Neuigkeiten  I  Probleme  I  Stadtbild  I  Tatsachen  I  Politik  I  Erfolge  I  lion@aon.at
 
          Politik      04                            Discl. |  Impr.
* Wohnungsmarkt
*
Hubert Eder wird 1990 50 Jahre alt  
* Zum Thema Wohnen

* Beschwerde über BGM Dr. Schuh

Das aktuelle Gespräch        NÖN  Klosterneuburg  1984   
Wohnungsmarkt: `Keine befriedigende Situation´
Heisse Diskussionen lieferte in den vergangenen Jahren das auf der naturbelassenen Glaserwiese geplante NIOBAU-BUWOG Wohnbauprojekt. Fraktions- und Liegenschaftsobmann
STR Hubert Eder stellte sich zum Interview über das bis jetzt ungelöste Thema.
NÖN: Die Parteizeitung `Kierling Aktuell´ äußerte erstmals eine Meinung über die Stegleiten. Hat sie damit ihren Klubzwang gebrochen?
EDER: Auch der fraktionseigenen Zeitung wird Pressefreiheit zugesichert. Außerdem ist der Artikel neutral gehalten.
NÖN: Warum deklariert sich das ÖVP-Organ, wenn es noch gar nicht so weit ist, Parteieinfluss und Entscheidung zu tragen?
EDER: Der Druck der Öffentlichkeit zwingt oft zu einer Aussage. Ich habe diese Stellungnahme der Kierlinger Ortspartei erst jetzt zum erstenmal gesehen. Der Schreiber dieses Artikels betont aber lediglich, dass zwar Wohnungen gebraucht werden bevor diese realisiert werden, haben die Anrainer jedoch das Recht, ihren Einspruch geltend zu machen.
NÖN: Ist für Sie die Stegleitenverbauung ein Wunschprojekt?
EDER: Ich bin für den Bau. Als Obmann des Liegenschafts- und Wohnungsausschusses kommen ständig junge Klosterneuburger zu mir, um sich für eine Wohnung anzumelden. Die Stadtgemeinde kann aber der heimischen Nachfrage bei weitem nicht nachkommen. Das ist natürlich keine befriedigende Situation.
NÖN: Warum baut die Stadt keine Sozial- oder Gemeinde-wohnungen?
EDER: Niemand zahlt eine Wohnung aus. Die langjährige Bindung von Ausständen ist für die Gemeinde nicht tragbar. So sind wir froh, wenn Wohnungsgesellschaften diese Aufgabe übernehmen. Auch für teure Wohnungen, wie hier in der Stegleiten, gibt es Förderungen durch Bund, Land und Gemeinde.
NÖN: Wie soll die Infrastruktur für einen derart großen Bau gelöst werden?
EDER: Für den täglichen Einkauf gibt es heute schon in Kierling einen Supermarkt. Kindergarten und Schulplätze sind in ausreichendem Maß vorhanden. Das zusätzlich zu erwartende Verkehrsaufkommen wird mit den schon bestehenden Problemen gemeinsam gelöst. Die Verwirklichung eines Verkehrs-konzeptes, an dem Prof. Knoflacher mitarbeitet, soll Klosterneuburg in dieser Hinsicht beruhigen.
NÖN: Das Wohnbauprojekt soll auf dem letzten Grünpuffer zwischen Klosterneuburg und Kierling errichtet werden. Wird hier Natur geopfert?
EDER: Das Grundstück ist seit Jahren Bauland und befindet sich mit allen Rechten und Pflichten im Besitz beider Gesellschaften. Es sind alle notwendigen Anschlüsse vorhanden. Es ist der letzte Platz der Stadt, wo ein derart großes Projekt zugunsten der Wohnungssuchenden verwirklicht
werden kann. Und was die natürliche Struktur der Stadt betrifft, kann ich nur sagen: Gehen Sie hinauf auf eine Anhöhe und schauen Sie auf die unter ihnen liegende Babenbergerstadt. Dann werden Sie sehen: Klosterneuburg ist grün...

 

Die Kleine  Donnerstag, 18. Oktober 1990, Seite 23            
Hubert Eder wird am 24. Oktober 50 Jahre alt
Bildspezial Die Kleine

Klosterneuburg: Eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der ÖVP in Klosterneuburg, der Bezirksobmann Hubert Eder, feiert am 24. Oktober seinen 50. Geburtstag, zu welchem freudigen Anlass der Kommunalpolitiker im Mittelpunkt zahlreicher Würdigung stehen wird.
Hubert Eder ist seit vielen Jahren der koordinierende und dienende Obmann, dessen Aufgabenstellung weniger die eigene Karriere als das Gedeihen der Kandidaten ist. In den letzten Jahren zunehmend schwierig zu lösen, da nicht allgemein anerkannt wird, dass die Emanzipation der Menschen und vor allem der Dörfer derart rasant voranschreitet, dass die bisherigen Instrumentarien gründlich überholbedürftig erscheinen müssen.
Hubert Eder hat allerdings erkannt, dass nur dann ein Bezirk Klosterneuburg entwicklungsfähig ist, wenn die einzelnen Dörfer und die eigentliche Stadt entsprechende Funktionen innehaben und als solche auch respektiert werden. Politisch ist Hubert Eder im Gemeinderat ein Fraktionsführer, der seine Agenden beherrscht. Viele persönliche Freundschaften stärken den Wirkungsgrad dieses wenig auffallenden Politikers, der aber für die ÖVP unersetzbar erscheint. Als Stadtrat betreut Hubert Eder die Liegenschaften und Wohnungen. Zum 50. Geburtstag wünscht auch die KLEINE alles Gute, vor allem Gesundheit.

 
Zum Thema `Wohnen´-                             
Aus NÖN Nr. 21/1989 
Das aktuelle Gespräch
"Es gibt eigentlich keine Wohnungsnot" -
STR Hubert Eder

Die Gemeinderatswahl findet im kommenden Jahr statt, und eines der Wahlkampfthemen wird die Wohnungssituation in Klosterneuburg sein. Die NÖN befragte daher den zuständigen Wohnungsreferenten, ÖVP Stadtrat Hubert Eder.
NÖN: Welchen Standpunkt vertreten Sie und Ihre Partei zum Thema Wohnungsnot in Klosterneuburg?
EDER: Diese Wohnungsnot von der so viel gesprochen wird, gibt es nicht. Bei einer der letzten Bauvorhaben wurden 52 Wohnungen gebaut - und bei der Vergabe blieben noch Wohnungen über, die dann an Wiener oder sonstige zuwandernde Familien vergeben werden mussten. Die Klosterneuburger wollen anscheinend aus verschiedenen Gründen - sicherlich sehr oft aus Kostengründen - gar nicht in Klosterneuburg wohnen.

Klosterneuburg setzt Schwerpunkt für neue Wohnungen 
Stadtinformation
Anlässlich der Segnung einer neuen Wohnhausanlage und der Grundsteinlegung für ein weiteres Wohnhaus für 24 Familien in Kritzendorf, wies Bgm. Dr. Schuh auf beachtliche Leistungen der Stadt für Wohnungssuchende hin. Allein im laufenden Jahr 1987 wurden an fast 100 Familien Wohnbauförderungsgelder und Zinsenzuschüsse in einem Ausmaß von 6 Millionen Schilling vergeben. Ein weiterer Wohnungsschwerpunkt wird am Areal der alten Kaserne verwirklicht. Die Kasernen-Bewohner werden schrittweise in freiwerdende Gemeindewohnungen umgesiedelt, sodass nach Freiwerden an dieser Stelle neue Wohnungen insbesondere für sozial schwächere Wohnungswerber errichtet werden.
 
Wohnen  / ÖVP-Propaganda 1985 - Das gleiche gilt 2015
Neue Wohnungen sind für junge Menschen teuer und schwer zu bekommen. Einerseits steigen die Baukosten, und die Bauplätze werden rar, andererseits sind Mietwohnungen nicht im ausreichendem Maß vorhanden. Neue Initiativen zur Verbesserung der Wohnungssituation müssen aber gesetzt werden. Daher ist die Klosterneuburger ÖVP für: Forcierung des Weiterbaues von Wohnungen in der Stadt. Z.B. auf dem Kasernengelände, und in den Orten.

Beschwerde über Bgm. Dr. Schuh   27.02.2008      
Landeshauptmann
Dr. Erwin Pröll
Landhausplatz 1,Haus 1a
3109  St. Pölten

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Vorerst erlaube ich mir, Ihnen die besten Wünsche zur bevorstehenden Landtagswahl auszusprechen. Da ich von Ihrem verdienten Erfolg überzeugt bin, erwarte ich für Sie eine überwältigend positive Wahlentscheidung. Ich wünsche Ihnen schon jetzt für die kommende Amtsperiode alles erdenklich Gute. Mein heutiges Anliegen betrifft den Schriftverkehrs-Kontakt zur Stadtgemeinde Klosterneuburg. Meine schriftlichen Ausführungen (beiliegend) unterliegen einer nicht widerlegbaren Datenwahrheit. Umso mehr ist es mir unverständlich, dass Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh, Worthülsen mit unbegründeten Drohgebärden und persönlichen Beleidigungen ausspricht.
Bürgermeister Schreiben vom 5.2.2008:Zit.: Absatz Nr. 1:
„Ihre geäußerten persönlichen Kriterien für eine Bewertung der einreichenden NÖ Gemeinden waren für die Vergabe der Preise an die Gewinnergemeinden irrelevant. Es steht Ihnen aber frei, einen eigenen Bewerb landesweit auszuschreiben, bei dem Sie dann Ihre eigenen Kriterien anwenden können“.

Dazu die von Schuh offensichtlich nicht bekannten Voraussetzungs. Kriterien, wie diese in der Zeitschrift „IN PUT“ veröffentlicht wurden. Alle von Schuh kritisierten und bestrittenen Ausführungen des Berichtes “Alles was Recht ist“-  entsprechen der nachweisbaren Wahrheit!
Wenn lt.
04.02.2008Untergriffigkeitenundunglaubliche Anschüttungen empfunden werden, (obwohl wieder alles der Wahrheit entspricht), ist diese Empfindung nicht angetan, etwa auch den Namen von Gemeinderätin Barbara Vitovec, glattweg zu ignorieren. Da bekanntlich Frau Vitovec meine Tochter ist, empfinde ich die Schuh Schreibweise als äußerst diffamierend. Nachdem ich seit über 20 Jahren Mitarbeiter bei der NÖN war, ist mir auch die öffentliche Fördersumme des politischen ÖVP dominierten Landes für diese Zeitung bekannt. Das wird von mir auch nicht kritisiert. Nur wenn man den „Honeder- Ausspruch“Frechheit in der Zeitung liest, wird eben keine genügende Unabhängigkeit empfunden. Zur derzeitigen „Schuh-Schriftlichkeit“ passt aber, meiner Meinung nach, der maßregelnde  Wortlaut, mir mit einer Klage-Drohung „beikommen“ zu wollen.
 

In der Bürgermeister-Nachricht vom 08.02.2008, betreffend mein Schreiben Neuburg News, Verkehrszeichen-Revision, betont Schuh, dass sich der Sachverhalt nicht geändert hat und deshalb kein Handlungsbedarf vorliegt. Im selben Atemzug dann der Stadtchef: „Ich darf aber darauf hinweisen, dass gerade Eingaben aus der Bevölkerung- wie auch von Ihnen, zu einer teilweisen Überbeschilderung von Gefahrenstellen in Klosterneuburg geführt haben“. Es ist sehr erfreulich, dass mir Dr. Schuh so eine Entscheidungs-Kompetenz zuspricht. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Entscheidungen obliegen dem Bgm. Leider!!!
Umfahrung Bürgerbeteiligung:

Es ist interessant, dass die von Dr. Schuh in der NÖN Nr. 14 aus 1991 zitierte Aussage „90 Prozent sind für das Tunnelprojekt“, jetzt vom immer noch regierenden  Bürgermeister Dr. Schuh so bewertet wird: „Aus ihrem polemischen Schreiben geht  hervor, dass Sie nur Ihre eigene „Wahrheit“  akzeptieren. Deshalb will ich auch ihre  Meinung nicht näher beantworten. Zum Abschluss   darf ich anmerken, dass Sie dem   Klosterneuburger Steuerzahler,  durch Ihre Eingaben, jede
 
Menge Geld kosten!
   

Meine Meinung dazu:

Da ich mich ebenfalls zu den Steuerpflichtigen zähle, ist es mir eine Genugtuung, wenigstens den geringsten Teil meiner Gebührenleistungen über Kommunalkontakte in Anspruch nehmen zu können. Auch wenn mir das der Bürgermeister nicht gönnen will, bin ich überzeugt, dass mir das zusteht. Insbesondere dann, wenn meine Eingaben kreative, wirtschaftliche und zielorientierte Vorschläge zur städtischen „Umfahrung“ einbringen. Mit freundlichen Grüßen  Herwig Irmler

 
Zu den diesbezüglichen Datenerkenntnissen
   

Tatsachen  7- Alles was Recht ist,  Auszeichnungskriterien, als Partner dJugend
Tatsachen  8- Partnergemeinde zu Recht,  Bürgermeisterbrief, Partnergemeinde
Tatsachen  9- Geh- Fahrradweg, Verkehrsz. Revision, Amtsfragen, Bgm. Brief, Umfahrung

         Politik      04