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(21) Norbert Hofer  < klick! buero.hofer@fpoe.at
https://www.facebook.com/norberthofer2016

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Van der Bellen ist Bundespräsident!
 
4.12.2016: Das Stimmenergebnis von Ing. Hofer war der größte Wahlerfolg, weit über die Freiheitliche Partei hinaus. Die Parteienallianz, konnte sich nur geschlossen wehren. Und dennoch kann sich die gemeinsame `Wahlgemeinschaft´- künftig gegen Hofer- schon jetzt warm anziehen...
 
3.12.2016: Wenn morgen die Entscheidung fällt, muss man den Sieg-Anwärter für die Bundespräsidentschaft Norbert Hofer -nicht allein nach politischen Schwerpunkten beurteilen. Da hätte natürlich Hofer eine berechtigte Sieg-Chance vor Van der Bellen. Aber da gibt es noch die Sinn-Frage, die insbesondere das Alter der Kandidaten betrifft. Und da schneidet Hofer in der bewerteten Sinnfrage ganz schlecht ab. Was soll ein junger, dynamischer Politiker in einem `Pensionisten-Posten´? Ist man zuletzt Polit-Präsident, ist das- und das soll es auch - die letzte politische Aktivität sein. Dann kommt die Pensionistenzeit. Eine Position, die für Hofer gar nicht passt. Ein junger, dynamischer Politiker muss seine Talente für die Zukunft, als aktiver Funktionär einbringen. So kann man sich Hofer als Bundeskanzler vorstellen. Und diese Position liegt auch in der Luft...
 
4.12.2016: Bei der unüblichen Wahl-Aktivität `Alle gegen einen´, ist es ja keine besondere Leistung, einen einzelnen Wahl-Repräsentanten erfolgreich zu schlagen. Nur muss man auch erkennen, dass der Einzel-Kandidat Hofer beinahe so Stimmenstark war, wie alle anderen Parteien zusammen.
 
Der
Zweite und endgültige Wahlgang zur Bundespräsidentschaft in Österreich, findet am 4.12.2016 statt. Ohnehin peinlich genug, wenn es in unserem Land  nicht gelingt, auf `Anhieb´ eine gültige Wahl zu produzieren. Aber das ist auch jetzt kein Thema mehr. Bei der festgelegten Wahl haben wir, wie bekannt, Norbert Hofer, FP- und Alexander Van der Bellen, Grüne.
Und wenn man da denkt, wie bei `normalen Wahlen´ sich die einzelnen Parteien, wie Hund und Katz benehmen, ist es bei dieser Wahl - mit nur zwei Parteien ganz anders. Da haben plötzlich, die nicht kandidierenden Parteien, Freude, Liebe und Interesse an der letzten Stichwahl gefunden. Und ganz unüblich, ja geradezu grotesk- man kann auch sagen ungültig, wird öffentliche Wahlwerbung für die persönliche und geheime Wahl betrieben. Und wenn wir uns auch die Beurteilung `gut´ oder `schlecht´ ersparen, interessant ist es dennoch, dass sich jetzt die Roten und Schwarzen ideologisch als Grüne erkennen. Aber egal. Wenn die Wahl geheim bleibt, ist alles akzeptabel. Nur: Sie ist nicht mehr geheim. Die Fraktionsführer der einzelnen- jetzt nicht kandidierenden Listen-
färben sich grün, weil sie für ihre schwarze - und rote Partei keine Stimmmöglichkeit haben, und den `Blauen - freiheitlichen Kandidaten´ um jeden Preis verhindern wollen. Eine geheime Wahl wird anders geführt. Und auch das Gesetz nimmt das Wahlgeheimnis wörtlich in den Mund. Mit der öffentlichen Gegnerschaft aller nicht freiheitlichen Bürgern, ergibt sich ein `Alle gegen einen´ - wodurch kein anderes Ergebnis als ein Van der Bellen- Erfolg zu erwarten ist.
Wikipedia:
Das Wahlgeheimnis schützt den Wähler bei einer geheimen Wahl davor, dass seine Wahlentscheidung beobachtet wird oder nachträglich rekonstruiert werden kann. Die Sicherung des Wahlgeheimnisses ist einer der Wahlrechtsgrundsätze einer Demokratie. Ziel ist es, die Einschüchterung von Wählern und den Verkauf von Stimmen zu erschweren.
Das Subsidiaritätsprinzip legt eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Ich hab die Erklärung der Subsidiarität im Psychologie- Unter-richt so gelernt: `Groß nur dann, wenn Klein nicht kann!´  H.I.

Die verbindliche Auskunft von Norbert Hofer zur ORF-Pressefrage 2. Prg. am 30.11.2016,  nach seinen Schwerpunkt-Maßnahmen, die er nach dem Wahlsieg verwirklichen möchte, beantwortete Hofer so:
`Mir ist es wichtig, dass die
Subsidiarität der Union erhalten, ausgebaut und so weiter im Land erfolgreich betrieben wird´.

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Und jetzt kommt ein ausgesprochen fiktiver Beitrag. Gewagt, und getürkt. Wenn aber ernst gemeint- einfach verboten. Und in der tatsächlichen Erkenntnis, nur lächerlich, und für den aussagenden Stadtchef politisch schädlich. Auch weil das gar nicht ernst gemeint sein kann, fragt man sich, was das soll, Herr Bürgermeister?

Also schauen wir in die NÖN Klosterneuburg, Nr. 48, 30.11.16  S/ 2
Nur die FPÖ ist für Hofer
BP-Wahl /
Fast geschlossen stehen Stadtparteien hinter Van der Bellen. FPÖ ortet tiefes Wahlkampf-Niveau.
Klosterneuburg1.at: Einfach lächerlich und nicht realisierbar. Wenn jetzt einer der veröffentlichten Mandatare sagt: `Ich hab es angekündigt und auch realisiert´, kann die Wahl wieder für ungültig erklärt werden... 
 
Von Christoph Hornstein,   Auszugsweise...
 
Außer der Klosterneuburger FPÖ, bekennen sich alle Fraktionen offen zu Alexander Van der Bellen.
Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) tut das sogar im Rahmen der überparteilichen initiativé `Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für Alexander Van der Bellen´: `Ich werde als Österreicher und Vater -  aus drei wesentlichen Gründen -
Alexander Van der Bellen - meine Stimme geben.
1. möchte ich Verbesserungen der Europäischen Union,
    ohne das gesamte Friedensprojekt infrage zu stellen.
2.
schätze ich Politiker mit hohem Umweltbewusstsein,
    denn ich stamme aus einer Stadt mit sehr hoher
    Lebensqualität dank einer intakten, schützenswerten
    Natur.

3. schlussendlich kann ich keinen Parteifreund wählen
    und entscheide mich für jenen, der unabhängig
    agieren kann und von parteipolitischen
    Machtinteressen
weniger beeinflussbar ist.´
 
Also, Herr Bürgermeister, zu Punkt 1. hört man heute eine Hofer- Aussage im ORF. Sie lautet: 
`Mir ist es wichtig, dass die Subsidiarität der Union erhalten, ausgebaut und so - weiter im Land erfolgreich betrieben wird´.
2. Da muss ich ihnen leider wieder sagen: Hofer ist und bleibt erster Natur- und Umweltschützer.
3. Sie meinen, weil sie keinen VPler und SPler wählen können, müssen Sie einen Grünen wählen - damit diese Partei, die sie eigentlich nicht mehr besonders mögen, jetzt auch im verdrängen der Schwarzen und Roten aktiv werden.
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Heute
- Freitag 20.5.2016  Nr. 2509- Seite 15   Foto: Picturedesk
Die Österreich-Frage:
Wer soll unser Bu- Präsident werden?
Weihbischof betet und stimmt für FPÖ-Hofer
Drastische Wahlempfehlung des Salzburger Geistlichen Andreas Laun mit folgendem Ordnungsruf durch Kardinal Schönborn: Im Internetportal "kath.net" sieht Laun Alexander Van der Bellen als personifizierten Belzebub: "In allen heiklen und gefährlichen Fragen, vom Lebensschutz über die Gottesfrage bis Gender, steht er auf der falschen Seite!" Wer ihn wählt, sei `gehirngewaschen´.
Bei Hofer hingegen gerät Laun ins Schwärmen: `Was man von ihm liest und hört, ist vernünftig und in Ordnung. Man kann nur Hofer wählen und beten für ihn und für Österreich´ Kardinal Schönborn betonte angesichts dieser Worte, die Kirche gebe keine Wahlempfehlung ab. - Wer es doch tut, sollte auf seinen Stil achten.
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Heute
- Freitag 13.5.2016  Nr. 2505- Seite 16
Werbung für Norbert Hofer
Wirbel um Kirchen-Website

Foto: Pfarre Hürm   Franz Xaver Hell (li) betreut die Pfarre Hürm (re)  
Alexander van der Bellen sei `geradezu eine Symbolfigur für die Kultur des Todes´
auf der Homepage der Pfarre Hürm (Melk) wird kein Hehl daraus gemacht, wen sie als Bundespräsidenten bevorzugt.
Die Seite ist gespickt mit Seitenhieben auf den grünen Kandidaten.
Norbert Hofer stehe indes für die `Kultur des Lebens´. Pfarrer Franz Xaver Hell stellt laut `Profil´ klar: `Ich habe den Betreiber (
Anm.: der Organist der Kirche) bereits angewiesen, die Inhalte vom Netz zu nehmen!´
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Ing. Norbert Hofer hat es laut offizieller Meldungen nicht geschafft. Kontrollieren kann man das Ergebnis nicht. Da muss ich gleich wieder an den `Formel1 - Zirkus´ denken. Da weiß ich nur zu gut, dass so manches Ergebnis nicht der Realität entspricht. Man kann auch von `geschwindelt´ sprechen. Wir haben  auch eine EU-Wahl gehabt. Wer glaubt, dass das Wahlergebnis von Österreich durchaus korrekt abgelaufen ist, kann auch an den Weihnachtsmann glauben. Da ist mir zum Beispiel bekannt, dass ein Wähler fünf Ja-Stimmen abgegeben hat. Und blicken wir noch einmal auf die Wahl zum Bundespräsidenten. So lange es Briefwahl-Möglichkeiten gibt, sind für mich solche Wahlen ungültig! Wer schon mit Briefwahl seine Stimme abgegeben hat, weiß am besten, dass diese Wahlart keine demokratische Aktivität darstellen kann. Wenn ich meine Stimme per Post versende, diese bei einem Amts-Empfänger unkontrolliert - über Nacht - deponiert wird, ist die nötige Sicherheit nicht gewährleistet.
Und wenn sich unter den Wählern Zweifel eröffnen, ist die Briefwahl kein demokratisches Wahlmittel.
Die Briefwahl muss abgeschafft werden
!!!
Und noch einmal zum `Van der Bellen´ Schmäh. Alle Verantwortlichen, die einen Sieg von Van der Bellen wollten, sprachen ihm den Sieg zu, einen Tag bevor die Briefwahl ausgezählt wurde. Es wurde einfach angenommen, dass von den 740.000 Wahlkarten, die Mehrheit an V d Bellen fallen wird. Da sind aber noch lange nicht alle Fragen verständlich beantwortet. Zum Beispiel: Die Briefwahl-Protokolle mussten und müssen vor der offiziellen Zählung in der Annahme-Stelle eingelangt sein. Dazu kommt auch gleich die Grätchen-Frage:
Warum können- oder konnten die
750.000 Wahlkarten nicht am selben Tag mit dem approbierten Zählteam ebenfalls gezählt und der übrigen Zählung angeschlossen werden?
Ich glaube auch nicht, dass die Anzahl der Wahlkarten keine tausender- hunderter- und einer- Ziffern erkennen lassen.
Dann noch etwas. Meiner Meinung nach etwas ganz wesentliches. In der Zentrale Wien werden alle Briefwähler aus ganz Österreich gezählt. Wohin werden sie zugerechnet?
Wenn sie zum Wiener Ergebnis zugerechnet werden, ist das falsch. Die Wählerstimmen der Wahlkarten müssten  den jeweiligen Bundesländern, bzw. den jeweiligen Orten zugezählt werden. Noch einmal: In keinem Fall dürfen die Stimmen - wie `Graut und Rüben´ - an Wien angehängt werden.  Vermutlich wurde das aber bei der Zählung so gehandhabt. Zuletzt müssen wir an dieser Stelle eine Besserung vornehmen können. Die 740.000 Wahlkarten müssen ja noch vorhanden sein. Und zwar so getrennt, wie sie in der Wahlbehörde eingelangt sind. Ist das so?
Eine TV- Wahl-Sprecherin erklärte uns am Di. 24.5.2016 in den 22 Uhr Nachrichten beim Thema `Briefwahl-Zählungen´, dass diese deshalb nicht am Wahltag gezählt werden konnten, weil die Zähl-Ordner in den späten Abendstunden schon zu müde waren. "Man kann sie ja nicht bis nach Mitternacht beschäftigen." Das macht mich sprachlos. Ja wieso darf es nur ein Zähl-Team geben? Warum kann man nicht eine eigene `Zähl-Mannschaft´ einsetzen? Und freundlicherweise sogar vor oder gleichzeitig mit den Listen-Ermittlern. Da uns jetzt im ORF so ein Unsinn  `verzapft´ wurde, der mich sprachlos macht, kann ich noch einmal nur folgende Lösung erkennen:
`Die Wahlkartenlösung ersatzlos abschaffen´.
Wer terminmäßig nicht wählen kann, hat eben keine Wahl-Möglichkeit
!



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Kopftuchsager empört die Welt!

Kronen
Zeitung   
Kopftuch-Skandal

VdB: "War mein Fehler, wenn man so will"

 

05.05.2017 - 1831

Foto: Klemens Groh, independent.com, Frankfurter Allgemeine

 
"Hin und wieder wird man auch etwas sagen müssen, wo man im Moment viel Kritik einsteckt. Aber auf Dauer wird vielleicht doch verstanden, was man eigentlich sagen wollte." Über diesen sprachlichen Umweg versucht Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Gespräch mit der "Krone" am Donnerstag eine Erklärung für sein missverständliches, manche meinen eher verunglücktes Beispiel mit dem Kopftuch  und dem Davidstern in der NS- Zeit zur heutigen Lage der Muslime. "Es war mein Fehler, wenn man so will", sagt das Staastoberhaupt.
Seine Aussage, wonach der Tag kommen werde, wo man alle Frauen bitten müsse, "aus Solidarität" ein Kopftuch zu tragen, sowie der Vergleich mit dem Davidstern sorgte nicht nur hierzulande , sondern auch international  für heftigen Wirbel. Satte 82 Prozent der "Krone"- User  sprachen sich für eine offizielle Erklärung des Staatsoberhaupts aus.
 

Erste Stellungnahme zur Kopftuch- Causa

In Van der Bellens dezentem Eingeständnis mag dessen Fähigkeit zum selbstkritischen Rückblick zum Ausdruck kommen. Ein wenig wirkt es jedoch auch, als würde er sich der Kritik und dem Unverständnis in der Öffentlichkeit über seine Aussagen beugen. Von der eigentlichen Botschaft rückt Van der Bellen nicht ab.
 
Video: ORF
"Fehler lag mehr in der Formulierung"

Rückblickend, so gibt das Staatsoberhaupt zu verstehen, mag der Fehler mehr in der Formulierung gelegen sein, die aus dem Anlass gerissen einen falschen Eindruck erzeugt habe. Vielleicht möchte der Bundespräsident jetzt auch nur einen Schlusspunkt unter eine zunehmend schräger verlaufende Debatte setzen.
 
Kopftuch als "ziviler Widerstand gegen Diskriminierung"
Abgesehen davon hätte es der Präsident jetzt wohl vorgezogen, über seine ersten 100 Tage in seinem neuen Amt zu reden. Geredet wird aber nun über Kopftuch und Davidstern. Und da beharrt Van der Bellen darauf, dass er das nicht als Vergleich, sondern "als Beispiel für zivilen Widerstand" verstanden wissen will. Es sei ihm um die Darstellung des "zivilen Widerstands gegen die Diskriminierung einer Minderheit" gegangen. Der Bundespräsident mag sich gewissermaßen ein scheues "Mea Culpa", aber kein laut vorgebrachtes "Maxima Culpa" abringen.
 
Holocaust, KZ: Fokus auf Vorgeschichten von Verbrechen legen
Und im Trubel der Missverständnisse interpretiert sich Van der Bellen selbst. Er sorge sich "seit Langem, dass wir uns immer so sehr auf das Schlussverbrechen, den Holocaust, die Konzentrationslager fokussieren, und zu wenig mitdenken, was schon in den 1920er- und den 1930er- Jahren passiert ist": die Vorbereitung, die Entwürdigung, die Diskriminierung - erst diese Vorgeschichte erkläre, wie es dann dazu kommen konnte, die Menschen auch physisch zu vernichten. Das wollte Van der Bellen mit seiner Kopftuch- Davidstern- Geschichte sagen. Sagt er.

 

Parallelen von Islamfeindlichkeit und Antisemitismus  Wikipedia  Auch in einer Stellungnahme des Jüdischen Kulturvereins Berlin wurde die Islamfeindlichkeit des 21. Jahrhunderts mit Antisemitismus verglichen: „Zunehmend scheinen Antisemitismus und Islamophobie zwei Seiten jener Medaille zu sein, in die stereotypes Handeln und neues Unverständnis mit großen Lettern eingraviert sind.“
 
Bundespräsident Alexander Van der Bellen:
Wenn es so weiter geht, bin ich schon bei der nächsten Frage. Bei der um sich greifenden Islamophobie, wo noch der Tag kommen wird, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. `ALLE!´ - Aus Solidarität gegenüber Jenen, die es aus religiösen Gründen tun.
Guten Morgen Herr Irmler!
Der Präsident und das Kopftuch: Alexander Van der Bellens sogenannter „Kopftuch-Sager“ bleibt ein Thema. Medien in aller Welt – gerade auch solche mit liberal-linker Haltung, die grundsätzlich Van der Bellen nahestehen, zerzausen den Präsidenten für diesen „schweren Fehler“. In dieser Woche hat der Präsident in der „Krone“ Stellung genommen: „Es war mein Fehler, wenn man so will.“ Von der Grundbotschaft indes rückte er nicht ab.

So reiben sich weiter viele an ihm. Ein Musiker wie Andreas Gabalier, der sich (halb)lustig ein Kopftuch aufsetzt, genauso wie ernst zu nehmende Islamkritiker wie die deutsche Autorin Zana Ramadani, die Van der Bellen einen offenen Brief schrieb. Im Bischofberger-Interview in der heutigen „Krone“ sagt Ramadani  dazu: „Das Kopftuch ist nicht, wie Herr Van der Bellen anklingen ließ, ein Zeichen von Freiheit, sondern das Gegenteil: Symbol von Geschlechtertrennung, von Ungleichbehandlung und Unterdrückung.“ Das wird es doch nicht sein, was der linksliberale Präsident anstrebt?
 

Herwig Irmler erkennt: Auch ich erlaube mir zur `Kopftuch-Problematik´ etwas zu sagen: Meine Empfindung stammt aus sicherer und fachlich fundierter Quelle: Auch wenn es sich bei meiner Bestätigung nur um einen Aktiv-Friseur handelt, ist anzunehmen, dass auch weitere Friseure und Haar-Pädagogen ähnliche, bzw. gleichlautende Erkenntnisse wahrnehmen, oder schon wahrgenommen haben.
Also der genannte und unter täglicher Beobachtung stehende Berufs-Friseur- berichtet aus seiner inzwischen zehnjährigen Praxis in seinem öffentlichen Stadt-Unternehmen, dass er
kein einziges Mal eine `Kopftuch-Frau´ behandelt hat.
Ja nicht einmal für eine Haarwäsche, um die Gefahr von
Kopf-Läusen zu verhindern, die unangenehmer Weise immer häufiger zur Familienplage werden. Auch Lehrkräfte in den Schulen - können davon ein `Lied´ singen. Nein! Es kommt einfach keine einzige `Kopfhaar-Frau´ über die Schwelle des Friseur-Geschäfts.
Nein, nicht die Gebote der Religion verbieten blankes Haar. Vielmehr ist es der Ehemann - oder auch der Vater, der den ehelichen Kindern oder Partnerinnen verbietet zum Friseur zu
gehen. Dann, wenn sie nicht auch in einem Arbeitsverhältnis stehen.
Allein Spar-Gründe sind es, die Väter oder Ehepartner den weiblichen Familien-Angehörigen Frisier-Verbote auferlegen.
 Nur Frauen, die eigenständig in einem Arbeitsverhältnis stehen, dürfen am Kopf ihre Haarpracht zeigen. Und natürlich auch zum Friseur gehen - der dann auch vom selbst verdienten Geld zu bezahlen ist.
Doch, es gibt auch noch die rühmliche Ausnahme: Elegante Kopftuch-Trägerinnen, die, man staune, sogar als Lehrerin in der Schule das Kopftuch nicht abnehmen. Aus krankhaftem Sparwillen. Oder weil die betreffende Person einfach nie und nimmer zur `Österreicherin´ erklärt werden will, sondern eine Österreicherin nur sein muss. Sie besitzt vielleicht auch zwei Staats-Zugehörigkeiten und will auch die Wahlberechtigung in ihrem fernen Geburtsland ausüben. Für Sie scheint nur wichtig, dass sie mehr Geld verdient, als sie das jemals in ihrem Geburtsland hätte schaffen können.
So einfach, aber auch anstrengend, ungerecht und schädigend für unsere Volkswirtschaft ist das Kopftuch-Problem in unserem Land. Warum das in unserem Land nicht erkannt und nicht verstanden wird, ist nicht nachvollziehbar.
Leider muss ich diese Erkenntnis auch unserem Bundespräsidenten näher bringen. Da kann ich nur sagen: Ich bin froh, dass ich ihn nicht gewählt habe. Leider verbietet es jetzt aber auch mein Polit-Gewissen, unseren Orts-Bürgermeisgter Schmuckenschlager nochmals zu wählen. Er hat ja nicht nur öffentlich für Van der Bellen Partei ergriffen, sondern hat mir gegenüber bestätigt: `Ja, ich habe ihn gewählt!´

Seltsame Aussagen
(Bild: stock.adobe.com, krone.at-Grafik)
Foto: stock.adobe.com, krone.at-Grafik
 

Wohin fällt Van der Bellen in türkis-blauer Frage?

Mit nobler Nachsicht umschifft FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache alle Fragen nach den als seltsam bewerteten jüngsten Aussagen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu den Koalitionsverhandlungen. Bei einer Aussprache in der Hofburg am Freitag war aber erwartet worden, dass es nun (vorläufige) Klarheit darüber gibt, wohin das Staatsoberhaupt in der türkis-blauen Frage am Ende fällt.

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