Bei der anschließenden Diskussion meinte Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager,
der eigentliche Anlass zur Jugendenquete seien Beschwerden von Anrainern von
Jugendlokalen in Klosterneuburg wegen Ruhestörung. Diese Anrainer waren aber
allesamt diesem Abend, wo sie Gelegenheit gehabt hätten Gehör zu finden,
ferngeblieben, bemerkte er enttäuscht.
Ganz in Ordnung
Bezirkshauptmann Wolfgang Straub meinte, die Jugend sei per se nicht schlecht.
Der Fehler liege bei der Erziehung. Punktuelle Auswüchse wie Koma saufen etc.
seien Erziehungsstil Produkte von 15-20 jährigen Jugendlichen.
* per se = `versteht sich von selbst´

Jugendstadträtin Maria Theresia Eder konnte das teilweise in der Gesellschaft vor-
herrschende Bild der komasaufenden Jugendlichen bis auf Ausnahmen nicht bestätigen.
Polizeikommandant Georg Wallner stimmte mit ein. Der Großteil der Klosterneuburger
Jugend sei "in ordnung". Es waren nur ganz wenige, die auffallen würden.
Die Diskutanten waren sich im Prinzip alle einig: Die Jugend von Klosterneuburg
sei weitaus besser, als der durch die Medien erkennbare Ruf.
Die anwesenden Diskutanten:
Am Podium waren: Bgm. Schmuckenschlager, Jugendstadträtin  Eder, BH Wolfgang
Straub und Polizeikommandant Wallner.
Meine Meinung  Tat-25:        
 
Das ist ja wunderbar, dass es der Jugend so gut geht. Und dass sie besser ist,
als ihr Ruf. Die Erwachsenen keine Probleme erkennen - und so zuletzt den Jugendlichen in keiner Weise unter die Arme gegriffen werden muss.
 
Damit haben endgültig die Erwachsenen, die Erziehungsberechtigten, Lehrer,
Firmenchefs die Politik und die Priester des Chorherrenstiftes, nicht zuletzt
durch eigene Aussage, keine Probleme mit den heranwachsenden KlosterneuburgerInnen. Zuletzt - und im weitesten Sinn auch nichts zu tun.
Das ist gut so - und auch sehr angenehm.
 
Der Volltreffer, der uns jetzt ereilt, ist ja toll zum Quadrat: Wir erkennen nämlich, dass die Gemeindeeigene Jugendstadträtin, Frau Eder, unter den genannt günstigen Voraussetzungen, praktisch arbeitslos ist.
 
Auch das empfinden wir einfach als toll! Wir könnten nämlich jetzt den
Jugendstadtrat abschaffen. Dem Herrn Bürgermeister könnte das vielleicht
sogar recht sein. Er hat ja zur Zeit ein bedeutendes Spar-Programm seines Finanzbereiches zu realisieren. Also - ich hätte nichts dagegen, meinen ver- pflichtenden Steuer-Anteil unter anderen, auch für die Besserung der Budget-Belastung unserer Stadt einsetzen zu lassen.
 
Aber dann erwarte ich, dass sich alle hier genanten Diskutanten wirklich ernsthaft
der Erziehung und Betreuung der Jugend widmen. Und die Ablehnung eines Jugendzentrums kann ich mir dann auch nicht mehr vorstellen! Sie schon, Herr
Bürgermeister?
 
Zuletzt scheint doch noch alles bestens zu sein. Darüber waren sich jedenfalls die
prominenten Diskutanten `im Prinzip´ einig. Weil man aber - wenn nicht alles passt,
gerne einen Schuldigen findet, kann man ihn ja auch gleich nennen. Im letzten
Satz daher: `Die Jugend von Klosterneuburg sei weitaus besser, als der
durch die Medien erkennbare Ruf
 
Ihr bösen Medien! Was fällt euch eigentlich ein, so ungerecht, unqualifiziert und
unwahr in euerer Behauptung zu sein? Wenn nun die Jugend besser ist als ihr
Ruf, dann lügt eben die Zeitung. Welche Zeitung ist denn da gemeint. Ich bin überzeugt, dass das die genannten Promis jetzt nicht sagen wollen - und auch
nicht sagen werden. Und denken kann sich ja jeder was er will.
 
Und noch ein Schuldiger wurde erkannt: Da steht eindeutig:
`Der Fehler liegt bei der Erziehung´. Also die Eltern sind schuld an den erkannten Problemen, denen die Jugendlichen unterliegen. Sie sind laut, erzählen sich schlechte Witze. Am Abend, in einschlägigen Jugend-Lokalen - sieht man Junge, die trinken Bier, Wein, ein Schnapserl. Und da, ist das Rauschgift, eine Droge?
 
Möglich ist es schon. Was geschieht jetzt? Nichts! Könnten nicht die freundlichen
Diskussionsteilnehmer erscheinen? Um - statt einer gemütlichen Plauderei - eine
Amtshandlung vorzunehmen? Wir könnten die Beamten ja fragen. Vielleicht
bekommen wir ja Auskunft - von: Bgm. Schmuckenschlager, Jugendstadträtin
Eder, BH Wolfgang Straub, Polizeikommandant Wallner...
 
Sie können mir auch gerne einen Kommentar senden. Unter: lion@aon.at
Herwig Irmler
 
Was ich zur Jugend noch sagen möchte:  1999         
`Unsere Stadt braucht ein Jugendzentrum´!
Als wirklich notwendig empfinde ich- und mache dies auch seit mehr als 30 Jahren deutlich: Die Klosterneuburger Jugend will - und braucht ein Jugendzentrum.
Natürlich beginnen alle diesbezüglichen Bestrebungen mit den Erkenntnissen, denen
sich Jugendliche im Wesentlichen widmen.
 

Insbesondere dafür:
Im Jugendalter lernt der Mensch selbständig zu denken. Er löst sich langsam von den
Eltern, stellt seine kindlichen Lebensorientierungen in Frage und versucht, neu und eigenständig zu sein. Er probiert manches aus. Verwirft vieles und sucht nach der Erkenntnis, wie er sein Leben gestalten möchte. In diesem Alter braucht
man die Gleichgesinnten, die ebenfalls am Testen sind. Man sucht einen Partner für
ein gegenseitiges Verstehen. Und für neue Empfindungen. Nicht zuletzt ist jeder
Erwachsene gefordert, die Jugend zu unterstützen. Ja! Das ist doch auch Aufgabe
der Stadtgemeinde.


Eine Möglichkeit der Integration1:
Die Jugend zu Beginn des Erwachsenen - Alters, (so wie die Senioren)- jährlich
zu öffentlichen Betreuungs-Fahrten einzuladen. Oder – (Und) so wie das Tulln macht –
die `Erstwähler´ jährlich, mit einer persönlichen Urkunde, zu einer `Erwachsenen-Präsentation´ einzuladen. Es ist Zeit, dass das alles auch Klosterneuburg bietet…
H. Irmler 
 
Wikipedia: 1 Integration beschreibt einen dynamischen, lange andauernden und sehr differenzierten Prozess des Zusammenfügens und Zusammenwachsens.
 
Schlafende Hunde aufwecken             
von Cornelia Grobner aus Tulln an der Donau | vor 5 Tagen | 86 mal gelesen |  2008     
Foto: Grobner     www.schlaeftkloburg.at
Engagement für eine Jugendstadt Klosterneuburg. „Uns ist klar, dass wir durch unsere Reportage nichts maßgeblich verändern können, aber wir wollen Meinungen sammeln und die Politik aufwecken“, sagen Jakob Hager und Lukas Mitteregger.

Reportage-Dreh: Zwei Teenager wollen wissen, wie verschlafen
Klosterneuburg wirklich ist.

 

Engagement für eine Jugendstadt Klosterneuburg. „Uns ist klar,
dass wir durch unsere Reportage nichts maßgeblich verändern
können, aber wir wollen
Meinungen sammeln und die
Politik aufwecken“, sagen Jakob Hager und Lukas Mitteregger.

 

Ob es sich bei dem oft zitierten Stehsatz von einer Schlafstadt Klosterneuburg um ein Vorurteil handelt
oder nicht, versuchen die beiden Gymnasiasten Jakob Hager und Lukas Mitteregger per Umfrage und Videoreportage auf den Grund zu gehen.
 

KLOSTERNEUBURG (cog). „Wir wollen einfach herausfinden, wie das Jugendangebot
in der Stadt wahrgenommen wird und welche Verbesserungen gewünscht sind“, erklären Jakob Hager (16) und Lukas Mitteregger (15). „Im Zuge der Wahl im Frühjahr ist uns aufgefallen, dass die Meinungen dazu auseinandergehen. Auf der einen Seite stehen Politiker, die sagen, es ist eh alles so super, auf der anderen Seite viele Jugendliche,
die das verneinen.“
 
Zwei Burschen fragen ...
Und so starteten die beiden vor wenigen Wochen eine groß angelegte Umfrage zu der Thematik (Teilnahme noch bis 5. Dezember auf www.schlaeftkloburg.at  möglich).
Mittlerweile haben 432 Klosterneuburger den Fragebogen ausgefüllt. Erstes Zwischenresümee: 59 Prozent der Befragten halten die Stadt tatsächlich für eine
Schlafstadt. Nach Abschluss der Umfrage wollen Hager und Mitteregger die Ergebnisse
in einer Videoreportage (MJ-Production) aufarbeiten und darin im Detail hinter die
Fassade blicken. „Wir wollen den Fragen nachgehen, was der Jugend fehlt und wie
man das Angebot attraktiver gestalten könnte“, so Mitteregger. „Dazu werden wir
auch Politiker und Gastronomen befragen.“
Die beiden Jugendlichen selbst orten seit der Verjüngung des Gemeinderats nach
der Wahl zumindest eine Veränderung der Wahrnehmung der Bedürfnisse von
Jugendlichen: „Man hat schon das Gefühl, der Wille zur Veränderung ist da“,
so Hager. Große Sprünge habe die Politik allerdings noch keine gemacht.
 
... schon 432 antworteten
„Manchmal funktioniert der Dialog zwischen Politik und Jugend einfach nicht.“
Doch einseitig könne das Thema nicht betrachtet werden, finden sie. Denn:
„Viele Jugendliche verstehen auch das Budgetdefizit nicht“, räumt Mitteregger ein.

 

Und was sagen Sie zu dem Thema?
Noch bis 5. Dezember kann sich jeder an der Umfrage von Jakob Hager und Lukas Mitteregger beteiligen und darin kundtun, was ihm an Klosterneuburg gefällt und wo Verbesserungen notwendig wären.
Spätestens vor dem Sommer wollen die beiden Gymnasiasten ihre Reportage fertig
gestellt haben. Sie soll im Rahmen einer öffentlichen Vorführung präsentiert
werden. Infos: www.schlaeftkloburg.at
  < klick

Engagement für eine Jugendstadt Klosterneuburg. „Uns ist klar, dass wir durch unsere Reportage nichts maßgeblich verändern können, aber wir wollen Meinungen sammeln
und die Politik aufwecken“, sagen Jakob Hager und Lukas Mitteregger.

 
Die Jugend wünscht sich ein Jugendzentrum       
Und so geht´s weiter- mit der Jugend...               April 2005
Gedächtnisprotokoll / Niederschrift
Erster Versuch, das Interesse für ein Jugendzentrum zu wecken

Am Montag, 11. April 2005 verteilte ich Fragebögen an die Direktoren der Hauptschule Langstögergasse, Hauptschule Herrmannstrasse und
Gymnasium, nachdem ich zwei Tage vorher schon mit den Schulen Kontakt aufgenommen hatte.
Mein Anliegen an die Schulen bestand darin, dass die Schulen, nach einer jeweils internen Entscheidung, die Fragebögen von den Schülern ausfüllen lassen um sie mir dann für die Auswertung zurückzugeben.
(Diese Vorgangsweise wurde auch in Korneuburg so angewandt. Auch dort hat sich eine Gemeinderätin die Grundlageninformation von den Schulen eingeholt, die übrigens sehr kooperativ waren und jede Hilfe angeboten hatten.

Die betr. Gemeinderätin durfte sogar selbst in den Klassen mit den Schülern sprechen und sie über das Vorhaben informieren
.)

Sehr geehrte Damen und Herren, es kann Ihrem werten Verständnis, ^
bzw. Ihrem Unverständnis dienen, wenn Sie sich diesen zuletzt angeführten Satz ins Gedächtnis einprägen.

Sie finden diesen Bericht unter
`Tatsachen 25´  und `Politik 26´

 

Schulkontakt

Mir erging es in Klosterneuburg so: Von allen drei Direktoren wurde mir mitgeteilt, dass der Schulinspektor entschieden hat, dass dies nicht verteilt werden dürfe. Meine neuerliche Intervention bestand darin, dass ich dahingehend aufmerksam machte, dass auf den vorgelegten Fragebögen
keine Parteibezeichnung aufscheint, sondern ich mich lediglich im Namen
der begründeten "Projektgruppe Jugendarbeit", ganz privat für die Bedarfsermittlung zur Verfügung stelle. Der Sinn dieser Umfrage sei, betonte
ich nun nochmals, herauszufinden ob Kinder und Jugendliche Interesse an einem Jugendzentrum haben und gegebenenfalls auch für die Gründung
eines Kinder- und Jugendgemeinderats sind.
Zudem wurde mir in der GR-Sitzung am Freitag, 8.4.2005 ausdrücklich freigestellt, dass ich als Privatperson und in meiner Freizeit Tätigkeiten zu diesem Gegenstand machen darf. Ich erklärte den Direktoren, dass ich mich
um die Genehmigung durch Bezirksschulinspektor, OSR Alfred Diem
persönlich kümmern werde.
 
Beim Bezirksschulrat
Bei meinem ersten Besuch des Bezirksschulrats war BSI Diem nicht anwesend. Ich vereinbarte mit der Sekretärin einen Termin um 10.15 Uhr. Als ich um
diese Zeit ins Büro kam, erklärte mir die Sekretärin (die Tür zu Schulinspektor stand offen), dass der Bürgermeister verboten hat, dass diese Umfragen
verteilt werden. Ich bat mit dem Bezirksschulinspektor persönlich sprechen
zu dürfen. Da er alles mit anhörte, bat er mich zu ihm. Ich stellte mich vor. Er erklärte mir, dass er Bürgermeister Dr. Schuh angerufen und ihn über dessen Meinung befragt habe. Schuh hätte ihm jedoch verboten diese Umfragen verteilen zu lassen. Ich solle daher die Sachlage mit dem Bürgermeister abklären, erst dann kann auch er diese Umfrage freigeben.
 
„Rettungsanker“ Bürgermeister- seines Zeichens
Baumeister einer „Modellstadt 2020“

Ich fuhr mit meiner vierjährigen Tochter Verena zu Bürgermeister Schuh ins Rathaus. Meine Tochter freute sich schon auf den Bürgermeister. Erst vor wenigen Tagen fragte Sie mich: „Wann fahren wir wieder zum Bürgermeister? Ich möchte ihn wieder sehen!“ Zu sagen ist- dass meine Tochter ein glühender Fan der Zeichentrickserie von Bibi Blockberg ist, wo ein Bürgermeister zwar eine bedeutende Rolle innehat, für die Kinder aber taub zu sein scheint.
Im Bürgermeister-Büro hielt mir Dr. Schuh lautstark vor, wie ich nur erklären könne, dass er mir erlaubt hat solche Tätigkeiten vorzunehmen.
Ich erinnerte ihn daran, dass er mir selbst in der GR-Sitzung gestattete, zum Thema Jugendzentrum private Initiativen setzen zu können und es mir unbenommen ist, welche Vorgangsweise ich dazu wähle. Da gehört auch eine Umfrage dazu, da es sonst nicht möglich ist, die Meinung der Jugendlichen feststellen zu können.
Im Wortduell dann Bgm. Schuh:
Als Mandatar können Sie nicht einfach in Schulen gehen und
Umfragen machen lassen.“

Vitovec: „Ich möchte ja nur herausbekommen, ob die Jugendlichen wirklich Interesse an einem Jugendzentrum haben. Sie selbst sind doch sicher auch daran interessiert, dass für die Jugend etwas getan wird?!“
Schuh: Ich kann darüber nicht entscheiden, da müssen Sie den Schulinspektor fragen, der hat die Kompetenz dazu.“
Vitovec: „Ich komme gerade vom Schulinspektor. Dieser erklärte mir vor wenigen Minuten, sie hätten meine private Umfragetätigkeit verboten
und ich solle mit Ihnen darüber sprechen- was ich hiermit mache.“
Schuh: Das müssen Sie mit Frau Enzmann und Frau Böhm besprechen,
das geht mich nichts an
. Oder Sie geben den Gegenstand in den
Ausschuss.“
Vitovec: „Soll ich jetzt für 20.5. einen Dringlichkeitsantrag für die
Genehmigung einer Umfrage zur grundsätzlichen Jugendzentrums-Frage einbringen, die dann, wie mein Erstantrag neuerlich in den Ausschuss verwiesen wird?“
Schuh: „Sie können das auch jetzt im Ausschuss vortragen. Reden Sie sich
mit Enzmann – nein, Herr Wozak, der ist ja zuständig – zusammen.
Vitovec: „Danke ich werde mit Herrn Dr. Wozak darüber sprechen.“
11.4.2005, 13 Uhr GR Barbara Vitovec
 
Gedächtnisprotokoll / Niederschrift -                               
über ein Gespräch beim Heurigen Trat- Wiesner zwischen
GR Barbara Vitovec und STR Dr. Rüdiger Wozak

STR Dr. Rüdiger Wozak ist Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Jugend. Seine Meinung zum Thema Jugend hat er im folgenden Gespräch so vertreten:
Ein Gast zu mir: Ich freue mich so, dass Sie Gemeinderätin geworden sind
und hoffe, dass sich in Klosterneuburg einiges verbessert.
Wozak: Sitzt neben dem Gast- „Na, ich weiß nicht….“
Vitovec: Ich wollte mich mit Rüdiger nicht auf Diskussionen in der
Öffentlichkeit einlassen und sagte daher: „Wir sehen uns ja am
Dienstag in der
Ausschusssitzung, dort können wir dann über
verschiedene Dinge sprechen“.
Wozak: Beginnt in der Öffentlichkeit eine Diskussion: „In meiner
Ausschusssitzung darfst du nicht sprechen. Das ist für dich verboten und steht so auch in den Vorschriften. Außerdem
sage ich dir gleich, bei uns kommt kein Jugendzentrum.
Wir haben genug Vereine und die Pfadfinder auch.
Ich will kein Mittelschülerjugendzentrum mehr.
Dieser Punkt steht auch nicht auf der Tagesordnung.“
Vitovec: „Es geht den Jugendlichen darum, dass sie einen Treffpunkt haben um miteinander zu kommunizieren. Ich fahre am Dienstag nach der Sitzung nach Purkersdorf und sehe mir dort das Jugendzentrum an.
Fahr doch mit, dann kannst auch du dir ein Bild machen wie ein
Jugendzentrum geführt wird und ob es sinnvoll ist.“
Wozak: „Ich fahre sicher nicht nach Purkersdorf. Das interessiert mich nicht. Und du wirst sicher nichts reden in meiner Sitzung. Du darfst nur zuhören.“
Vitovec: „Bürgermeister Schuh hat doch selbst zu mir gesagt, ich soll mich mit dir zusammenreden bezüglich meiner Vorhaben zum Thema Jugendarbeit.“
Wozak: „Das kannst du im Gemeinderat machen.“
Vitovec: „Frau Enzmann zeigt sich da offener, und lässt mich in ihrem Ausschuss reden...“
Ende der Diskussion.
Zu meinem persönlich familiären Verhältnis zu Rüdiger Wozak ist zu bemerken, dass ich mit ihm blutsverwandt (gemeinsame genetische Herkunft) bin. Rüdigers Großvater, der Kunstmaler Robert Wosak, ist mein Urgroßvater. Ich bin also Rüdigers Cousine 2. Grades.

Weidling, 15.4.2005 GR Barbara Vitovec
 
Herwig Irmler:
Ich vertrete weiterhin die Meinung, dass in Klosterneuburg -
auch bei noch so großem Widerstand - ein Jugendzentrum entstehen kann.
         Tatsachen    25