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     Erfolge - Stadt    04                        Discl. |  Impr.
* Elite Uni passt
* Die Geschichte belegt Vielfalt
*  Allen voran die PolitikUNI-Geburt
*  Reaktionen
UNI - Standort Maria Gugging     Jän. 2006
 
röm. Weihestein- Gugging um 101 n. Chr.

UNI-Standort gibt Klosterneuburg,
nach Vorschlag von Irmler und Vitovec, lang ersehnte Impulse

Das Zentralgebäude wird Sitz der Leitung und der ersten Vorlesungen
Der Standort für die 1. Österr. „Elite-Universität“ ist mit der Ent-scheidung gegen die ehemalige
Landes-
Nervenklinik in Ma. Gugging gefallen. Die erste Stellungnahme wechselt von `passt gut", "ein Glück für uns´ oder `Impuls für die Stadt´
Wir danken GR Barbara Vitovec + Herwig Irmler für ihre selbstlose Ideenfindung!
 
Der Endbericht, unterfertigt von BK Schüssel, Finanzmin. Grasser,
Bildungsministerin Gehrer, LHptm. v. NÖ Dr. Erwin Pröll, und Industrievertretern, ist jetzt bindend. In Wien ist man Enttäuscht.
Sie hätten jetzt die "Hosen herunter gelassen", um den Zuschlag am Flugplatz Aspern zu bekommen. In ihrer Solidarität haben jetzt die Wissenschafter, der Physiker Anton Zeilinger und der Chemiker Peter Schuster, die als wissenschaftliche Ziehväter für dieses Projekt galten, ihre Mitarbeit aufgekündigt. Sie sehen keine ordentliche Zusammenarbeit zwischen den notwendigen Komponenten, die eben die Wissenschaft und die Politik betreffen, für gegeben an. Die "Austrian Institute of Advanced Science and Technology" (AIAST) will aber unbeirrt, auf dem Gelände der ehemaligen Nervenheilanstalt eine Elite-Uni errichten.Grundlage für die Entscheidung war das Gutachten des Beratungsunternehmens Mc Kinsey, das Gugging in zwei von vier Kriterien auf Platz Eins reihte.
Nach intensiven Beratungen unterstützt die Wissenschaftsgruppe des Kernteams mehrheitlich den Standort Klosterneuburg. Insbesondere wegen der günstigen „Finanziellen Lage“, die in der heutigen Zeit ein entscheidender Faktor ist. Bevor es aber 2007 so weit ist, dass mit einem provisorischen Lehrbetrieb auf den Gebieten Biologie, Mathematik und Physik begonnen werden kann, müssen noch einige Vorarbeiten geleistet werden.
Zuerst muss ein Gesetzes-Passus verabschiedet werden. Die Büros für die Betreibergesellschaft sollen noch im heurigen Frühjahr bezugsfertig gemacht werden. Sie sind weiters Voraussetzung dafür, einen ordentlichen Betrieb vorzubereiten. Bevor dieser beginnt, müssen die noch ca. 270 Patienten der Psychiatrischen Abteilung nach Tulln ausgesiedelt werden. Dazu bemerkt der zuständige Sprecher der Institutsplanung und Leiter der Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung des Amtes der NÖ Landesregierung, Dr. Gerhard Tretzmüller:
"Für die Absiedlung der Psychiatrischen Abteilung, die für 2008 vorgesehen war, wird jetzt der Termindruck erhöht, so dass schon 2007 der Großteil des Zentralgebäudes für den Uni-Bedarf zur Verfügung steht."

Aus der Sicht des Künstlerhauses, Leiter Dr. Johann Feilacher

Dr. Johann Feilacher: "Die Entscheidung des UNI-Standortes in Maria Gugging ist für uns, aber auch für die Vorhaben der universitären Forschung, als sehr günstige Entwicklung zu erkennen. Der Zusammenschluss der Wissenschaft- sozusagen am Fuße des Sonnbergs- und der Kunst am Gipfel des Gugginger Hügels, an den Ausläufern des Wienerwaldes, dürften sich gegenseitig befruchten.

Ausbau und Restaurierung
des Künstlerhauses

Der Ausbau des Künstlerhauses für Vorträge, Konzerte, Lesungen und Symposien, wird nach dem Abschluss der Restaurationsarbeiten durch eine große Galerie, dem Museum, einem Shop und einem Restaurant-Angebot erweitert. Der Sammelbegriff für dieses kunstorientierte Kulturzentrum wird sich mit dem Namen Integratives CulturCenter Gugging, ICC-Gugging, anbieten. Es soll insgesamt 1400 m2 groß sein. Davon wird der Festsaal ca. 150 Besuchern Platz bieten. So kann dem Gast in Kombination mit dem Kontakt zur Natur und der Inanspruchnahme eines umfassenden Kunsterlebnisses, ein einzigartiges Allroundprogramm für einen ganzen Tag geboten werden. In der weltweiten Bedeutung der seit 1970 in Ausstellungen gezeigten Werke der Art brut, nimmt schon heute Maria Gugging den ersten Platz ein.

"Genie und Wahnsinn liegen eng beisammen".
Jetzt findet sich, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in diesem Ausspruch tatsächlich eine Begründung.
Seit der Verfilmung der Lebensgeschichte des Mathematikers John Nash ist die Frage nach der Verbindung von Genie und Wahnsinn wieder in aller Munde. Zwei amerikanische Psychologen konnten nun nachweisen, dass äußerst kreative Menschen bei Persönlichkeits-Tests ähnlich abschneiden wie manisch-depressive Kranke. Connie Strong und Terence Ketter von der amerikanischen Stanford University haben untersucht, inwieweit die bipolare affektive Störung (auch als manisch- depressivve Krankheit bekannt) mit kreativen Eigenschaften zusammenhängt. Zu diesem Zweck verglichen sie nicht nur gesunde und
erkrankte Menschen, sondern etablierten eine gesonderte Kontrollgruppe aus gesunden, aber besonders kreativen Probanden. Das Ergebnis: Letztere glichen bei Persönlichkeit, Temperament und Kreativität eher der Gruppe der erkrankten als jener der gesunden Menschen, durchschnittliche Kreativität .

Der geschichtliche, gesellschaftspolitische         
und wirtschaftliche Aspekt.

Die Geschichte belegt Vielfalt, 
               
damit, dass dem heutigen Maria Gugging auch eine dunkle Seite zu Grunde  liegt, die inzwischen, und nicht zuletzt von ihren Bewohnern, aufgearbeitet werden konnte. Im Namen des Nazi Geistes, wurde auf der einen Seite die Förderung von arischen "Supergehirnen" betrieben.
Das von den Nationalsozialisten vertretene Konzept einer "Volksgemeinschaft" strebte die Formierung einer weltanschaulich straffen, "rassisch" homogenen, sozial angepassten, leistungsorientierten und hierarchisch gegliederten Gesellschaft an, in der alle oppositionellen, unangepassten, nicht leistungsfähigen, "minderwertigen" Elemente ausgemerzt werden sollten. Nach dieser selbst ernannten "Strategie des Grauens", wurde in fast allen Irrenanstalten, wie auch in Wien Steinhof, Geisteskranke einfach "weggeschafft". Mittels Medikamenten, Injektionen, Nahrungs-mittelentzug und dgl. wurde blindlings gemordet.

Am Kierlinger Friedhof wurden die
Ermordeten aus Gugging bestattet

    

Besonders brutal ging es dabei in den NÖ Anstalten
Mauer-Öhling und Gugging bei der so genannten `wilden Euthanasie´ zu, wo 1943 der von der Gauleitung Niederdonau (Gauleiter Bürkel) provisorisch eingesetzte Direktor Dr. Emil Gelny, ein fanatischer Nationalsozialist, praktisch in Eigenregie mittels Medikamenten, Benzin-Injektionen und eines speziell konstruierten Elektroschockgeräts an die 600 PatientInnen umbrachte. Gelny gelang 1945 die Flucht nach Syrien, weiter nach Irak, wo er wieder als Arzt praktizierte. Patiententötungen durch Medikamente und Mangelernährung sind ebenso für die Siechenanstalt Klagenfurt (Dr. Franz Niedermoser), die Anstalt Niedernhart / Linz (Dr. Rudolf Lonauer) und die Anstalt Graz-Feldhof belegt.
 
Das Gugging der Traditionen - kennt jeder.

Vom Gugginger Sattel, nächst dem Römer-brunnen, der als erster und kleinster Alpen-übergang des Hagenthales gilt, erstreckt sich bis zur 1885 eröffneten Landesnerven-klinik, die mit dem Institut für Schlaganfallsforschung in Österreich, seit ihrem Bestehen, Schlagzeilen auf dem Gebiet der Forschung geschrieben hat. Mit dem ältesten, historischen 6000 Jahre alten Fundgegenständen, den römischen Weihesteinen aus dem 11. Jahrhundert, der Weinhauertracht, die den Weinbau dominierten Ort traditionell herausstreicht, die Österreichische Portiunkulakirche mit dem Gnadenaltar "Maria, Königin der Engel", als Kaiser-Jubiläumskirche, Pfarr- und Wallfahrtskirche, aber auch als Milleniums- Jubiläumskirche im Heiligen Jahr 2000, weithin bekannt, von Franz Völker 1910-1913 im Jugendstiel der neugotisch-byzantinischen Richtung erbaut.
80.000 Pilger besuchen den Ort, der als Anziehungspunkt die im Wienerwald errichtete Lourdesgrotte, mit dem Gnadenaltar in der Felsengrotte, die 1925 naturgetreu jener von Lourdes (Frankreich), vom späteren Ehrenbürger Pfarrer Caspar Hutter (1881-1957) nachgebaut wurde. International großen Ruf wurde der
Scherenschnittkünstlerin Josefine Allmayer ( 1904-1977) genauso  entgegengebracht, wie der Holzstecherin Rose Reinhold (1894-1959) Bedeutung erlangte Maria Gugging auch durch Sehenswürdigkeiten, wie durch das ehemalige alte Hascher-Wirtshaus mit Rauchkuchl aus dem 16. Jhdt. (im Hofe von Glockengasse 7) dem früheren Hotel Bellevue oder der Jugendherberge

und Ferienheim des CVJF (Christlicher Verein Junger Frauen). Dass Maria Gugging u.a. der Wohnsitz von Univ. Prof. DI Dr. Hermann Knoflacher ist, der sich als `Verkehrs-Papst´ weit über Österreich hinaus einen Namen gemacht hat, und heute die Tunnelkommission des Bundes  anführt, ist für die Bewohner genauso eine Ehre, wie es auch die Möglichkeit eröffnet, dass Prof. Knoflacher etwa als späterer Vortragender, in "seiner eigenen Uni" wirken darf.

Viele Gläubige aus Nah und Fern, kamen auch im Monat Mai 2015 zur `Mai-Andacht´ in die Lourdesgrotte, um mit ihren Gebeten, vor der Mutter-Gottes und der Hl. Bernadette, Dank- und Bitten näher zu bringen.
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Ein großer wirtschaftlicher Aufschwung könnte jetzt beginnen.
Schon am nächsten Tag nach der Entscheidung für den Uni-Standort Ma. Gugging besuchte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Wienerwaldgemeinde, um sich ein Bild von den sich bietenden Möglichkeiten zu machen und um mit den Ortspolitikern und Bgm. Schuh Gespräche zu führen. Auch Landeschef Pröll zeigte sich zuversichtlich, dass das Uni-Projekt einen großer Erfolg für das Land darstellen wird. Nicht nur der Dorfwirt Leopold Marazek, des traditionellen "Rebenhof"- Gasthauses, bei dem Pröll einkehrte, ist erfreut. Die Notwendigkeit in der Infrastruktur zu investieren, kleinere oder auch größere Unternehmen anzusiedeln, die es ermöglichen, etwa gleich an Ort und Stelle die geplante Nutzung aus den entstehenden Forschungsergebnissen, die mit Hilfe der Wissenschafter und der 500  Studierenden zur Marktreife geführt werden sollen, machen auch die Bevölkerung von Maria Gugging und der Bewohner der Nachbargemeinden Klosterneuburgs zuversichtlich, einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben zu dürfen. Fühlte sich doch gerade in diesem Punkt Maria Gugging, als Randgemeinde von Klosterneuburg, eher als Stiefkind. Schon jahrelang gab es keinen Greißler mehr im Ort, bis jetzt ein Supermarkt neben dem heutigen Donauklinikum die Waren für´s tägliche Leben anbietet.

 

Wie immer- allen voran die Politik.         
Und hier sogar die kleinste Partei!       
Der politische Ideenbringer mit dem Vorschlag, am Areal der ehemaligen LNK Maria Gugging, heute
„Donauklinikum“ ein UNI-Institut anzusiedeln, war die
zur Zeit des GR- Wahlkampfes Jän. - März 2005 kandidierte die Mütterinitiative Klosterneuburg, MIK-heute "Familienpartei Österreich", FAPÖ, die sich die Vision einer Universität in Maria Gugging, aus eigenem Antrieb, schon auf ihren ersten Wahlplakaten drucken lies.
Es folgten zwischen der Vorsitzenden Barbara Vitovec
und dem TU-Institut, Landeshauptmann Pröll und Bgm. Dr. Schuh Gespräche und eine Korrespondenz, die schließlich die ersten Weichen stellten. Mit einer Dringlichen Anfrage bei der Gemeinderatssitzung am 8. April 2005. hat die Familienpartei eine offizielle Antwort und eine verbindliche Stellungnahme ihrer Anregung eingefordert.

Erfreulich für die Familienpartei-
GR Barbara Vitovec
, die Aussage von Bgm. Dr. Gottfried Schuh gegenüber dem Kurier v. 3.2.06: "Ich danke allen, die an dieser Entscheidung mitgewirkt haben". Damit fühlt sich die Familienpartei angesprochen. Als Beleg, hier der erste Schriftverkehr:

Briefwechsel mit LHm. Dr. Erwin Pröll. Das Büro des LH v. 1.2.2005:
Sehr geehrte Frau Vitovec!
"Prinzipiell ist das eine gute Idee und die Überlegung, Teile der TU in Maria Gugging anzusiedeln ist nicht schlecht. Natürlich hat das Land wenig Möglichkeiten auf die Uni einzuwirken, aber ein Angebot von Seite des Landes ist durchaus denkbar. Wir werden diesen Vorschlag an die Bildungsgesellschaft des Landes weiterleiten, die auch mit der TU Kontakt aufnehmen wird, um festzu- stellen wie spruchreif ein solches Projekt zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist. Ob Tulln oder Klosterneuburg als möglicher Standort angeboten werden kann, liegt nicht zuletzt bei den jeweiligen Bürgermeistern. Und da wird jede Stadt voraussichtlich interessiert sein, solche Möglichkeiten zu nutzen. Genauso wie jeder Bürgermeister in diese Richtung kreativ sein wird. Es wird Ihnen noch ein Schriftstück über diese Angelegenheit zugestellt".
Dr. Erwin Pröll

 
Stellungnahme von Bgm. Dr. Schuh zu „TU nach Maria Gugging"  1.2.05
Sehr geehrte Frau Vitovec!
Ihr Schreiben betreffend Verlegung TU nach Klosterneuburg habe ich zuständigkeitshalber Herrn Hofrat Dr. Otto Huber bei der NÖ Landesregierung zur Prüfung weitergeleitet. Hofrat Dr. Huber bzw. seine Abteilung ist für die Nachnutzung des neurologischen Krankenhauses in Maria Gugging zuständig. Sobald ich über ein Prüfungsergebnis verfüge, werde ich Sie davon in Kenntnis setzten.
Dr. Gottfried Schuh
 

In einem zweiten Anlauf, Schuh zu einer Aussage zu bewegen- 2.2.05
nach dem GR Vitovec eine persönliche Stellungnahme des Bürgermeisters verlangt hatte, dann doch noch eine Schuh-Aussage am
"Zu Ihrem Mail bezüglich universitärer Einrichtung als Nachfolgeprojekt für die neurologische Anstalt in Ma. Gugging, teile ich Ihnen mit, dass ich selbstverständlich derartige Pläne unterstützen würde. Außer der Verlagerung von Instituten  der TU Wien gäbe es auch die Möglichkeit der Etablierung einer Eliteuniversität in Gugging, wie etwa das "Format" in seiner dieswöchigen Ausgabe berichtete. Auch in diese Richtung werden wir sondieren. Nicht zuletzt werden wir auch die Ansiedlung einer Fachhochschule auf diesem Standort prüfen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
-Bgm. Dr. Schuh-

Dringend: Im Ideen-Aufwind- der Zukunft eine Chance geben 
FAPÖ: "Jetzt muss etwas geschehen,
mit diesem Schandfleck"

 

Wieder ist die Familienpartei Österreich an jener Stelle, wo gerade im Hinblick auf das chancenreiche UNI- Engagement, unverzüglich mit den Planungen in die Zukunft begonnen werden muss. So ist nach Meinung des FAPÖ- Planungsausschusses eine Sanierung der Wohnbauruine an der Kierlinger Str. S vis a vis des Hofer-Marktes unverzüglich einer Sanierung zu unterziehen. Nicht nur dass dem- nächst Wohnungen benötigt werden, so GR Vitovec, "wäre es auch möglich an dieser Stelle ein attraktives Einkaufszentrum entstehen zu lassen, in das der bestehende Supermarkt  integriert werden könnte. Tiefgaragen, die nicht ausgelastet sind, stehen jetzt schon im Hofer-Markt, aber auch in der Bauruine zur Verfügung".

Viele Jahre hat es gedauert, bis sich eine Baufirma gefunden hat, die Wohnhausanlage fertig zu stellen. Jetzt ist es ja doch noch gelungen. und das noch dazu zur vollen Zufrieden-heit der Wohnungs- Nutzer. Auch die  Bevölkerung ist zufrieden.
Reaktionen:            
es ist für mich völlig unverständlich, dass die PUK FÜR gugging als standort einer ELITE UNI plädiert! PUK statusbericht : .....Die PUK befürwortet dieses Projekt natürlich, weil es für die Gemeinde eine ziemliche Aufwertung bedeutet......... Ist euch klar, was das an Zunahme des Verkehrs für Klosterneuburg bedeuten würde? Ist euch klar, dass das Wasser auf die Mühlen der Umfahrungsfans ist und deren Forderungen mehr gewicht verleiht ?
Ganz abgesehen davon, ob es nicht besser wäre, bestehende Bildungseinrichtungen ausreichend zu dotieren, ist es Irrwitzig und verantwortungslos, eine solche Institution aus politischen Motiven dort zu errichten, wo keine leistungsfähige öffentliche Verkehrsverbindung, wie zb. eine U-Bahnlinie hinführt ! Wo sollen die außerdem angekündigten betriebe angesiedelt werden, etwa auf den Stegleitengründen? Ich pfeife auf diese Aufwertung Klosterneuburgs und hätte es wenigstens von euch gedacht, dass ihr euch der folgen bewusst seid, was man natürlich von Schuh und seiner schwarzen Bande und den  "wimmerschen Grünen" nicht erwarten kann! Tief besorgt und enttäuscht.
helmut

PS :

die Initiatoren des Projekts sind bereits abgesprungen, was beweist, dass sie über mehr Sachverstand verfügen, als die Bundesregierung und Schwarzen Klosterneuburgs, die sich ob dieser Entscheidung "bauchgepinselt" fühlt ! bezeichnend auch die Weigerung Schüssels, weiter zu diskutieren und die Entscheidung aufzuschieben!

Zu obigem Friedhofsbild
kann ich nur sagen, dass es Jahrzehnte lang an dieser Stätte trüber Vergangenheit praktisch keine Begräbnisse gab. Wenn man heute den Kierlinger Friedhof besucht, ist es direkt er- schreckend, wie viele frische Gräber es gibt, wo einfach die bestehenden Gräber unter den Steinkreuzen aufgegraben werden. Wieso herrscht gerade jetzt, wo die letzten Patienten ausgesiedelt werden, ein so reges Sterben...
-sa-

Es ist noch nicht aller Tage Abend.
Und dass sich die Wiener das politisch nicht gefallen lassen wollen, kann man sich leicht vorstellen. Es würde mich daher nicht wundern, wenn nach der heurigen Nationalratswahl sich das Blatt wendet, und die roten Sieger einfach das bis dahin noch gar nicht aufgesperrte Elite-Uni-Institut einfach vergessen. Ich glaube nicht, dass der Landeshauptmann im Alleingang die Excellent- Uni, quasi mit Gewalt führen kann. Und wie man von Wien weiß, hat Wien mit Aspern doch mit dem ehemaligen Flugfeld 1,5 Mio. m2 zur Verfügung, bei Ausbau eines Forschungszentrums mit teilweiser Verlegung der TU, 25.000 Arbeitsplätzen und dem Bau von 8000 Wohnungen, wird bei Realisierung eines solchen Zukunftsprojektes, Gugging einfach geschluckt. Und wirtschaftlich weiß man ja, ein Euro Investition bringt mindestens zwei Euro Ertrag. Wenn nun in Ma. Gugging und rundherum nichts investiert wird, weil es nicht notwendig, oder nicht erkannt wird, kommt auch nichts zurück. Früher oder später lösen sich dann solche Planungen zwangsläufig wieder in Luft auf. Das würde mir natürlich leid tun- aber man muss halt auch den Realitäten ins Auge blicken.
-herwig irmler-

Meiner Meinung nach
kann auch ein Standort mit Idylle und naturverbundenem Flair, aber eben auch das kulturell- künstlerische Angebot des Künstlerhauses, wie dies Ma. Gugging bietet, Forscher von Technik, Biologie und fortschrittlichem Denken innovativ fordern und zu besonderen Leistungen anspornen. Eine allenfalls in Verbindung mit der Forschung zu etablierende Industrie muss nicht wie am Fließband überzahnt ineinander greifen, sondern kann ruhig eine gewisse Wegstrecke entfernt errichtet werden. Das Gelände der abzusiedelnden Pioniertruppenschule oder eben auch die bis heute leer stehenden Gründe in Wien Aspern, scheinen dafür geeignet zu sein.
 
-kl-
Gott sei dank, endlich etwas zeitgemäßes,
auf das Klosterneuburg stolz sein kann. Ich hoffe nur, dass das mit großzügigen Investitionen gefördert wird. Eine etwas futuristische Skyline könnte Klosterneuburg schon vertragen.
-nn- (Name bekannt)

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