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            Politik    14-a                    Discl. |  Impr.          Jänner 2006
 
*  Alpenl. Wohnbau Gschirrmeisterhof
*  10. Todestag von GR Gschirrmeister
*  Generalsekretär GR ad. N. Gschirrmeister
*  Schädigte VP Mandatar die Stadt 1988
*  Meine Meinung 27
*  

Alpenland-Wohnbau soll „Gschirrmeisterhof“ genannt werden     

                                                                                                   ehemals:    Familienpartei österreich
                    
diese Daten
sind ein Kontakt-Service Textinhalte entstammen der ehem. DK-Redaktion
 Einseitige Benennung, nach vorläufigem Verbot von Alpenland


Seit dem Dringlichkeitsantrag der Familienpartei vom 20. Mai 2005, der Kierlinger Alpenland- Wohnbau möge den Ehren-Namen „Gschirrmeisterhof“, im Gedenken
an den vor 17 Jahren verstorbenen Ortsvorsteher
GR Norbert Gschirrmeister

tragen. Oder eine Gasse, etwa eine der Doppelngasse- Nebenstraßen, nach dem Namen des ehemaligen Ortsvorsteher zu benennen, befasst sich eine Initiativ- gruppe der Familienpartei mit dieser Angelegenheit. Die Klosterneuburger
Zeitung berichtete darüber.

 

 

 

 

 

 

"Liebend gern, komme ich zu eurer "Gschirrmeisterhof- Segnung,"
sagte Alt-Landeshauptmann
Hofrat Mag. Siegfried Ludwig
beim Klosterneuburger Leopoldi-
Empfang 2005 in Klosterneuburg

Die Familienpartei gibt mit 1.1.2006 dem Alpenland-Wohnbau in der
Hauptstraße 140-144, durch Mundpropaganda den Namen
 „Gschirrmeisterhof“ (nicht bezeichnet). Die Mehrheit der Bewohner sind
einverstanden. Den Bürgern wird die Bezeichnung bald geläufig sein.

 

Wenn auch die freundliche Zustimmung von Landeshauptmann Ludwig,
praktisch verbindend vorliegt- kann man,
auf die Verhinderung des Ehrenzeichens
für Norbert Gschirr-meister, nur das Sprichwort anwen-den: "Was nützt´s, wenn´s dem lieben Nachbarn nicht gefällt".  
Fotomontage


Und tatsächlich, Ludwigs eigene "Untergebene" hören scheinbar lieber auf Bgm. Schuh, der Angst vor einem Politikum der Familienpartei sieht, als ihrem Chef. Und das, obwohl Schuh die Möglichkeit gehabt hätte, diese Idee auf seine Fahnen zu heften. Er hat aber
das Angebot der Familienpartei zu seinem eigenen Schaden abgelehnt. Einmal werden jedoch auch seine "Gefolgsleute" wissen wo sich der Gschirrmeisterhof befindet.
Vorerst wurde diese Ehrentafel, hier als Fotomontage dargestellt, als "Befleckung" des Alpenland-Gebäudes abgeschmettert. Eine völlig deplazierte Ankündigungstafel des Kierlinger Bürgervereins, in dem Vorstandsmitglieder aus jeder politischen Fraktion
sitzen, wurde aber genehmigt. Ob das mit Wissen des Landeshauptmannes geschah
wäre erst noch zu prüfen.

Chronologie einer vorläufig verpatzten Ehrenbezeugung:
Dem Vorschlag, den Alpenland-Wohnbau auf der Kierlinger- Straße 140 – 144 als „Gschirrmeisterhof“ zu benennen, wurde im Gemeinderat kein Gehör geschenkt. Bürgermeister Dr. Schuh meinte damals, „dazu braucht man keinen Gemeinderatsbeschluss. Das kann die Familienpartei selbst machen“. 
Daraufhin wurde dieses Begehren an die Alpenland-Gesellschaft herangetragen, die
eine Zustimmung bekundete, wenn die demokratische Mehrheit der im Wohnbau wohnhaften Personen, diesem Vorschlag zustimmt.

 
Mehr als 60 % der im Wohnbau wohnenden Mieter
hatten den Antrag unterschrieben, Alt-Landeshauptmann Hofrat Mag. Siegfried Ludwig sprach bereits seine Freude darüber aus, bei der feierlichen Enthüllung einer
Gedenktafel anwesend zu sein.
Aber trotz einiger prominenter Interventionen schien sich die ÖVP-Politszene Klosterneuburgs durchzusetzen und diesen ehrenden Akt der Menschlichkeit und
geradezu der Selbstverständlichkeit, zu verhindern. Obwohl allen früheren Ortsvorstehern Kierlings ebenfalls öffentliche Gedenkschriften gesetzt wurden.
Zuletzt gab es von Alpenland, in diesem Fall kein „Grünes Licht“ für den Ortsvorsteher
und beliebten Buschenschankbetreiber.

Anlässlich der Jahreswende wurde nun der Wohnbau von der Familienpartei als „Gschirrmeisterhof“ bezeichnet und wird diese Benennung durch Mundpropaganda und Verwendung dieses in Kierling angesehenen Bürgernamens weiter tragen und bekannt machen. Im Laufe der Zeit wird sich der Name Gschirrmeisterhof im Volksmund so einbürgern, dass auch ohne sichtbare Gedenktafel die Bewohner wissen, welcher
Wohnbau gemeint ist, nachdem der Bau bisher nicht zugeordnet und nur unklar
bezeichnet werden konnte.

Nach dem Begehren von GR Barbara Vitovec,
und einer verbindlichen Antwort von Alpenland, kam diese von  Mag. Robert
Rintersbacher am 11.1.06:
Sehr geehrte Frau Vitovec!
Zu Ihrer Nachricht sowie darin ausgewiesenen Veröffentlichung darf ich Ihnen mitteilen, dass wir diesbezüglich prüfen lassen, wieweit die derzeit gewählte Vorgangsweise nicht einen Eingriff in unser Eigentumsrecht darstellt. Im übrigen
ist bis zu unserem Obmann LH a.D. HR Mag. Siegfried Ludwig eine Zustimmung, wie Sie sie zitieren nicht bekannt.
Mit freundlichen Grüßen

Mag. Robert Rintersbacher

Antwort: von GR Vitovec am 11.1.2006:
Sehr geehrter Herr Mag. Rintersbacher,
ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein Eingriff in ein Eigentumsrecht bedeutet, wenn die Bewohner dieser Wohnungen und auch die Kierlinger Bevölkerung mündlich dazu "Gschirrmeisterhof" sagen, statt "Der Alpenlandbau vis á vis von
der Post". Der u.a. Artikel ist lediglich ein Zeitungsbericht, in dem dargestellt wird, dass die Kierlinger sich einigen werden, durch Mundpropaganda o.a. Bezeichnung für diesen Bau zu wählen.
Der Wohnbau wird dadurch nicht angetastet und sicher auch kein
"Eigentumsrecht" verletzt. Leider muss ich mich noch immer fragen, was denn
so Schlimmes daran ist, einen ehemaligen verdienten Politiker und Ortsvorsteher durch eine Tafel zu ehren, ja jetzt soll man nicht einmal mehr seinen Namen in
den Mund nehmen dürfen weil dann vielleicht ein "Eigentumsrecht" verletzt
werden könnte?
Es wurde keine Zustimmung von Siegfried Ludwig zitiert, sondern - nachdem er
von uns (zu Leopoldi in Klosterneuburg) persönlich darauf angesprochen wurde - bekundete er, dass er sich freuen würde bei einer etwaigen Eröffnungsfeier
"liebend gerne" zu
kommen.
Des weiteren beziehe ich mich auf den von Ihnen im Dezember
erwähnten
Brief an mich, den ich allerdings noch nicht erhalten habe und
ersuche Sie höflich mir diesen zukommen zu lassen, damit dieses Thema abgeschlossen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

GR Barbara Vitovec
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Anlässlich seines 10. Todestages: Ehrendes Gedenken an N. Gschirrmeister 


     Donaukurier       Februar, 2003
 
Norbert Gschirrmeister,
* 20.2.1927, 28.8.1993,  war mehrere Gemeinderatsperioden lang Gemeinderat und vertrat die Kierlinger Bürger als Ortsvorsteher. Er war sehr beliebt und stand den Wünschen der Bürger immer offen und hilfreich zur Seite. Er war mit Herwig Irmler
und mit Unterstützung von Professor Gustav Adolf Neumann, als Vorgänger des Kierlinger
Bürgervereins.

Zum 10. Mal jährt sich Anfang September der Todestag des beliebten Ortsvorstehers,
Politikers und Weinhauers Norbert Gschirrmeister.
Er, der Vater und Ideenbringer des Kierlinger Straßenfestes, hat es sich verdient, dass ihm die Bevölkerung aus diesem Anlass eine würdige Gedenkstunde widmet.
In einer Eingabe an die Stadtgemeinde schlägt daher die KOGE-KLBG vor, zum ehrenden Gedenken, eine Kierlinger Gasse seinen Namen zu geben. Der Vorschlag wird sich auf die noch nicht bezeichneten Straßen der lediglich nummerierten  Doppelngasse beziehen. Da ein solches Verfahren eine längere Verwaltungs-Aktivität erfordert, wird der Donaukurier, gemeinsam mit der KOGE- KLBG schon jetzt aktiv.
Der Donaukurier bringt hier den Original-Bericht anlässlich der Begräbnisfeierlichkeiten vom 6. September 1993:
 

Norbert Gschirrmeister zu Grabe getragen

Die offizielle und endgültige Verabschiedung von Ortsvorsteher GR Norbert Gschirrmeister, am Montag dem 6. September 1993 in der Kierlinger
Ortskirche
Peter & Paul, stand ganz in Erinnerung an dieses große
Vorbild menschlicher Nähe und Güte. Wenn auch begraben, vergessen wird ihn die Bevölke
rung nie.

von Herwig Irmler

Sein Name wird immer wieder in Gesprächen über vergangene Epochen der örtlichen Kommunalpolitik, aber auch in den Zukunftsdiskussionen um die Erhaltung der Lebensqualität und der Weiterentwicklung der Gemeindestruktur genannt werden.
Ein Politiker von Format, der auch den massivsten Kritikern nie böse oder nachtragend war, für die Anliegen und Nöte besonders der älteren Generation immer ein offenes Ohr hatte, setzte sich somit bereits zu Lebzeiten ein wohlverdientes Denkmal.
* Er, der wendige Ortsvorsteher,
* 1991 Gründer des Vereins `Kierlinger Club der Freunde des Weines´,
* Beliebter Weinhauer in Kierling
* Neben Irmler - Mitbegründer des Vereins `Union pro Kierling´
* Gründer des beliebten Kierlinger Straßenfestes
* Geschäftsabteilungsleiter des Rathauses,
* Aktiver Gemeinderat,
* Obmann der Kierlinger Volkspartei,
* Leiter der Seniorenrunde Kierling- Maria Gugging,
* Vorstandsmitglied der Raiffeisen Bank,
* Kammerrat der Bezirksbauernkammer und
* Weinhauer mit Leib und Seele,
* Ausgezeichnet u.a. mit dem Goldenen Stadtwappen,
* Hat all seinen Amts- und Funktionsnachfolgern einen guten Weg vorgezeigt.
* Mit dem `Goldenen Stadtwappen´ ausgezeichnet
So waren auch die Abschiedsworte von
Pfarrer Benno, Ortsvorsteher Günter Knapp und Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh den guten Taten des Norbert Gschirrmeisters gewidmet.
Noch
einmal war die Rede von Liebe, Treue und Verständnis, von einer Vorbildfunktion
für alle, die sich um die Geschicke der Gemeindebürger bemühen.
Zur letzten Ruhestätte am Kierlinger Bergfriedhof wurde die trauernde Familie
von
einem endlosen Trauerzug mit ergriffenen Mitbürgern begleitet.

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Ja zur wahren Prosit-Kultur! Missbrauch - Nein!    
Eigenbericht Die KLEINE - Herwig Irmler  Die Kleine Vitalzeitung,  Frtg. 15. Jänner 1993
Sinnvoller Alkoholgenuss ist eine Angelegenheit der Kultur: So betreibt sie der Kierlinger Verein `Freunde des Weines´. Wogegen Alkoholmissbrauch nunmehr
intensiv bekämpft wird. Siehe Enquete `Land der Dome - Land der Alkoholiker´,
wie der provokanten Initiative es in den Sinn kam. Mit höchster Protektion!
Zwei Berichte, die schlagartig aufzeigen, wie das Problem zu behandeln ist,
dass mit Alkohol nur eine oberflächliche Verbindung hat, denn ein
Missbrauch ist überall möglich.
Hier der positive Report von Herwig Irmler:
Freunde des Weines bei freundlichen Winzern       
Eine seltene Geschlossenheit demonstrierte der Verein `Freunde des Weines´
bei seiner Exkursionsfahrt ins NÖ Weinviertel. Mehr als 60 von 80 Mitgliedern
konnte der Präsident, Sektionschef Dr. Karl Fink beim Antritt der Busfahrt be-
grüßen. Mit von der launigen Partie, Finanzstadtrat Min.
Rat Dr. M. Fembeck,
Ortsvorsteher Günter Knapp und Wirtschaftsbundobmann Werner Schubert.
Die zu erwartende Geselligkeit und die sich festigende
Freundschaft veran-
lassten den Kierlinger Verein, zum wiederholten Mal die Weinbaugemeinde Hadres anzufahren.
Generalsekretär GR a.D. Norbert Gschirrmeister zeichnete sich durch beispiel-haftes Management aus und stellte, wie in seiner Aktivzeit als Gemeinderat, sein besonderes Organisationstalent gepaart mit solidarischer Menschenführung
der heitersten Art, unter Beweis. Es muss nicht extra betont werden, dass die Kierlinger ihren `Norbert´ unter besonderen Schutz stellten.

Dem Kierlinger Ortsvorsteher Norbert Gschirrmeister
und Maria Audrit aus Hadres, (im Bild) gelang -
und gelingt es besonders gut, die gesellschaftlichen Kontakte
dieser beiden
Orte in Schwung
zu halten.
Mit einem freundlichen
`Prosit - wohl bekomm es euch´, wird der edle
`93er´
Rebensaft  angestochen
und gut gekühlt verkostet -
dass
es eine Freude
ist...
So erzählte Norbert Gschirrmeister wieder ganz locker über den Bordlautsprecher des Busses alles Wissenswerte über die Fahrtroute und
den besonderen Weinbauort Hadres. Von der weithin bekannten Kirche
von Schöngrabern mit ihrer steinernen Bibel und der im Jahre 1816 in
Klosterneuburg erbauten Orgel. Und natürlich von Hadres selbst, dem Ort an
der einstmals toten Grenze. Dass der Ortsname nicht seinen Ursprung von
einem berühmten König oder Herzog ableitet, sondern von den eher rauen
Gesellen - namens `Haderiche´, die in böhmischer Fürstenbegleitung
standen, stört heute die Ortsbewohner nicht mehr. Sie wissen, auf fremde Lorbeeren ist schlecht auszuruhen.
Da bauen sie schon lieber auf ihre eigene Schaffenskraft, und die lässt sich
ja wirklich sehen. 70% der in Österreich gesetzten Weinreben stammen aus
der Zucht von Hadres. Der gute Boden für die Veredelung ist nicht zuletzt ein
Grund, dass sich der Ort selbst um ertragreichen Weinbau kümmert.
Heute findet man hier die längste Kellergasse des Landes.
 
Kurier, Seite 30 - Niederösterreich /  Donnerstag, 28. Jänner 1988               
Schädigte VP-Mandatar Stadt Klosterneuburg?
Ungereimtheiten rund um einen Weingarten
Klosterneuburg,- War es nur ein kleiner formeller Irrtum, oder wollte sich der ehemalige Chef des Klosterneuburger Liegenschaftsamtes, auch VP- Gemeinderat und früherer
Ortsvorsteher der Katastralgemeinde Kierling,
Norbert Gschirrmeister, ein sattes
"Körberlgeld" verschaffen?
Jedenfalls entdeckte VP Stadtamtsdirektor Paul Weber ende des letzten
Jahres bei der Überprüfung des Flächenwidmungsplanes einige Ungereimt- heiten. Von 1972 bis 1981 pachtete `Ämtermulti´ Gschirrmeister einen
7.700 Quadratmeter großen Weingarten von der Gemeinde. Nach Auflösung des Pachtvertrages übertrug der VP-Politiker das sogenannte Auspflanzungsrecht auf eines seiner eigenen Grundstücke. Somit hatte er
das Recht, den Stockbestand seines Weinbaues, beliebig zu verändern.
`Hier liegt eine klare Wertminderung des angepachteten Grundes vor´, erklärt
Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh. Gschirrmeister, damals noch in der
Position des Liegenschaftschefs, sieht die Sachlage jedoch anders. "Ich
habe mich rechtlich zuwenig erkundigt - das war ein Fehler. Dazu stehe ich.
Die Klosterneuburger Stadtgemeinde reagierte sofort und brachte am Bezirksgericht eine Sachverhaltsdarstellung ein. Gschirrmeister - er legt
übrigens wegen der aufgezeigten Missstände, sein Amt als Ortsvorsteher per
1. Februar 1988 zurück. Er möchte aber den entstandenen Schaden auf
zivilrechtlichem Weg wieder ausgleichen. "Ich werde das Pflanzrecht von
einem anderen Weingarten zurückerstatten."
Bürgermeister Schuh zeigt sich abwartend. "Sollte ein strafbarer Tatbestand
festgestellt werden, erfolgt eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft."

Michael Berger
 
Meine Meinung    27                          
`No - ja´ - was soll ich da sagen. Schwierig, ungewollt - oder nur `dumm
gelaufen´? Wer weiß das schon so genau. Zu vielen derart ungut
erkannten Polit-Projekten muss man sich vorerst in jedem Fall einmal
fragen: `Cui bono?´ -
Wem nützt es? (Marcus Tullios Cicero- Römischer Redner und Staatsmann 106 - 43 v. Chr.) War es Absicht, ein Fehler, oder wollte sich einer der aktivsten
Gemeinderäte Klosterneuburgs - auf Kosten der
`Stadt´- sprich - der `Allgemeinheit´ bereichern? Oder sich nur ein kleines Körberlgeld verschaffen - um damit vielleicht minder Bemittelten, oder anders gelagerten `Armen´ unter die Arme greifen
zu können?
Kann man nach einem solchen Vorgang nachweisen, dass Absicht,
ungerechtfertigte - und nicht wieder gut zu machende Bereicherung
dahinter steckt, wird es kaum einen Verantwortungsträger geben, der
nicht konsequent und unnachgiebig - Wiedergutmachung verlangt.
Nur in dem Moment, wo es eine Bereitschaft gibt, eine derartige
Aktion
durch eine Entschuldigung und Geld-Rückerstattung ungeschehen zu machen,
hat doch auch hier der `Kaiser das Recht verloren´!
 

So eine tatsächlich nachzusehende Wiedergutmachung ist glaubhaft zu erkennen. Hat sich doch der verdienter Maßen mehrfach gewürdigte Politiker und Beamte, der Stadt-Gemeinderat und Ortsvorsteher der
Katastralgemeinde Kierling -
Norbert Gschirrmeister nicht nur entschuldigt.
Er erklärte sich gleichzeitig bereit, einen allenfalls entstandenen Schaden wieder gut zu machen. Schon allein deshalb, weil es ihm
glaubhaft nicht bewusst war, allenfalls während seiner anstrengenden -
und nicht zuletzt der Öffentlichkeit dienenden Beschäftigung, eine möglicherweise ungerechtfertigte Vorgangsweise vorgenommen zu
haben. 
Um auch möglichst rasch seinen guten Willen erkennen zu können,
erklärte sich Ortsvorsteher Gschirrmeister bereit, alle sine öffentlichen
Funktionen zurück zu legen. Den scheinbar entstandenen finanziellen
Schaden, wolle er glaubhaft wieder gut machen: `Ich werde das Pflanzrecht von einem anderen, mir gehörenden Weingarten, an das Öffentliche Gut rückerstatten´.
 
Somit erscheint es auch gerechtfertigt zu sein, dem ehemaligen, vor
22 Jahren verstorbenen Ortsvorsteher Norbert Gschirrmeister, der insbesondere der Kierlinger Orts- Bevölkerung stets treu und nach-weislich zuvorkommend diente, eine
wie vorgeschlagen, posthum-
bleibende Würdigung - von Seite der Gemeindevertretung angedeihen zu lassen.

 
Herwig Irmler
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