Neuigkeiten  I  Probleme  I  Stadtbild  I  Tatsachen  I  Politik  I  Erfolge  I  lion@aon.at
 
          Erfolge   Stadt     09                     Discl. |  Impr.
     * Irmler: Schüler, Lehrer und Künstler
     * Die Berufslaufbahn von Heinz Irmler
     * Heinz beim Testen der neuesten Konzertgitarre
     * Univ. Prof. Heinz Irmler
     * Preisträger der H. Irmler Studenten
     * Mein Gitarreweg
     * Mein Studium bei Prof. Robert Brojer
     * Univ. Prof. H. Irmler lässt seine Gitarre klingen
     * Brojer als Spitzenmusiker
     * Prof. Robert Brojer Nachruf
     * Lehrbeauftragter in Jahreszahlen
     * Künstlerische Meilensteine
     * Gitarrenduo Elisabeth und Heinz Irmler
     * Das Irmler Trio
     * Seiner Berufung verpflichtet
     * Die Gitarre Virtuosen
     * Irmler: Schifahrer / Extrembergsteiger
     * Florettfechter Heinz Irmler
     * Meine Studenten
     * Heinz repariert Fingernägel
     * Interview with Heinz Irmler
     * Biographie Heinz Irmler
     * Unzählige Presseberichte
     * Meine Freude sind die Berge
     * Eigene Bild- und Textdarstellung
     * Blick vom Gipfelkreuz
     * Sohn Robert mit Enkel Moriz
     * Meine Familie in der alten Heimat
     * Erinnerung an meinen Freund Fritz
     * Leserbriefe- Curriculum Vitae  

Univ. Prof. Heinz Irmler
„Meine musikalische Erfahrung
gewann ich an den Instituten Wien und Graz.“

 

 

 

 


 

 

Bis zum Alter von 18 Jahren war Heinz Irmler seine sportlichen Betätigungen das Wichtigste
(Schi fahren, Extrembergsteigen, Geräte turnen, Florett fechten).
Die Begeisterung für die Musik – und speziell für die Gitarre – trat danach in den Vordergrund.

 

Im Klosterneuburger Gymnasium begann Heinz mit dem Gitarre- Unterricht. In seinen weitgestreuten Erinnerungen teilt er u.a. mit:
Die Liebe zur Musik und die Begeisterung für das Instrument Gitarre konnte nur in der       liebevollen und einfühlsamen Betreuung meines Gitarre-Lehrers Prof. Robert Brojer und
seiner lieben Frau Michaela entstehen und wachsen, die mir – besonders nach dem Tod meiner Mutter – das Gefühl von Geborgenheit vermittelten und mir den Weg zu einer besonderen pädagogischen Berufslaufbahn ebneten.
Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar.

Mein Werdegang – als Schüler, Lehrer und Künstler     
1964 Teilnahme an den internationalen Kammermusiktagen in Oberschützen. Mitwirkung an einem Konzert: Gitarrenduo mit Dr. Robert Wolff. (heute- o. Univ. Prof. an der Universität Mozarteum in Salzburg.)  Der Begründer der Expositur Oberschützen, an der Grazer    Kunstuniversität, Herr Adolf Schäffer (querschnittgelähmt) - fragt mich, ob ich nicht als Gitarrenlehrer im kommenden Jahr unterrichten möchte. Er sagte, dass dies eine
Aufbauarbeit sei und es ganz an mir läge, was daraus entstünde. Begeistert sagte ich zu.
 


In der Tat war Irmlers Aufgabe

anfänglich nur, angehende Hauptschullehrer
im Fach Gitarre zu unterrichten. Es war ein Hochschulkurs, in dem die Studenten dazu gebracht wurden, in vier Semester einfache Melodien und Liedbegleitungen spielen zu können. Für einen `Starschüler, den Besten
aus der Gitarrenklasse Prof. Robert Brojer (Klosterneuburg) der Irmler nun einmal war, keine sehr interessante Aufgabe! - Aber er
sagte zu. Zugegeben, nur auf Grund der Überredungskünste von Prof. Robert Brojer.


Heinz – der Vielseitige: „Sport gibt Kraft für Leib
und Seele“. (Heinz -, li, Herwig Irmler mi, Fritz Scheikl †, re)

 
Drei Jahre später
Es kam ein neuer Aufgabenbereich dazu. Irmler durfte auch "Begabtenschüler"
unterrichten. (Heutige "Vorbereitungsklasse"). Die Schüler mussten alle zwei Semester
eine
kommissionelle Jahresschlussprüfung ablegen. Der Präsident (=Rektor an der Uni)
Dr. Erich Marckl sagte anlässlich einer solchen Prüfung zu Irmler: "Herr Kollege, ich bin
sehr beeindruckt von ihrer Arbeitsweise"
. Dieser Ausspruch war eine unglaubliche Motivation für den talentierten und ehrgeizigen Gitarre Professor Heinz Irmler.
Das motivierte ihn weiter, sein musikalisches Engagement unermüdlich fortzusetzen.
 
Heinz Irmler - zur weiteren Berufslaufbahn:     
Meine Begabtenschüler kamen in das Alter, in dem sie in das ordentliche Studium einsteigen mussten. - Sie alle äußerten den Wunsch, bei mir bleiben zu dürfen. Dies war aber nicht
vorgesehen, da ich zu dieser Zeit noch nicht Ausbildungslehrer war. - De Jure war ich Dr. Witoszynskyj unterstellt, der schon
eine Ausbildungsklasse hatte. Ich ging also zu ihm und informierte ihn über den Wunsch meiner Schüler, mich als Lehrer behalten
zu dürfen. Dieser sagte: "Da könnte ja jeder kommen!" Und: "Trauen sie sich das wirklich zu, Herr Kollege?"
Von meinen Fähigkeiten und der Liebe zur Musik überzeugt, lautete meine Antwort „Ja!“
So war es dann- zur Freude aller Beteiligten- doch möglich, Lehrer und Schüler in der pädagogisch vorgeschriebenen Einheit zu belassen und weiterhin erfolgreich die Ausbildung fortzusetzen. Die Schüler waren stolz, bei „Ihrem talentierten und menschlich beliebten Lehrer, Heinz Irmler, bleiben zu dürfen.   
 
Heinz Irmlers nächster Schritt: 
Es wurde mir pauschal vom Gesamtkollegium bewilligt, Ausbildungsschüler (Studierende) zu unterrichten.
Dann kam die große Erfolgswelle meines Studenten Dietmar Kres. Er studierte das wohl bedeutendste und schwierigste Werk, das je für Gitarre - solo komponiert wurde, die
"Royal Winter Music" (über Gestalten von Shakespeare) von Hans Werner Henze.
Dietmar spielte dem Komponisten das
eineinhalbstündige Werk auswendig vor und Henze
lud ihn daraufhin spontan ein, seine Winter Music im Rahmen des "steirischen Herbstes" aufzuführen. Dietmar spielte perfekt. Henze lobte
Dietmar vor Publikum und Rundfunk als einen Repräsentanten einer neuen Generation von Instrumentalisten, die heranwuchsen. Er habe, so die Beurteilung, seine Musik wie ein Schauspieler dargestellt, der die Gestalten Shakespeares zum Leben erweckte.
Ein Kritiker einer deutschen Zeitung
schrieb unter Anderem: "Dietmar Kres spielte mit selbstvergessener Wildheit und tödlicher Präzision. "Es folgte eine CD-Einspielung in Deutschland und Mitwirkung bei anderen
großen Henze- Projekten. Unter Anderem in London.
ABER: Trotz gemeinsamer Erfolge, kann auch ein Lehrer einfach „vergessen“ werden…
Herr Kres hat seinen erfolgreich begonnenen Weg fortgesetzt; zu dem herzlich zu gratulieren
ist. Er hat sich sogar eine eigene HP eingerichtet, die sehr professionell gestaltet ist.
An den Namen, einer seiner Lehrer, scheint er sich jedoch nicht mehr erinnern zu können.
Dennoch freut es Heinz Irmler ganz besonders, dass sich sein ehemaliger Schüler und Assistent so erfolgreich profilieren konnte. Prof. Irmlers Schüler „Kres“ hat sich, während
des Studiums, stets sehr begabt gezeigt.
Zuletzt für Informierte: Das Jahr bei Fisk war ein Auslandsstipendium, weil Kres bei Heinz Irmler seine zweite künstlerische Diplomprüfung "mit ausgezeichnetem Erfolg " bestanden hatte. Irmler: „So werde ich meinen ehemaligen Schüler sicher nicht vergessen, sondern ihn, in anerkennenswerter Erinnerung behalten“.
Sollte diese Darstellung, nach Meinung genannter Personen nicht der Realität oder dem Wunsch
entsprechen, bitte ich um Mitteilung, damit Korrekturen vorgenommen werden können. -

Herwig Irmler, www.klosterneuburg1.at
 
Heinz beim Testen der neuesten Konzertgitarre -       
des Gitarrenbaumeisters Hans Peter Bamberger, aus Puch bei Hallein (www.gitarrenbauer.at).
Der Klang dieser Gitarre ist so hinreißend schön, und das Instrument ist so leicht spielbar,
dass
man süchtig werden könnte. (6. August 2009)

Univ. Prof. Heinz Irmler -             
wurde unbestritten verdient, ordentlicher Hochschulprofessor. Später Umwandlung zum
ordentlichen Universitätsprofessor (o. Univ. Prof.)
Acht Jahre später wurde Prof. Heinz Irmler Leiter der Abteilung für "Streich - und Saiteninstrumente" an der Hochschule. In der Folge arbeitete Irmler, als „Musiker aus
Leib und Seele“, an der "Kunstuniversität Graz".

Die folgenden Darstellungen widme ich u.a. allen meinen Lehrkräften zum dankbaren Gedenken an dessen unermüdliche Ausbildungs- Bemühungen. Ich habe versucht, Vieles davon weiter zu geben.
(Heinz Irmler)

 
Preisträger der `Heinz Irmler´ – Studenten:        
Preisträger internationaler Gitarrenwettbewerbe der Studierenden von Heinz Irmler
1980  Dietmar Kres             3. Preis   Paris
1981  Dietmar Kres             3. Preis   Rom
          Christina Pluhar          2. Preis   Mailand
          Andreas Karacsonyj  2. Preis   Mailand (in der Wertungsgruppe „ohne  Altersbegrenzung“)
1985  Dietmar Kres             2. Preis   Benicasim (Spanien)
          Klaus Herunter          2. Preis   Mailand
1988  Michael Langer         1. Preis   Mailand
          Helmut Weinhandl     2. Preis   Mailand
1989  Michael Langer         1. Preis   U.S.A („American Fingerstyle Performance Competition“) in 
                                                         Milwaukee – Bundesstaat Wisconsin
          Helmut Lenardt         2. Preis   Mailand
1990  Emmerich Molnar     2. Preis   Mailand
1992  Peter Taucher           1. Preis   Mailand
          Heide Engelbogen     3. Preis   Mailand
1999  Thomas Stiegler        3. Preis   Savona (Italien)
2000  Kerstin Neubauer     1. Preis   Savona
2002  Kerstin Neubauer     2. Preis   Rust
Thumbnail             Thumbnail     Un sueño en la Floresta      
Die Erfolge meiner Studenten   
bei internationalen Wettbewerben waren  n  u  r  durch die Zusammenarbeit mit meiner
lieben Frau möglich. Ich war immer der „Techniker“ und – „Lisbeth“ war für meine
Studenten immer die „Musikerin“. Sie verstand es, den Schülern Musik so zu vermitteln,
dass die Zuhörer zu Tränen gerührt – und gefesselt waren von den spannenden Interpretationen der musikalischen Werke. Sie konnte aus den Studierenden herausholen, was der Komponist Benjamin Britten mit seinem Ausspruch:
„Das Beste an der Musik steht nicht in den Noten“ meint. (Univ. Prof. Heinz Irmler
(Der folgende Ausspruch aus einem Gedicht
wird Wilhelm Busch – eine geänderte Version –
Joachim Ringelnatz zugeschrieben. Wer wirklich der Autor ist, kann nicht gesagt werden.)
Manchmal gilt folgender Spruch für Heinz. „Leider!“
Meist aber auch nicht. „Gott sei Dank!“ 
(Herwig Irmler)
Wieviel Mühen, Sorgen, Plagen
Wie viel Ärger musst Du tragen;
Gibst viel Geld aus, opferst Zeit-
Und der Lohn? Undankbarkeit!
 
       Betty Irmler                         Mein Gitarreweg      
Lebenslauf – Heinz Irmler
Im Jahre 1957 übersiedelte meine Mutter Betty Irmler mit ihren drei Kindern von Tauplitz in ihr Elternhaus nach Klosterneuburg. Dort wurde uns auf der Suche nach einem Gitarrelehrer Prof. Robert Brojer empfohlen, der in der Medek Straße 31 in Klosterneuburg wohnte und am Konservatorium der
Stadt Wien eine Ausbildungsklasse für Gitarre leitete.
Nach der Begrüßung war meine erste Frage, ob er nach der Schule Frießneg unterrichtet.
Mein Lehrer an der Musikschule in Bad Aussee – Herr Skala – hatte mir nahegelegt, auf diese Methode besonderen Wert zu legen.
Herr Brojer verneinte zwar, lud aber meine Mutter und mich in sein Haus ein, wo er uns
einige Kompositionen für Gitarre vorspielte. Der von ihm selbst bearbeitete Marsch
„Wien bleibt Wien“
faszinierte und beeindruckte mich ungemein. Es war alles vorhanden: Melodie, Begleitung, Bass und sogar Schlagzeug mit kleiner Trommel. Unglaublich virtuos
und musikantisch gespielt – und ohne Fehler. Brojer nannte den Preis für eine Privatstunde und erklärte uns, dass er nicht des Geldes wegen unterrichte und mich nur auf Probe
nehmen möchte.
Wenn ich nicht genug übe, werde er mich nicht weiter unterrichten.
Eine spätere Aussage meines Lehrers anderen gegenüber lässt vielleicht ahnen, dass ich immer genug geübt habe: „Der Irmler Heinzi ist der  Einzige, der auch die Etüden so übt, dass sie ohne Fehler gehen“.
Mein Studium bei Prof. R. Brojer      
von Herbst 1957 bis Juni 1964. Meine erste
ordentliche Gitarre fand Brojer zufällig in einem Antiquitätengeschäft in Wien. Es war eine Augusto
del
Vecchio, gebaut 1935 in Sao Paolo (Rua Aurora 38)
mit gewölbtem Griffbrett. Am Firmenschild stand:
„alta sonoridade“
- also „hoher (obertonreicher) Klang“.
Sie klang nicht nur himmlisch, sondern war auch zum Verlieben schön.
Eines Tages ließ mir mein Lehrer von
einem Schüler eine chromatische Tonleiter vorspielen, damit ich sehen könne, wie schnell man spielen kann.
Er lernte schon viel länger als ich.  Das hat mich angespornt, früher auf ein flottes Tempo zu kommen
als es sonst der Fall gewesen wäre! Später einmal
kam es zu folgendem Ausspruch: “Ich hab noch nie jemanden so schnell spielen gehört, wie den Irmler Heinzi.“  Er sagte aber auch: „Den Irmler Heinzi kann man nur spanisches Klumpert spielen lassen, wo
die Finger rennen.
 
1980 Ortenburg (Brojer- Kurs) Heinz Irmler mit Laute im Konzertsaal.
          
Das war die „Eigenart“ meines Lehrers
1970 Passau – Konzert- Duo Irmler am „Brojer- Kurs“ (Gitarrenlehrgang) Elisabeth und Heinz Irmler, Wien
Er fand gar bald heraus, welche Stil- Epoche
bzw. Stilrichtung von jedem einzelnen Schüler besonders gut interpretiert wurde. 
Darauf wurde dann im künftigen Unterricht der Schwerpunkt gesetzt, bzw. man durfte fast ausschließlich die Stücke spielen, die einem vom Meister zugetraut wurden. So konnte er auch bei Klassenabenden besonders glänzen. Der absolute Höhepunkt
war ein Gitarrenabend seiner besten Schüler im Kammermusiksaal der steirischen Sparkasse (
Grazer Kongress)
 
 Univ. Prof. H. Irmler lässt seine Gitarre klingen       

  MUSIK 1
 
   MUSIK 2
 
     MUSIK 3
 
       MUSIK 4-1, 4-2,
 4-3, 4-4, 4-5, 4-6,
 4-7, 4-8, 4-9, 4-10,
 
   

Musik 1:   Anonymus: spanische Romanze
Musik 2:   Tárrega: Jota
Musik 3:   Gitarre mit Orchester
Musik 4:   Jovaluna mit Orchester
 


 
 

 
Heinz Irmler - Albinoni wmv von klosterneuburg1.at
the game - concerto

4. jovaluna & strings
by jovan pesec

artist: heinz trmler von jovanpesec












     Stefanien- Saal (Grazer

     Kongress) Konzert für Gitarre
     und großes Orchester von
     Franz Cibulka  24.1.1981

 

                       Grazer
    symphonisches Orchester











      

      Dirigent Alois J. Hochstrasser,
              Heinz Irmler: Gitarre
 

 


                   "mare lunare"
           Konzert für Jovaluna
   und Orchester von Jovan Pesec

 

Thumbnail

 
Josef Peyer und sein Stainzer Trio -
Elisabeth und Heinz Irmler
(7. April 1985) - Zupfgeigenpolka
ORF Fernsehsendung mit dem Stainzer Trio; Titel der Sendung:
Volksmusik aus Österreich im Schloss Stainz
(ORF-Wien); Mod...

 
Fernando Sor
Mozart-Variationen
Die Geschichte der Jovaluna
Teil 4 von jovanpesec
2.919 Aufrufe
 
the game-
Die Geschichte d. Jovaluna
Teil 3 the story of jovaluna
Part 03 von jovanpesec

22.845 Aufrufe
 

 


Alira Soy
Die Geschichte d. Jovaluna
Part 1 von jovan pesec
45.633 Aufrufe

"the.cheerful.princess" - music by jovan.pesec - guitar by heinz.irmler
897 Aufrufe

 

 
Unser Lehrer und die neue Gitarre-Literatur

Brojers Schüler
mussten ihn immer überlisten, oder überrumpeln, wenn sie erreichen
wollten,
dass sie auch eine andere oder die übrige Gitarrenliteratur studieren durften; oder auch neue Literatur, mit der sich unser Meister noch nicht auseinandergesetzt hatte.
Mein Schulkollege „Bobby“ (heute: Dr. Robert Wolff) studierte einmal die
"Quatre pieces breves pour la guitare
von Frank Martin selbständig ein und präludierte
auf „Halbmast“ (halbe oder viertel Lautstärke) eines der Martinstücke während eines Eingangsgespräches zur Gitarrenstunde, bis Brojer hellhörig und neugierig wurde und sagte:
„Was spüst denn do?“ – und „so kann man des net spieln !“ – „Zeig her einmal“ – und
schon hatte Bobby gewonnen.
 
Brojer war ein ausgesprochen musikantischer Mensch       
(Witoszynskyj: „Kaffeehausmusiker“), sprühend von Lebensfreude und Vitalität und nichts
war ihm mehr zuwider, als eine „fade“ Interpretation.
Geflügeltes Wort: „Damit lockst du keinen Hund hinterm Ofen hervor“; oder: „Du spüst hoit wiar a Knackwurst“. Er war aber auch ein Meister der Kleinkunst. Die kleine musikalische
Form war seine große Liebe. - Ein Menuett, ein Walzer, ein barocker Tanzsatz; - nicht zu
lang!!!  Ein charakteristischer Ausspruch über das Praeludium in E-Dur von J.S. Bach,
BWV 1006a: „Das fangt ja gut an, aber dann wird’s fad.“
 
Die Interpretationen
wurden von Brojer durch singen, Mimik und Körpersprache vermittelt. Wenn ich sagte: „das ist schwer“ oder „das
muss ich üben“ hörte ich ihn sagen: „Seicherl!“
Technische Schwierigkeiten kannte er für sich keine,
wenn es die linke Hand betraf. Er konnte alles mit großer Leichtigkeit vorzeigen. Nur die rechte Hand gehorchte
nicht seinen Befehlen. Er sagte: „Nervenlähmung“.
Unser Lehrer lobte uns auch. Sein größtes Lob: „Sixt, es wird scho“. Wenn er aber z.B. extra Konrad Ragoßnig
in meine Gitarrenstunde zitierte, um mich anzuhören, wusste ich schon, dass er mich schätzte.

 
Bei Klassenabenden

war unser Lehrer mit Abstand der Nervöseste von uns Allen. – Ja er war geradezu panisch. Er nahm einem Schüler seine Gitarre ab und stimmte sie einen halben
oder ganzen Ton höher, ohne sich mit der Stimmgabel
zu vergewissern, ob es nötig ist. Das Resultat war natürlich, dass das Instrument beim
Auftritt verstimmt war, oder sich während des Stückes verstimmte.
Die „alten Hasen“ unter den Studenten sprangen geistesgegenwärtig mit ihrer Gitarre zur
Seite, wenn der gute Meister Anstalten machte, beim Stimmen behilflich zu sein,- mit der
laut ausgerufenen Bemerkung: „Sie stimmt schon!“
 
Der persönliche Kontakt
zu seinen Schülern war ihm besonders wichtig und ging bei Schülerinnen bis zur Frage, ob
sie eine warme Unterhose anhaben. Der Kontakt mit den besten Schülern war sicher intensiver, als mit den Durchschnittsschülern. Nach dem Tod meiner Mutter wurde ich sehr oft zum Essen eingeladen, und Brojer kümmerte sich rührend um mich. Er bemühte sich auch mit Erfolg um ein Stipendium für mich. („Zur Förderung künstlerischen Nachwuchses“) und verhalf mir auch später zu Lehrstellen. Meine erste Aufgabe (noch als Student): Gruppenunterricht zu
je zehn Kindergärtnerinnen.
Auf die Unterrichtsstunden hab ich mich immer gefreut. – Ich hab aber auch immer so viel geübt, bis ich das Pensum geschafft habe. Das hat manchmal auch acht Stunden üben am Tag (oder Nacht) bedeutet.
 
Über sich selbst hat Brojer nie viel gesprochen.
Ein gewisser Respektabstand bei
aller Kollegialität von seiner Seite war ihm wichtig.
Er hat es auch nie geschafft, einem seiner Schüler das Du-Wort anzubieten.
 
 
Prof. Robert Brojer

hat sehr viele kleinste und kleine Kompositionen sowohl für Sologitarre, als auch für Kammermusik in den
unterschiedlichsten Besetzungen bearbeitet, die auch in Verlagen erschienen sind. Natürlich hat er diese Literatur hauptsächlich bei den schwächeren SchülerInnen angebracht, die weniger Selbstbewusstsein hatten und sich nicht wehrten. Eine solche Schülerin sagte einmal in äußerster Verzweiflung: „Immer muaß i ihren Kas spün!“
 
Die Gitarrentechnik
, die er weitervermittelte, war schon in seiner eigenen Studienzeit veraltet. Er hielt aber trotzdem an
ihr fest und erlaubte sich keine Veränderung.
 
Sein Lebenswerk:
“Der Weg zur Gitarre“ demonstriert sehr anschaulich seine persönliche Meinung über eine allein gültige und seligmachende Gitarrentechnik. Dabei erstaunt ein wenig sein Ausspruch: „Es ist halt ein Jammer, dass man mit einer so unnatürlichen Handhaltung Gitarre spielen muss.“ Später einmal, ich war schon o. Hochschulprofessor in Graz, erwähnte ich meinem Lehrer gegenüber eine spürbare und deutliche Veränderung in der Spieltechnik auf der
ganzen Welt. Da sagte er: „Da müsst ich ja mein Lehrwerk einstampfen“ – und hielt
weiterhin an seinen „Dogmen“ fest.
Was aber unseren Lehrer ganz besonders auszeichnete
und was seine großen pädagogischen Erfolge ausmachte, war meiner Meinung nach folgendes: Er empfand eine Begeisterung und Liebe für das Instrument Gitarre, und
er liebte seine Studierenden
. Diese Begeisterung strömte ungehindert und in vollen Zügen
in die Seelen und Herzen seiner Schüler.
 

Das erste und oberste Ziel
Das Instrument kam immer erst an zweiter Stelle und hatte sich den musikalischen Anforderungen unterzuordnen.
Er verstand es darüber hinaus meisterhaft, durch gezielte Provokationen die Persönlichkeit eines Studenten zu fordern und setzte Schritt für Schritt Herausforderungen, um so seine Schüler zur Selbständigkeit und zum Selbstvertrauen zu erziehen. Mit einem Wort:Er war der Prototyp eines idealen Lehrers“, und ich denke stets
in großer Dankbarkeit an ihn.

 
Prof. Robert Brojer Nachruf                                          
Mein Gitarre- Lehrer wurde am 17. April 1919 in Reichwaldau geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Wien. Als Siebenjähriger begann er – auf Betreiben seines Vaters, eines begeisterten Musikdilettanten – Violine zu lernen.
Im Alter von 11 Jahren begegnete er dem Instrument, das sein Lebensinhalt werden sollte:
Der Gitarre. Robert Brojer wurde im Jahre 1968 für seine erfolgreiche Tätigkeit als
Pädagoge
und Herausgeber mit dem Titel `Professor´ ausgezeichnet.

Heinz Irmler
auf einem Meisterkurs
bei Narciso

Yepes am 17. Feb. 1974
in München
 
 

Lehrbeauftragter in Jahreszahlen          
1965
     Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und
             darstellende Musik in Graz, Expositur Oberschützen (damals: 
             Akademie für M.u.d.K)
1970
     Bundeslehrer der Verwendungsgruppe L1 mit dem Amtstitel 
             „Professor“
1983
     außerordentlicher Hochschulprofessor (Leiter einer Klasse 
             künstlerischer Ausbildung)
1985    ordentlicher Hochschulprofessor. (später: o. Univ. Prof.)
                                                                  Foto: 1964 – Prof. Heinz Irmler
                                                                     mit Guggenberger Gitarre

 

Künstlerische Meilensteine        

  • Rege Konzerttätigkeit im Duo mit Elisabeth Irmler (1965-2000)
  • Konzerttätigkeit mit dem Flötisten Herbert Irmler (1990-2007)
  • Aufführung des Konzertes von W.J Lauffensteiner mit dem Gamerith-Consort im
    Schloss Eggenberg (Barocklaute)
  • Aufführung des Konzertes für zwei Gitarren und Orchester von Franz Cibulka bei
    der ESTA-Tagung in Graz. Am gleichen Abend spielte Wolfgang Schneiderhan.
  • Konzertabend in der Neuen Galerie (Sackstraße, Graz) mit der Sopranistin Jane Gartner
  • Uraufführung des Konzertes von Franz Cibulka für Gitarre und großem Orchester mit dem Siegerland-Orchester in Deutschland (Begegnung mit dem Komponisten Isang Yun)
    Ensemble „Art of Cibulka“ (siehe – Biographie Heinz Irmler)
    Bilddarstellung: Elisabeth und Heinz Irmler, Franz Cibulka, Georg Schulz (derzeit) Rektor der Kunstuniversität Graz.
  • Uraufführung des Konzertes für zwei Gitarren und Orchester von David Johnston im Stefaniensaal Graz
  • Konzert in Brunegg (Südtirol) mit dem Flötisten Herbert Weissberg
  • Konzerttourneen nach Deutschland, Dänemark, Schweiz,  
    Lichtenstein, Frankreich
  • Konzerte von Jovan Pesec, Albinoni und Vivaldi mit der Jovaluna (doppelchörige Quartgitarre)
  • LP: Musik aus Spanien und Lateinamerika.
    Für & Wegen Elisabeth und Heinz Irmler
  • CD: project. jovaluna
    http://music.v4m.net   (zum Anhören, hier anklicken)
 
Gitarrenduo Elisabeth und Heinz Irmler          
Neue Bayreuther Zeitung, 15. – 29. April 1982 (Foto E.+ H. Irmler)
 
Das Konzert fand am Donnerstag,
6. Mai 1982, 20 Uhr im Saal der Evangelisch- Reformierten Gemeinde
Bayreuth, statt. Seit  einem halben
Jahrzehnt gastierte das Ehepaar Irmler
in Bayreuth. Durch ihr bescheidenes Auftreten und ihr großes Können
haben sie schon viele Freunde der
Gitarrenmusik für sich gewonnen.
Elisabeth Irmler ist  Dozentin an der Landesmusikschule in Graz, und
Heinz Irmler Professor an der  Musikhochschule des genannten Ortes.
Seit 1967 konzertieren die beiden
Künstler gemeinsam. Neben vielen Konzerten im In- und Ausland, haben
sie auch Schallplatten und
Rundfunkaufnahmen eingespielt.
Komponisten wie Franz Cibulka, Robert Brojer und Karl Haidmayer haben Werke für das Ehepaar Irmler geschrieben. In der Konzertaufführung gab das Duo einen Querschnitt durch
die Literatur. Von Renaissance Musik
bis zu lateinamerikanisch-
folkloristischen Stücken und zeitgenössischen Werken.
 

Das Irmler - Trio             
Viele Jahre lang präsentierte sich Heinz, Gattin Elisabeth und Sohn
Herbert Irmler als
„Irmler Trio“
dem begeisterten Fach- Publikum.                     
Herbert Irmler (mi) studierte während dieser Zeit Flöte an der Hochschule
für Musik und darstellende Kunst in
Graz, Expositur Oberschützen, bei
Prof. Herbert Weissberg.
Heinz Irmler (re) ist Leiter einer Ausbildungsklasse an der Hoch-
schule für Musik und Darstellende
Kunst in Graz, Expositur Ob. Schützen 
Elisabeth Irmler (li) unterrichtet am Konservatorium Graz `Gitarre´ und
ist Lehrbeauftragte an der Musik-Hochschule Expositur Oberschützen. Konzerte im In- und Ausland, sowie Schallplattenaufnahmen, zeichnen
das engagierte Ensemble aus.

 

Seiner Berufung verpflichtet         
Heinz Irmler
wurde 1942 in Wien geboren und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Gitarre bei Professor Robert Brojer. Seit 1965 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, Expositur Oberschützen. Konzerttätigkeit – besonders im Duo mit seiner Gattin Elisabeth Irmler.
Neben seinem engagierten Unterricht
wurden Musik- LPs mit
   * spanischer und lateinamerikanischer Musik,
   * dem Duo Irmler gewidmete Kompositionen, sowie
   * nahezu sämtliche Kompositionen von Josef Peyer, in der Formation „Stainzer Trio“
       am Fachmarkt angeboten

Öffentliche Aufführungen begeisterten das Publikum.
Gitarren- Duo Irmler
: Als talentierte Künstler, im In – und Ausland geschätzt und anerkannt, begeisterten
sie,
mit Platten-Produktionen und unzähligen Live-Aufführungen, das Publikum.
(Bild li.: 7.6.1980 - Prof. E.+ H Irmler – Konzertabend in der Aula der Universität Bayreuth, Beginn 20 Uhr)

Beschreibung- li. Bild: Aus Schallplatte - Help Austria-, u. Live-Records, Klagenfurt / Gitarre-Abend, 26.6.1978, Graz

Elisabeth und Heinz Irmler
Gitarrenmusik aus Spanien und Lateinamerika
Elisabeth Irmler,
geboren 1948 in Neunkirchen, NÖ Musikstudium am Konservatorium der Stadt Wien (Gitarre – Robert Brojer). Lehrtätigkeit an der Landesmusikschule Graz,
seit 1970.
Heinz Irmler, geboren 1942 in Wien. Musikstudium am Konservatorium der Stadt Wien (Gitarre bei Robert Brojer). Seit 1965 Lehrtätigkeit an der Expositur der Musikhochschule
Graz in Oberschützen. 1975 Studium bei Narciso Yepes in München.
1967 war der Beginn der gemeinsamen künstlerischen Laufbahn. Einige Komponisten widmeten dem Gitarren-Duo Irmler Kompositionen: JenöTákacs, Robert Brojer,
Franz Cibulka und Karl Haidmayer.

 

Zwei junge Künstler im Porträt
Beide sind jung, hübsch, ungemein fleißig und sehr begabt. Heinz Irmler, ein gebürtiger Wiener, und seine Frau
Elisabeth, eine Neunkirchnerin, studierten bei Prof. Brojer
am Konservatorium der Stadt Wien Gitarre, legten dort
auch die Reifeprüfung und, an der Akademie für Musik
und darstellende Kunst, die Staatsprüfung ab. Danach spielten sie fast nur noch gemeinsam und sind nun als Gitarrenduo eine künstlerische Rarität.
Faszinierend ihre hervorragende Technik, bestechend
der herrlich satte Ton. Ihr Repertoire reicht von den alten
Meistern des Barocks
bis zu den Komponisten der Gegenwart.  
         
          Text- Auszug, re., aus dem Bericht:

      
 Nachrichten, vom 17. März 1973

 

Die Gitarre-Virtuosen Elisabeth und Heinz Irmler ernten Lob     
Das Gitarre Künstlerduo Irmler aus Graz, erntete bei Konzerten in Bayreuth viel Beifall für
ihre Kunst.
Zahlreiche Zuhörer konnten in der Kirche Bayreuth erlesene Werke durch drei Jahrhunderte aus dem Repertoire des international bekannten und renommierten Gitarristenpaares Elisabeth und Heinz Irmler aus Graz hören.
Man konnte hören, dass man es hier mit Könnern dieses empfindlichen Instrumentes zu tun hatte. Mit lang anhaltendem Beifall bedankte sich das Publikum bei den Interpreten, wofür
es mit zwei Zugaben belohnt wurde.
   /  17. Mai 1975

 

Die Lichtenberger Schlosskonzerte  4. Mai      1978- Darmstädter Echo Eröffnet wurde die Reihe der
diesjährigen Lichtenberger Schlosskonzerte am vorhergegangenen Sonntag.
      Das Trio (von links): >
Professor Heinz Irmler (Gitarre), Heinz Dieter Sibitz (Querflöte) und Michael Grube (Violine) spielten Werke Alter Meister aus drei Jahrhunderten.
 
Gitarrenklänge im Wildbad  / 12. April 1979
Aus Österreich stammt das Gitarren-Duo Elisabeth und Heinz Irmler, das am zweiten Osterfeiertag im Wildbad Burgbernheim gastiert. Am Wiener Konservatorium bei Professor Brojer haben die Irmlers studiert. Viele Konzertreisen
unternahm das Duo in Österreich und vielen europäischen Ländern.
 
Die Beurteilung der Kritiker:
Das Duo Irmler beeindrucke durch hervorragende Technik, Reinheit des Zusammenspiels
und durch feinsinnig aufeinander abgestimmte Dynamik. Die talentierten Musiker spielen
auch spanische und lateinamerikanische Weisen. Aber auch altungarische Tänze sowie
Werke von de Falla, Rodrigo, Albeniz und Tarrega.
 
Mehrere hundert Zeitungsberichte
in Printmedien, die hier nicht umfassend genannt werden können, sowie „…zig“ Aufführungen, in vielen europäischen Ländern, bestätigen die Beliebtheit der Gitarren- Musik. Liesbeth
und ich freuen uns, dass wir den Menschen mit ansprechender Musik, immer wieder
Freude bereiten konnten.
Heinz Irmler
 
Jürgen Libbert
 
(Am 17.08.2009 schreibt mir ein Studienkollege und einer der fünf besten „Brojer-Schüler“): "Am 19.Mai 1965 traten wir Fünf im Barocksaal bei Doblinger mit einem Kammermusikprogramm auf. Kannst Du Dich daran erinnern? Du hast unter Anderem mit
einer jungen Blockflötistin aus der Klasse Staeps gespielt. Ihr Name war
Elfriede Jelinek,
die heutige Literatur-Nobelpreisträgerin! "
Über diese Nachricht freue ich mich sehr. Heinz Irmler.

 

Heinz Irmler – Schifahrer und Extrembergsteiger...               


... in den österreichischen Alpen
hat sich in den anspruchsvollen
Alpenregionen sichtlich wohl gefühlt.
Wie das Foto in der anspruchsvollen Zillertaler Bergregion zeigt.
Der Naturpark
Zillertaler Alpen hat Vorbildfunktion für
Berg- Sportler aller Schwierigkeitsgrade. Nicht zuletzt gilt es schwere Dreitausender
zu bezwingen. Das „Schönbichler Horn“
misst immerhin 3.355 Meter.
Die Zillertaler Alpen sind eine Untergruppe
 der Österreichischen Zentralalpen. Anteil haben Österreich mit den Bundesländern Tirol und Salzburg sowie Italien mit Südtirol. Ab einer Höhe von etwa 2500 m  tritt in den nördlichen Zillertaler Alpen verbreitet eine Vergletscherung
(Hintertuxer Gletscher) auf, die aber
wegen der globa
len Erderwärmung
immer weiter zurückgeht. Einige der
höchsten Dreitausender im Hauptkamm können von Süden her eisfrei begangen werden.
Elegant, exakt- einfach `super´,
ging Heinz mit seinen Schiern zu Werke.
So war er nicht zuletzt sogar jedem staatlich geprüften Schilehrer ein
leuchtendes Beispiel für vorbildlichen Stil und einzigartige Präzision.
 

Florettfechter Heinz Irmler           
erlernte mit großem Erfolg, drei Jahre lang das „Freifach – Florett-fechten“, am Konservatorium der Stadt Wien, bei Ellen Müller-Preis.
 
Nachruf aus „Kleine Zeitung“, Dienstag, 20. Nov. 2007 (Bericht auszugsweise)
Die Grande Dame ist tot    
Ellen Müller-Preis
erlag im Alter von 95 Jahren einem Nierenversagen.
Der österreichische Fechtsport hat seine erfolgreichste Athletin verloren. Ellen Müller-Preis, die am Sonntag im Alter von 95 Jahren einem Nierenversagen erlegen ist, war Österreichs einzige Fecht-Olympiasiegerin (1932) und 1949 erste „Sportlerin des Jahres“ in Österreich. Zudem gewann die gebürtige Berlinerin, Tochter eines Steirers und einer Rheinländerin, drei Weltmeister-Titel.
Ihren letzten großen Auftritt hatte Müller-Preis im Mai 2007, als zu Ehren ihres 95. Geburtstages ein Fest mit zahlreicher Prominenz organisiert worden war.
 
Das Geheimnis ihres Alters erklärte sie damals so: „Das sind zum einen die Gene als Geschenk eines Allmächtigen. Zum Teil liegt das auch daran, wie man sein Leben aufbaut
und formt. Ich bin immer noch  sehr neugierig und verstehe mich mit der Jugend sehr gut.
Und natürlich liegt das zum Teil auch am Sport.“ Die multitalentierte Sportlerin Ellen Müller
(geboren am 6. Mai 1912 in Berlin) war 1930 als 18-jähriges Mädchen zu ihrer Tante, der Leiterin des Wiener Fechtsaals, von Deutschland nach Wien gekommen.
Ellen Müller-Preis war mit einmal Olympia-Gold und drei Weltmeistertiteln Österreichs erfolgreichste Fechterin. APA

 

Der Taiji-Meister Yu Chang Fu und Heinz ( mit seiner Pipa ) zeigen den
KursteilnehmerInnen die Abwehrstellung "spielt die Laute". 27.Aug.2009

 
Aus dem Bildband:
Meine Studenten!        

Innige Anerkennung an unseren hochgeschätzten Professor Heinz Irmler.
(Hier einige Beispiele aus dem `56- Seiten´ Ehrenbuch)
Für uns war es:
Eine schöne Zeit…
Eine lehrreiche Zeit…
Eine Zeit um Danke zu sagen…
 
Dreo Nikolaus
Studium von 1982 bis 1992

Lieber Heinz!
Ich möchte mich bei Dir für alles bedanken, was Du mir und vielen anderen Deiner Schüler, über viele Jahre gegeben – und mitgegeben – hast. Am Wichtigsten waren für mich deine Geduld, Ermunterung und – als es nötig war – Dein Vertrauen in meine Fähigkeiten.
Ich verdanke Dir weit mehr, als ich in ein paar Zeilen ausdrücken kann.
In bleibender Erinnerung, D. N.
 
Greimer Manuela
 
Lieber Heinz,
nach meinem Abitur hast Du mich gefragt: „Und was machst Du jetzt, da Du mit der Schule fertig bist?“
Und ich habe Dir geantwortet:
„Ein Jahr Musik-
Unterricht in Gitarre, Gesang und Klavier. Dann werde ich was `ordentliches´ studieren…“
   Du bist „schuld“, dass es anders
gekommen ist, da Du mir die Möglichkeit gegeben hast, nach
Graz zu kommen um bei Dir zu studieren. Dafür danke ich Dir von Herzen. Alles Liebe, Gesundheit und viele, mit Glück erfüllte Tage
in Deiner Pension, wünscht Dir
Deine Manuela.
 

Hiebaum Alexandra

Lieber Heinz!
Ich habe durch das, was Du und Elisabeth mir musikalisch vermittelt und menschlich geschenkt habt, zu mir gefunden.
Dieser Abschnitt mit euch, hat mein weiteres Leben entscheidend geprägt. Für euren totalen Einsatz, die behutsame Anleitung, und die innige Freundschaft, möchte ich mich herzlich bedanken!
 
Liebe Grüße
Xandi Hiebaum,
geb. Kubat

 
Neges Ferdinand
Studium von 1984 bis 1986
Lieber Heinz!
Die Unterrichtsstunden in der Hilmgasse 6 werden mir immer unvergesslich sein. Heinz hat es geschafft, dass ich jede Stunde hoch motiviert verlassen habe. Und er hat mir vermittelt, wie man eigentlich Gitarre spielt.
Er war der erste Lehrer für mich, der sich bewusst mit Spieltechnik auseinandergesetzt und auch einen Weg gefunden hatte, dieses Wissen an seine Studenten weiterzugeben.

Beste Grüße; 
Ferdinand
 

 
Peer Renate und Edgar
Edgar: Studium 1985- 1995  Renate: Studium 1981- 1988
 
Lieber Heinz; Du warst stets um einen guten
Ton bemüht. Dies ist Dir auch bei uns gelungen!

Somit gehörst Du „in Gold gerahmt und zum Kusse herumgereicht“. Danke für Deine aufopfernde musikalische Betreuung. Wir versuchen Tag für
Tag, die von Dir gelehrte Kreativität, Dein Engagement und Deinen Humor in unsere Arbeit
einfließen zu lassen. Wir wünschen Dir jene
Freizeit, um Deine vielseitigen Interessen genießen zu können.
    Alles Liebe, R + E   

 
Veit Dagmar
Lieber Heinz,
als Du kamst, war mit herrschendem Chaos Ende! Aber noch viel prägnanter war, dass sich mit Dir als Chef die ganze
Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft in unserem Institut aufgetan hatte.
Eine Ära des Zusammenhaltens begann, denn Geduld, Klugheit und Fröhlichkeit waren Deine ständigen Begleiter.
Das Leben an Deiner Seite war immer abwechslungsreich. Niemals langweilig oder gar enttäuschend– mit einem Wort– farbenfroh.
Besonders gerne mochte ich Deine vielen liebens-würdigen Erinnerungsnotizen, die mich morgens immer als
Erstes begrüßten und mich zum Schmunzeln brachten.

Ein geschmackvoll- farbenprächtiger Blumenstrauß zierte fast jede Woche mein Büro.
Dank Deiner Unterstützung durfte ich sogar mein bisheriges „Schattenbüro“ in ein sonniges
und geräumiges eintauschen.
Mit viel Engagement und Ernsthaftigkeit hast Du Dich jede freie Minute den Institutsaufgaben gewidmet. Schriftstücke mit Dir zu verfassen, bedeutete eine Reise in die Rhetorik!
Allen Fragen konntest Du antworten, lange Wege kurz beschreiten und Herausforderungen
mit viel Humor und stetig guter Laune etwas Positives abgewinnen.
 
Deine Toleranz und Dein großes Verständnis waren für mich immer vorbildlich. Viele Menschen im Hause, ob Studierende, Professoren, Bühnengestalter, Orchesterwarte,
Portiere, Klavierstimmer oder Sekretärinnen hast Du in Ihren Belangen unterstützt und gefördert. Deine Bereitschaft an Problemlösungen ist meisterhaft.
Mit Durchsetzungsvermögen, Ausdauer und beeindruckenden Statements hast Du tolle
Erfolge erzielt und für unser Institut viel Bleibendes geschaffen – Erlebnisse, Erkenntnisse
an denen Du mich immer teilhaben ließest. Dafür danke ich Dir!
 
Aber wohlfühlen hieß auch in erster Linie „Familie“ für Dich. Deinem G´spür für das richtige Zusammenspiel von Beruf, Familie und Freunde im Einklang mit Dir selbst, gilt meine offene
Bewunderung. Deine Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Dein Vertrauen und unermüdliches
Dasein für uns alle, hat mich bis heute nicht losgelassen. Erfahrungen, die ich nicht missen möchte und die mein Leben geprägt haben.
Danke für die wunderschöne Zeit mit Dir als Institutsvorstand!
Herzlichst, Dagmar


      Heinz repariert
Fingernägel        

                
einer Studentin

Die Fingernägel der rechten Hand müssen bei Gitarristen eine bestimmte Länge und Form haben.
Wenn ein Fingernagel eingerissen oder abgebrochen ist, kann man keine brauchbaren Töne produzieren.
 
(Die Geiger benützen  für die Tonbildung den Geigenbogen und die Gitarristen ihre Fingernägel)

 

 
   Heinz Irmler & the Jovaluna                                                    „mare lunare“ Für Orchester von Jovan Pesec in Brünn

 

Interview with Heinz Irmler         
Heinz Irmler
performing on the Jovaluna at the International Guitarfestival in Rust 2004
the.story.of.the.jovaluna

a.CD.project.by  
http://music.v4m.net 
!   click dich schlau!

jovan.pesec.&.heinz.irmler
Listen to the whole composition "alira.soy" by Jovan Pesec, performed by Heinz Irmler and recorded at studio.v4m.net in Vienna (2005) 4 here!

Interview with Heinz Irmler:

Question:
Who do you think is the most overrated (a) and the most underrated (b) composer for the classical guitar?
Heinz Irmler: Fernando Carulli (the Beethoven of the guitar) (a) and Simon Molitor (b),

Question:
Which „Slogan“ would you use in advertising for  the classical guitar?
Heinz Irmler: A addictive drug doesn't need a slogan.

Question: With which prejudices – that are connected with the classical guitar – would you like to get
rid of?
Heinz Irmler: At the latest after the publishing date of H.W. Henzes "Royal Winter Music" I do not believe in prejudices regarding the classical guitar.
 
Question: Which attributes do you find typical for classical guitarists?
Heinz Irmler: To obtain acceptance of the limited group of classical guitarrists instead of the acceptance of the large group of the "rest" of the musicians.
 
Question: What things in your life do you definitely want to learn and what do you regret not having
done?
Heinz Irmler: The english language.

Question: What dreams do you have that you would like to fulfil?
Heinz Irmler: No dream. Until now I have had a fullfilled live. At the moment I enjoy the projects with
the Jovaluna of by Jovan Pesec.


Question:
What is embarrassing for you?
Heinz Irmler: Sitting like a country pumpkin in a english speaking company.

Question:
What short phrase would you use to discribe your lifes philosophy?
Heinz Irmler: To be present for everyone.

Question: Which abuse in your native country would you like to do away with?
Heinz Irmler: The see alien residents as second class society.

Question: In relation to world history, which personalities fascinate you the most?
Heinz Irmler: No celebrated public character (especially of the politics) may act in every situation in a way which makes it possible to realize his own   peronnal meaning and attitude. From this point - celebrated public characters I hope will accept my deep sympathy. So my faszination keep within a limit.

Question: Whiat is the main motivation to attend a instrumental competition?
Heinz Irmler: The very extensive work which is necessary for the preparation. The high assignment
and the optimazion  of the technique and the intesity of the musical statement are the real advantage.


Question: Which guitar virtuoso today has the makings to follow in the footsteps of Andres Segovia?
Heinz Irmler: The pioneer work of Andres Segovia is essential for the classical guitar and the
obtainment and consolidation of a small but accepted place in the world of music. This pioneer work
must not be continued.

Thank you very much Heinz for this interview.
Jovan Pesec

Biographie Heinz Irmler       
Heinz Irmler, in Wien geboren, studierte Gitarre am Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. Robert Brojer.
Seit 1965 Unterrichtstätigkeit an der Kunstuniversität Graz. Seit 1983 als außerordentlicher, später als ordentlicher Professor Leiter einer Klasse künstlerischer Ausbildung für Gitarre.
Konzerttätigkeit  als Solist, vor allem aber im Duo mit Elisabeth Irmler, mit dem Flötisten Herbert Irmler und mit dem Ensemble „Art of Cibulka“.
Zahlreiche Uraufführungen von Werken, die dem Gitarreduo Irmler gewidmet wurden, unter anderem von Konzerten für zwei Gitarren und Orchester von Franz Cibulka und David Johnston und
Uraufführung des Konzertes für Gitarre und großes Orchester von Franz Cibulka.
Jovan Pesec widmete Heinz Irmler „the.legends.of.novajor“ für Gitarre solo, „a.l.i.r.a.s.o.y“ für Jovaluna (eine doppelchörige Quartgitarre), „mare.lunare“ und "the.game" für Jovaluna und Streicher.
Die beim Internationalen Gitarrefestival Rust 2007 uraufgeführte Komposition "alle.tausend.jahre.-wachsen.mir.flügel" für Sprache, Flöte, Jovaluna und Streichorchester  ist ebenfalls Heinz Irmler (und seinem Sohn Herbert Irmler) gewidmet.

                                                                                                                   
Prototyp einer doppelchörigen 
                                                                                                                                                         Quartgitarre ( "Jovaluna" )  im 
                                                                                                                                                      Besitz des Erfinders Jovan Pesec

! Alles über die Jovaluna: http://www.v4m.net/jovanpesec/categories/music
Top of Page  GuitarPage  a service of   
updated: 06. Jänner 2015  designed by Judith.P.Fischer
(Text + Schriftsatz aller Darstellungen + teilw. Fotoprofile: Heinz Irmler, Prof. Brojer, sowie Studenten zum Dank und zur freundlichen Verwendung für die Print - Darstellung des Net - Profils – www.klosterneuburg1.at

Unzählige Presse- Berichte...           
 


Freude - empfinde ich für die Berge meines Heimatortes Tauplitz  
  
Grimming
Wikipedia- (li. Bild) und Textdarstellung:
Der Grimming ist ein isolierter Gebirgsstock zwischen Ennstal und Salzkammergut, der zum Dachsteingebirge gezählt wird. Durch seine imposante Erscheinung wurde er lange als der höchste Berg der Steiermark bezeichnet.
Südwestlich des Hauptgipfels befindet sich das sogenannte Grimmingtor. Eine etwa 50 m hohe und 15 m breite Wandvertiefung, die von einem 10 m mächtigen Gesteinsüberhang
abgeschlossen wird. Im Osten ist diese von einer großen Felsrippe begrenzt, wodurch sie bei entsprechender Beleuchtung ein torähnliches Aussehen erhält. Der Sage nach sollen sich hinter diesem „Tor“ wertvolle Reichtümer verstecken. Der Berg ist ein beliebter Anziehungspunkt für Bergsteiger und Kletterer.

Eigene Bild- und Textdarstellung:         
Dass er nicht immer grimmig ist
, zeigt der 2351 Meter hohe Wander- und Kletterberg Grimming im Steirischen Salzkammergut, bei schönem Wetter. Der geologischen
Erkenntnis nach, soll der Grimming der größte `einzelgelagerte´ Berg Österreichs sein.

 

Blick vom Gipfelkreuz
des Grimmings  auf das Ennstal  am 31. Aug. 09       

(Dieses Bild wurde erstellt von Univ. Prof. Heinz Irmler)

 
Mit Sohn Robert und sieben jährigem Enkelkind Moriz am Grimming- meinem           ehemaligen „Hausberg“ (Aufstieg über das Multereck) am 31. Aug. 09. (Geführt von Prof. H. Irmler)
 
Meine Familie in der alten Heimat                  
mit Gattin, den beiden Söhnen, Schwiegertöchtern und unseren sieben Enkelkindern.
Tauplitz Alm am 1. September 2009                                                                                       

Mit Blick auf den von uns bezwungenen "Heimatberg Grimming". Univ. Prof. Heinz Irmler     
 

Erinnerung an meinen besten Freund und Bergkameraden Fritz Scheikl (li)           
Univ.Prof. Heinz Irmler (re) am Familien- und Elterngrab
(Prof. Robert Wosak), Sommer 1959.


Über Deine (Ihre) M.L. Nachricht freue ich mich. Ich werde sie gerne hier veröffentlichen. Ebenso wird Ihre
Meinung an  h.irmler@aon.at  hier genannt. 

Leserbriefe          
  
Dein Lebenslauf          13.10.2009
Curriculum Vitæ: (CV)
"Hab euren Lebenslauf mit Bildern bewundert. Er ist ausführlich, informativ und sympathisch. Jetzt fehlt nur noch eure musikalische Präsenz spielend auf You-Tube, wie
es die jungen Künstler heute machen".
Euer Adolfo.


 "Die Homepage ist sehr schön gemacht".      04.11.2009
Und die Informationen sind gewaltig. War auch ein umfangreiches Musikleben bisher!
Herzliche Grüße".
Hannes

 "Meine Meinung".      21.12.2009
Lieber Heinz!
Ich bin ganz begeistert von eurer HP. Es ist erstaunlich, dass ihr immer noch Spitzenerfolge bei internationalen Wettbewerben zu Wege bringt. Wie vor 40 Jahren. Das Albinoni – Livekonzert  ist wunderschön; - Kann man da das Notenmaterial bekommen?
Bis bald!

Fritz    

 Eine professionelle Darstellung!      21.12.2009
Eure Berichte sind sehr professionell gemacht. Mich beeindruckt vor Allem, dass ich
einerseits `Alles in Einem´ ansehen kann, und andererseits auch die Möglichkeit habe, einzelne Passagen des Textes einzeln anzuklicken.
Sag, kann man das Jovaluna – Konzert auch mit Gitarre spielen? Mich würde das ganze Konzert sehr interessieren!
Vielleicht gibt’s auch einmal ein „Solo – Video“!? Wäre schön!
Beste Grüße,

Bernhard
 

 Genussvolle Lesefreude!
Ich habe eure gelungenen Darstellungen auf der Klosterneuburger Homepage sehr genossen! (manches ist doppelt, das müsste der Operator klären)
Heide
Red. Hinweis: Wir danken für die klär. Information, die wir gerne einer Prüfung und allf. Besserung unterziehen.
          Erfolge   Stadt    09